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Herzogin Catherine Schleichwerbung für Shop ihrer Eltern?


In unserer Kolumne "Royals Inside" berichten wir über die Adelshäuser dieser Welt. Heute geht es um Herzogin Catherine und ein skandalträchtiges Armband

Als Herzogin Catherine, Prinz William und Prinz George im April nach Neuseeland reisten, trug die 32-Jährige ein unscheinbares Armband aus einzelnen glitzernden Bändchen. Genau diese Bändchen haben das Zeug zu einem Skandal am britischen Königshof, denn die Eltern von Catherine, Michael und Carole Middleton betreiben einen Internet-Shop, in dem ganz ähnliche Bänder zum Verkauf angeboten werden. In dem Spielzeug- und Party-Shop "Party Pieces" vertreiben die Middletons 300 Stück davon im Kit mit einem Haken zum Verknüpfen für 2,99 Britische Pfund (umgerechnet etwa 3,76 Euro).

Kinder basteln aus den Gummibändern in Neonfarben mit Vorliebe Freundschaftsarmbänder, aber auch Stars wie Miley Cyrus, Harry Styles oder David Beckham wurden schon mit dem Gummischmuck am Arm gesehen. "Mach mit beim neuesten Trend mit diesen vielfarbigen, leuchtenden Armbändern", heißt es auf der Website der Middletons.

Aber welchen Anteil hat Catherine an diesem Trend? Hat sie tatsächlich Werbung für den Shop ihrer Eltern gemacht? Wie die "Daily Mail" schreibt, sollen die Verkaufszahlen der Gummibänder um mehr als 300 Prozent gestiegen sein. Auch bei Amazon sind die Gummibänder unter den Top 20 der meistverkauften Spielzeuge gelandet. Dass Herzogin Catherine und ihre Familie Modetrends auslösen, zeigte sich erst kürzlich als Prinz George eine Latzhose des spanischen Labels "Neck & Neck" trug, die nach nicht einmal 24 Stunden ausverkauft war.

Ob Herzogin Catherine mit ihrem Armband tatsächlich das Geschäft ihrer Eltern ankurbelte, lässt sich kaum beweisen. Fakt ist aber auch, dass die Frau des britischen Thronfolgers um ihren Einfluss auf Modetrends weiß und ihre Garderobe normalerweise entsprechend sorgfältig auswählt.

pko / Gala

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