Herzogin Catherine: Läuft ihr Herzogin Meghan in Sachen Vermarktbarkeit den Rang ab?

Obwohl die britischen Royals wenig politische Macht haben - wirtschaftlich sind sie für Großbritannien äußerst wichtig. So auch Herzogin Meghan, die als Neuling in der Familie frischen Wind bringt

Herzogin Catherine

Als Herzogin Catherine, 36, im Jahre 2011 ein Mitglied der britischen Königsfamilie wurde, trat sie unverzüglich in das Interesse der breiten Öffentlichkeit. Nun könnte Herzogin Meghan, 36, nachziehen.

Herzogin Catherine etablierte den "Kate-Effekt"

Das Interesse an Herzogin Catherine, Ehefrau des britischen Thronfolgers Prinz William, 35, ist enorm. Was sie trägt wird zum Trend und regt zum Nachkaufen an. Experten tauften dieses wirtschaftliche Phänomen den "Kate-Effekt" und obwohl die britischen Royals keine politische Macht mehr besitzen, so sind sie offensichtlich ein nicht ganz unwesentlicher wirtschaftlicher Faktor in Großbritannien. 

Prinz Harry

Mit dieser Geste zeigt Queen Elizabeth, dass sie voll hinter ihm steht

Queen Elizabeth und Prinz Harry 
Das eingespielte Team Queen Elizabeth und Prinz Harry scheint auch der Megxit nicht auseinander zu bringen.
©Gala

Experten schätzen, dass Kate jährlich rund 150 Millionen Pfund in die britische Modeindustrie pumpt. Dabei ist es gleichgültig, ob die 36-Jährige Kleidung exklusiver Marken oder von der Stange kauft - was Kate trägt, wird kopiert.

Prinz George und Prinzessin Charlotte als Mini-Vorbilder

Auch ihre Kinder haben diesen Effekt: Wie das Magazin "Mirror" berichtet sorgen auch Prinz George, 4, und Prinzessin Charlotte, 3, mit ihren süßen Auftritten für einen Verkaufsschlager nach dem anderen. Die kleine Prinzessin sticht dabei aber ihren großen Bruder aus. Während Prinz George rund 76 Mio. Pfund einspielt, bringt es Prinzessin Charlotte sogar auf rund 101 Mio. Pfund im Jahr. 

Auch Prinz George und Prinzessin Charlotte, hier an der Hand von Mama Kate, sind eine modische Geheimwaffe der britischen Royals. Ihre Kleidung ist in Minuten nach den öffentlichen Auftritten ausverkauft. 

Herzogin Meghan avanciert ebenfalls zur Stilikone

Obwohl die Familie Cambridge Rekordsummen in die Wirtschaft spült, könnte nun Konkurrenz im Königshaus erscheinen: Herzogin Meghan, ehemals Meghan Markle. Denn auch die frischgebackene Ehefrau von Prinz Harry, 33, avanciert zur Stilikone der Briten. 

Wie der "Mirror" weiter berichtet, habe sie mit ihren Auftritten bereits mehrere Websites zum Absturz gebracht. Der Sonnenbrillenmarke "Finlay & Co." brachte sie einen Anstieg der Verkaufszahlen um rund 1000 Prozent. Auch Stella McCartney, Designerin von Meghans Hochzeitskleid für die abendliche Party, erfuhr nach der royalen Hochzeit eine 160-prozentige Steigerung der Suchanfragen.

Jonathan Shalit: "Herzogin Meghan könnte die größte Modemarke der Welt werden."

Dass Herzogin Meghan für ihre Hochzeitsfeier ein Stella McCartney-Kleid trug, brachte der britischen Designerin jede Menge Publicity und Suchanfragen ein. Meghan avanciert offenbar zu einem ähnlichen Verkaufsschlager wie Herzogin Catherine. 

 Richard Haigh von Brand Finance, einem britischen Unternehmen, das sich mit Unternehmensbewertungen beschäftigt, gab an, dass Meghan mindestens den gleichen Nutzen für das Königreich wie Kate haben wird: "Nach der Hochzeit haben wir geschätzt, dass ihre Markenstärke 150 Mio. Pfund pro Jahr beträgt, was eben der von Kate entspricht." 

Und auch Professor Jonathan Shalit, der das Talenthouse InterTalent betreibt, attestiert Herzogin Meghan eine enorme Marktmacht: "Die Meghan-Reise war eine völlig phänomenale, einzigartige Reise. Ihre Macht ist ziemlich überwältigend. Ich denke, sie könnte die größte Modemarke der Welt werden." 

Meghan aktiviert einen zusätzlichen großen Markt: die USA

Grund dafür soll der amerikanische Hintergrund der 36-Jährigen sein. Sie bediene nicht nur den britischen, sondern auch den amerikanischen Markt. 

Ob Herzogin Catherine registriert, dass Meghan ihr den wirtschaftlichen Rang ablaufen könnte? Beiden Damen wird bewusst sein, dass sie gemeinsam ein wichtiges Pro-Königshaus-Argument stärken: Dass sie nämlich das Königreich nicht nur Geld kosten - so die Meinung vieler Kritiker - sondern auch bereichern.  

Herzogin Catherine + Herzogin Meghan

Zwei Ladys im Stilvergleich

Herzogin Kate und Prinz William sind gerade auf Irlandreise und hatten ihren ersten Stop beim Präsidenten. Kate zeigt sich wieder einmal von ihrer höchst diplomatischen Art und kleidet sich in der Nationalfarbe von Irland. 
Arm in Arm schlendert Herzogin Kate mit Präsidentengattin Sabina im Áras an Uachtaráin. Die Atmosphäre ist gelockert und Kate begeistert durch ihren natürlichen Look. 
Prinz Harry und Herzogin Meghan traten 2018 ebenfalls eine Irlandreise an. Beim offiziellen Staatsbesuch des Präsidenten von Irlands wirkt Meghan noch etwas angespannt, was sich auch in ihrem Style widerspiegelt. Sie wählt für diesen besonderen Anlass ein Luxuskleid von Land Mouret für ca. 1.700 Euro und schwarze Schuhe von Manolo Blahnik. 
Herzogin Meghans Look wirkt wie ein Kostüm der Serie "Suits". Der enge Schnitt und der U-Boot-Ausschnitt geben dem Kleid den strengen Businesslook. Auch die Atmosphäre zwischen der First Lady von Irland und Meghan scheint bei dem Staatsbesuch etwas unterkühlt. Ein bisschen mehr Leichtigkeit im Outfit und der Stimmung hätte Herzogin Meghan gutgetan. 

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