Herzogin Catherine: Läuft ihr Herzogin Meghan in Sachen Vermarktbarkeit den Rang ab?

Obwohl die britischen Royals wenig politische Macht haben - wirtschaftlich sind sie für Großbritannien äußerst wichtig. So auch Herzogin Meghan, die als Neuling in der Familie frischen Wind bringt

Als Herzogin Catherine, 36, im Jahre 2011 ein Mitglied der britischen Königsfamilie wurde, trat sie unverzüglich in das Interesse der breiten Öffentlichkeit. Nun könnte Herzogin Meghan, 36, nachziehen.

Herzogin Catherine etablierte den "Kate-Effekt"

Das Interesse an Herzogin Catherine, Ehefrau des britischen Thronfolgers Prinz William, 35, ist enorm. Was sie trägt wird zum Trend und regt zum Nachkaufen an. Experten tauften dieses wirtschaftliche Phänomen den "Kate-Effekt" und obwohl die britischen Royals keine politische Macht mehr besitzen, so sind sie offensichtlich ein nicht ganz unwesentlicher wirtschaftlicher Faktor in Großbritannien. 

Prinz Harry, Herzogin Meghan + Baby Archie

Sie feiern Weihnachten 2019 ohne Queen Elizabeth

Prinz Harry, Herzogin Meghan + Baby Archie
Prinz Harry, Herzogin Meghan und Baby Archie werden in diesem Jahr ohne die britische Königsfamilie Weihnachten feiern, wie der Palast verkündet.
©Gala

Experten schätzen, dass Kate jährlich rund 150 Millionen Pfund in die britische Modeindustrie pumpt. Dabei ist es gleichgültig, ob die 36-Jährige Kleidung exklusiver Marken oder von der Stange kauft - was Kate trägt, wird kopiert.

Prinz George und Prinzessin Charlotte als Mini-Vorbilder

Auch ihre Kinder haben diesen Effekt: Wie das Magazin "Mirror" berichtet sorgen auch Prinz George, 4, und Prinzessin Charlotte, 3, mit ihren süßen Auftritten für einen Verkaufsschlager nach dem anderen. Die kleine Prinzessin sticht dabei aber ihren großen Bruder aus. Während Prinz George rund 76 Mio. Pfund einspielt, bringt es Prinzessin Charlotte sogar auf rund 101 Mio. Pfund im Jahr. 

Auch Prinz George und Prinzessin Charlotte, hier an der Hand von Mama Kate, sind eine modische Geheimwaffe der britischen Royals. Ihre Kleidung ist in Minuten nach den öffentlichen Auftritten ausverkauft. 

Herzogin Meghan avanciert ebenfalls zur Stilikone

Obwohl die Familie Cambridge Rekordsummen in die Wirtschaft spült, könnte nun Konkurrenz im Königshaus erscheinen: Herzogin Meghan, ehemals Meghan Markle. Denn auch die frischgebackene Ehefrau von Prinz Harry, 33, avanciert zur Stilikone der Briten. 

Wie der "Mirror" weiter berichtet, habe sie mit ihren Auftritten bereits mehrere Websites zum Absturz gebracht. Der Sonnenbrillenmarke "Finlay & Co." brachte sie einen Anstieg der Verkaufszahlen um rund 1000 Prozent. Auch Stella McCartney, Designerin von Meghans Hochzeitskleid für die abendliche Party, erfuhr nach der royalen Hochzeit eine 160-prozentige Steigerung der Suchanfragen.

Jonathan Shalit: "Herzogin Meghan könnte die größte Modemarke der Welt werden."

Dass Herzogin Meghan für ihre Hochzeitsfeier ein Stella McCartney-Kleid trug, brachte der britischen Designerin jede Menge Publicity und Suchanfragen ein. Meghan avanciert offenbar zu einem ähnlichen Verkaufsschlager wie Herzogin Catherine

 Richard Haigh von Brand Finance, einem britischen Unternehmen, das sich mit Unternehmensbewertungen beschäftigt, gab an, dass Meghan mindestens den gleichen Nutzen für das Königreich wie Kate haben wird: "Nach der Hochzeit haben wir geschätzt, dass ihre Markenstärke 150 Mio. Pfund pro Jahr beträgt, was eben der von Kate entspricht." 

Und auch Professor Jonathan Shalit, der das Talenthouse InterTalent betreibt, attestiert Herzogin Meghan eine enorme Marktmacht: "Die Meghan-Reise war eine völlig phänomenale, einzigartige Reise. Ihre Macht ist ziemlich überwältigend. Ich denke, sie könnte die größte Modemarke der Welt werden." 

Meghan aktiviert einen zusätzlichen großen Markt: die USA

Grund dafür soll der amerikanische Hintergrund der 36-Jährigen sein. Sie bediene nicht nur den britischen, sondern auch den amerikanischen Markt. 

Ob Herzogin Catherine registriert, dass Meghan ihr den wirtschaftlichen Rang ablaufen könnte? Beiden Damen wird bewusst sein, dass sie gemeinsam ein wichtiges Pro-Königshaus-Argument stärken: Dass sie nämlich das Königreich nicht nur Geld kosten - so die Meinung vieler Kritiker - sondern auch bereichern.  

Herzogin Catherine + Herzogin Meghan

Zwei Ladys im Stilvergleich

Herzogin Catherine und Herzogin Meghan
Im Rahmen der Feierlichkeiten des "Remembrance Day" in London zeigt sich die royale Familie in der Royal Albert Hall. Herzogin Kate trägt zu diesem Anlass ein dunkelblaues, tailliertes Midi-Kleid mit elegantem U-Boot-Ausschnitt, das ihre schlanke Silhouette perfekt zur Geltung bringt. Schwarze Wildleder-Pumps von Jimmy Choo und ein dazu passender Taillengürtel runden ihren Look ab. Besonderer Hingucker: Die Herzogin trägt einen funkelnden Haarreif von ZARA, der mit schwarzen Pailletten besetzt ist.
Herzogin Meghan hingegen setzt auf einen dramatischeren Look, als ihre Schwägerin: Sie trägt eine schwarze Robe von Erdem im 50er-Jahre-Stil mit einem weit ausgestellten Rock. Außerdem setzt sie ihr Dekolleté mit einem tiefen Ausschnitt in Szene und betont dieses zusätzlich mit ihrer Mohnblumen-Brosche. Wildlederne Deneuve-Pumps von Aquazzura und rubinrote Herz-Hänger von Jessica McCormack runden Meghans Abend-Look ab.
Für den frühabendlichen Besuch des "District Six"-Museums zeigt sich Herzogin Meghan dann in einem blauen Hemdkleid von Designerin Veronica Beard, das sie zuletzt während ihrer Reise nach Tonga im Herbst 2018 trug. 

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