Herzogin Catherine: Sind das die Gründe für den Streit mit Rose Hanbury?

Herzogin Catherine soll mit ihrer Freundin Rose Hanbury derart in Streit geraten sein, dass sie den Kontakt abgebrochen hat. Offiziell ist über den Grund für das Zerwürfnis nichts bekannt. Britischen Medien gehen auf Spurensuche

Was immer auch zwischen Herzogin Catherine, 37, und Rose Hanbury, 35, vorgefallen sein mag (wenn etwas vorgefallen ist; der Palast hat sich zu dem Thema nicht geäußert): Es muss für Kate gravierend gewesen sein. Wie "The Sun" schreibt, habe sie ihren Ehemann Prinz William, 36,  aufgefordert, Hanbury aus dem Freundeskreis des Paares auszuschließen. 

Herzogin Catherine und Rose Hanbury: Freundinnen oder Rivalinnen?

Dass Kate und Hanbury sich anfreundeten, scheint naheliegend: Der Landsitz der Cambridges, Anmer Hall, liegt nur etwa vier Kilometer von Houghton Hall, dem Zuhause von Hanbury und ihrem Mann David Rocksavage, entfernt. Prinz George, so heißt es, sei sogar ein Spielkamerad der Söhne des Paares. 
Auch das Engagement für Soziales verbindet die Frauen: Sie sind beide Gönner der Wohltätigkeitsorganisation "East Anglia 's Children' s Hospices". Fotos, die im Juli 2016 am Rande eines Gala-Dinners zu Gunsten des Hospizes aufgenommen wurden, zeigen Kate und Hanbury in einem herzlichen Umgang miteinander. Tatsächlich gilt Hanbury so sehr als Teil der königlichen Szene, dass sie 2017 bei einem Bankett im Buckingham Palast neben Prinz Harry platziert wurde.

Herzogin Catherine (l.) und Rose Hanbury (r.) bei einem Gala-Dinner auf dem Anwesen Houghton Hall

Was also könnte zwischen Kate und ihrer Vertrauten vorgefallen sein, dass eine Versöhnung aktuell ausgeschlossen ist? Oder waren die beiden tatsächlich nie so eng befreundet, wie behauptet wird? 

Was Kate an Rose Hanbury stören könnte

Punkt 1: Sie mag es, im Mittelpunkt zu stehen
Rose und ihre Geschwister Marina und David wurden im Wembury House, einem alten Herrenhaus in Devon, großgezogen. Vater Tim ist Website-Designer und Teil der Brauerei-Dynastie Truman, Hanbury, Buxton & Co. Mutter Emma ist selbstständige Interieur-Designerin. Ihre Mutter wiederum, Lady Elizabeth Longman, war eine Spielkameradin von Queen Elizabeth und eine Brautjungfer bei ihrer Hochzeit mit Prinz Philip. Die Familie Hanbury veranstaltet jährlich ein Cricket-Spiel, bei dem häufig Zac Goldsmith, Hugh Grant und Imran Khan auf der Gästeliste stehen.

Wie "Daily Mail" schreibt, sei Rose Hanbury in jüngeren Jahren als "betörende Society-Lady" bekannt gewesen, als "Gesellschaftsschönheit". Regelmäßig hätten sie und ihre Schwester auf der "100 Most Invited"-Liste des Magazins "Tatler" gestanden. Sie habe stets die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gezogen, heißt es weiter. Kein Wunder also, dass sie von der Agentur Storm Models (der Firma, in der auch Kate Moss zuhause war) unter Vertrag genommen wurde. 2005 gelangte Hanbury zu nationaler Bekanntheit, als sie sich - nur mit einem pinkfarbenen Bikini bekleidet - mit dem damaligen Premierminister Toni Blair während eines Urlaubes ablichten ließ. Nach Ansicht von Freunden habe sie "Konventionen immer gern herausgefordert".
Eine Wesensart, die der stets bedachten und zurückhaltenden Kate fremd sein könnte.

Rose Hanbury, Ex-Model und Ex-Vertraute von Herzogin Catherine

 
Grund 2: Rose Hanbury galt als gute Partie für Prinz William
Ein Gerücht, laut "Daily Mail": Rose sei einst als potenzielle Freundin für Prinz Williams gehandelt worden. Wo und wann die beiden sich in jüngeren Jahren kennengelernt haben könnten, ist unklar. Fest steht nur: William war vor seiner Verlobung mit Kate einer der begehrtesten Junggesellen der Welt und als solcher umgeben von einer Reihe attraktiver Frauen, darunter Isabella Calthorpe , Jessica Craig und Olivia Hunt. Mit den beiden Letzteren soll der Prinz in einer romantischen Beziehung gestanden haben. Angst muss Kate heute vor Hanbury diesbezüglich aber nicht mehr haben.

Bussi, Bussi, so wie hier, war einmal: David Rocksavage (l.), Prinz William (2.v.l.),  Rose Hanbury (2.v..r.) und Herzogin Catherine (r.)

 

Rose Hanbury heiratete 2009 den 23 Jahre älteren David Rocksavage, den Marquess of Cholmondeley. Dadurch kommt auch Hanbury in den Genuss des zweithöchsten Adelstitels Großbritanniens (Marchioness of Cholmondeley, das britische Pendant zu einer Markgräfin). Vor allem aber kommt die 35-Jährige in den Genuss eines Luxuslebens. Rocksavage soll im Alter von 30 Jahren ein geschätztes Vermögen von 112 Millionen Pfund geerbt haben, einschließlich dem Anwesen Houghton Hall, Cholmondeley Castle in Cheshire und etwa 10.000 Hektar Land. Der in Eton und an der Sorbonne ausgebildete Ex-Filmemacher zählt laut "Daily Mail" Prominente wie Johnny Depp, Mick Jagger und Peter Mandelson zu seinen Freunden.

Das Paar hat drei Kinder: Die Zwillinge Alexander,  Earl of Rocksavage, und Oliver, Lord of Cholmondeley (geboren 2009) sowie Lady Iris (geboren 2016).

David Cholmondeley, der Marquess von Cholmondeley, am 7. Januar 2017 auf dem Weg zum Gottesdienst in der St Mary Magdalene Church, Sandringham. Auch die Royals wohnten dem Gottesdienst bei.

 
Grund 3: Rose Hanbury macht Kate den Rang streitig 
Die Cholmondeleys sind Teil einer Clique, die man "Turnip Toffs" nennt, einer Party-liebenden Gruppe mit größeren Häusern als die Royals. Zu den Mitgliedern zählen auch Prinz Williams Freunde William und Rosie Van Cutsem, Tom und Polly Coke, der Earl und die Countess of Leicester, und James und Laura Meade, die Patin von Prinz Louis. Handbury und ihr Mann seien extrem gut vernetzt, schreibt "Daily Mail", und gelten als fabelhafte Gastgeber- zweifellos eine Bereicherung im kleingehaltenen, inneren Kreis der Cambridges. In der "Turnip Toffs"-Clique soll Kate als "Bienenkönigin" gelten. Dennoch: "Auf den ersten Blick ist es bizarr, aber Kate scheint Rose als Rivalin zu sehen", zitiert "Daily Mail" eine Quelle. Ein Grund, warum sie jetzt die Reißleine zieht? 

Streit zwischen Kate und Rose Hanbury

Am 23. März 2009 hatte zuerst "The Sun" über das Zerwürfnis der beiden Frauen berichtet. "Es ist bekannt, dass Kate und Rose einen furchtbaren Streit hatten", wird ein Insider zitiert. "William wollte den Friedensstifter geben, damit die beiden Ehepaare Freunde bleiben können, da sie so nahe beieinander leben und viele gemeinsame Freunde teilen. Aber Kate machte klar, dass sie Rose nicht mehr sehen will und will, dass William sie trotz ihres sozialen Status' aus dem Verkehr zieht."

Fashion-Looks

Der Style von Herzogin Catherine

Gut gelaunt kommen Herzogin Kate und Prinz William zum Gottesdienst am Ostersonntag. Die 37-Jährige trägt einen eng anliegenden Mantel von Alexander McQueen, den sie bereits im Jahr 2014 ausführt. Dazu kombiniert sie einen Hut von Jane Taylor und ihre Hochzeitsohrringe.
Graue High Heels aus Wildleder betonen Kates schlanke Beine. Dazu passend trägt die Herzogin eine elegante Clutch Emmy London – ebenfalls aus grauem Wildleder – und sieht einfach umwerfend aus!
So bodenständig gekleidet, haben wir Herzogin Catherine lange nicht mehr gesehen. Für ihren Besuch der Organisation "UK Scouting" in Essex wählt die 37-Jährige einen warmen weinroten Rollkragenpullover des Labels J.Crew, den sie mit einem gestreiften Tuch kombiniert.
Ihre schmalen Beine hüllt Herzogin Kate in schwarze Skinny-Jeans von Zara und stapft in Boots von Chloe über das Gelände. Auch ihre Jacke von Barbour passt perfekt zu ihrem "Wander-Look".

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Verwendete Quellen: The Sun, Daily Mail

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