Herzogin Catherine: Drei ist eins zu viel

Ein existenzieller Streit belastet ihre Ehe: Prinz William wünscht sich noch ein Kind, sie nicht. Was sind die Hintergründe? GALA hörte sich in Palastkreisen um

Bei seinem Besuch in Deutschland bezauberte Prinz William, 34, jetzt selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel. Doch zu Hause, bei seiner Frau Kate, 34, kann er mit seinem Charme gerade nicht so recht landen.

Streit im Kensington Palace

Im Allerheiligsten von Kensington Palace geht es hoch her. Englands Vorzeigepärchen streite sich gerade häufig, verrät ein Palast-Angestellter im Gespräch mit GALA: "Das ist sehr ungewöhnlich, normalerweise gehen sie sehr rücksichtsvoll miteinander um, es fällt kaum ein lautes Wort. Früher war alles so unbeschwert zwischen den beiden. Das ist im Moment passé."

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Herzogin Meghan
Herzogin Meghan wird 38 Jahre alt. Der erste Geburtstag, den die gemeinsam mit Prinz Harry und Sohn Archie Mountbatten-Windsor feiert.
©Gala

Uneinigkeit bei der Kinderplanung

Das Thema, über das die beiden so in Rage geraten, ist ja auch hochemotional. Es geht um ein Baby – das nächste Königskind. William wünsche sich unbedingt weiteren Nachwuchs, weiß der Insider. "Er hat so viel Spaß mit George und Charlotte, mit den beiden blüht er richtig auf. Eine große Familie ist sein Traum." Aber leider nur seiner: Die Herzogin hat – flapsig formuliert – die Nase gestrichen voll vom Kinderkriegen. "Ihr Standpunkt lautet: Zwei Kids sind genug", so der Insider. Ein Blick in den Kalender verrät, weshalb die Diskussion um ein drittes Kind gerade jetzt hochkocht: George kam im Juli 2013 zur Welt, Charlotte knapp zwei Jahre später. Wenn das Paar beim bisherigen Zeitabstand bleiben würde, müsste jetzt die Entscheidung fürs dritte Royal Baby fallen.

Die Schwangerschaften waren körperlich extrem belastend für die Herzogin

Kate litt sehr während der Schwangerschaften

Weshalb Kate darauf so gar keine Lust verspürt, lässt sich allerdings leicht nachvollziehen. Sobald sie mit George und dann mit Charlotte in anderen Umständen war, kämpfte sie mit Hyperemesis gravidarum, einer extremen Form der Schwangerschaftsübelkeit. Rund zwei Prozent aller werdenden Mütter leiden darunter, erklärt Dr. Christian Albring, Präsident des deutschen Berufsverbandes der Frauenärzte. "Manchmal kann eine Patientin über Wochen kaum noch etwas bei sich behalten. Es kommt zu Gewichtsverlust, Schwindel, Kreislaufproblemen und einer Veränderung des pH-Wertes im Blut, der das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen kann. Nicht nur die Mutter selbst kann schwer krank werden. Eine solche Situation stellt auch eine Gefährdung für das Kind dar."

Aufenthalt im Krankenhaus

Als Kate mit George schwanger war, ging es ihr anfangs so schlecht, dass ein hochbesorgter William nach einem durchwachten Wochenende bei ihren Eltern mit seiner weinenden Frau nach London ins Krankenhaus raste, wo sie via Tropf mit Flüssigkeit und Nährstoffen versorgt wurde. Schwach, bleich und abgemagert wirkte die Herzogin damals. Selbst die Queen war im Vorfeld nicht eingeweiht gewesen, wusste zu diesem Zeitpunkt nicht einmal, dass sie sich auf einen Thronerben freuen darf.

Eigentlich hatte das Paar die zwölfte Schwangerschaftswoche abwarten und der Familie an Weihnachten auf Schloss Sandringham die frohe Botschaft überbringen wollen. Kates Zustand jedoch durchkreuzte die romantischen Pläne. Selbst an den Feiertagen musste sie sich schonen, feierte deshalb im kleinen Kreis bei den Middletons und nicht mit den Windors.

Die zweite Schwangerschaft

Beim zweiten Baby ging es Kate kaum besser – trotz der homöopathischen Kügelchen, die sie nahm, und der bewährten Hausmittel wie zum Beispiel Ingwerkeksen. Nichts half, wieder nur Übelkeit. Sechs Wochen fiel sie komplett aus, igelte sich wie beim ersten Kind bei Mama Carole in Bucklebury ein. Zurück im Familienapartment in Kensington Palace verbrachte sie einige Wochen im Bett, ihr Vertrauensarzt kam zweimal täglich vorbei. Der lebhafte und schwer zu bändigende George wurde jeden Morgen zu den Großeltern aufs Land verfrachtet und abends von William abgeholt. Eine Notlage, die Mama Kate überhaupt nicht gefiel – sie will sich selbst um ihre Kinder kümmern.

Viel zu tun haben Kate und William vor allem mit dem dreijährigen George William bezeichnet ihn als "extrem anstrengend"

Die Middletons machen es vor

Ausgerechnet Kate lebt William das Idealbild von Familie vor, dem er nun so sehr nacheifert: Mit ihrer Schwester Pippa, 32, und ihrem Bruder James, 29, ist sie sehr eng – auch, weil die drei altersmäßig ganz nah beieinander liegen. Die beiden Geschwister schauen häufig auf Anmer Hall in Norfolk vorbei, bespaßen George und Charlotte, tauschen Klatsch aus. "Nichts geht über die Familie, sie verrät nichts und verzeiht alles" – so lautet das Credo der Middletons. Verständlich, dass sich William, der seine Mutter Diana als 15-Jähriger verlor, einen ebenso starken Verbund wünscht.

Royale Pflichten

Royaler Nachwuchs

Die kleinen Königskinder

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Zwei so bezaubernde Prinzessinnen wie Sofia und Leonor (r.) müssen für den spanischen Nationalfeiertag auch angemessen gekleidet sein. Prinzessin Sofia trägt ein süßes Tweed-Kleid der Luxus-Kindermarke Pili Carrera und Sofia leuchtet schön in einem roten Kleid aus der Sommer-Kollektion 2017 von Carolina Herrera mit passenden Cardigan.
10. September 2017  Der kleine Prinz Oscar guckt ziemlich verschlafen aus seinem Kinderwagen. 
1. September 2017  Stylisches Doppel: Die Zwillinge Jacques und Gabriella ziehen beim Picknick im "Princess Antoinette Park" in weißen Jeans, Adidas-Sneakern und rot-weiß gestreiften Poloshirts alle Blicke auf sich. 

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Und natürlich will er auch – seiner Rolle gemäß – für genügend Erben sorgen. Denn wie überall im Adel oder Hochadel gilt auch bei den Windsors: So viele Nachfahren wie möglich, damit die direkte Linie in jedem Fall erhalten bleibt. Ein Sprössling ist Pflicht, zwei sind noch besser, ab drei beginnt die Kür. Die Queen lebte diese Idee vor und brachte gleich vier Kinder zur Welt. Wie man weiß, war die Beschäftigung mit dem Nachwuchs nicht gerade ihre Paradedisziplin – trotzdem zog sie das selbst auferlegte Baby-Programm konsequent durch.

Die Situation bleibt ungeklärt

Dieser Gedanke schreckt Kate. Babys für die Krone kriegen? Sicher. Aber nicht mehr als nötig. "Der Prinz respektiert Kates Wünsche natürlich, möchte aber so gern noch mal Vater werden", weiß man im Palast. Immerhin: Der geplante Besuch mit Kate bei Olympia wurde abgesagt – keinesfalls sollte sie in Rio Gefahr laufen, mit dem gefährlichen Zika-Virus in Berührung zu kommen. Denn dann müsste die Familienerweiterung zwingend für die nächsten sechs Monate warten. William, so heißt es, empfinde die ungeklärte Situation als sehr belastend und hoffe, dass Kate einlenkt. Wer sich in dieser Sache durchsetzt, wird uns irgendwann ihr Bauch verraten.

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