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Herzogin Catherine Ihre Eriehungsmethoden erfordern ein royales Händchen

Prinzessin Charlotte, Herzogin Catherine, Prinz George, Prinz William
Prinzessin Charlotte, Herzogin Catherine, Prinz George, Prinz William
© Dana Press
Wie schafft sie das nur? Herzogin Catherine ist nicht nur hochgelobtes Vorzeige-Mitglied der britischen Königsfamilie, sondern auch als Mutter eine Wucht, wie es scheint. Die Art, wie sie mit ihren drei Kindern umgeht, begeistert nicht nur ihre Fans, sondern sorgt auch bei Experten für Applaus. 

Es ist sicher nicht immer leicht für Herzogin Catherine, 38, die richtige Balance zwischen royalen Verpflichtungen und elterlicher Sorge zu halten. Dennoch scheint es ihr bei aller gegeben Loyalität zum Königshaus zu gelingen, das Wohl ihrer Kinder nicht aus den Augen zu verlieren.

Herzogin Catherine: Bürgerliche mit royalem Erziehungsstil

Prinz George, sechs, Prinzessin Charlotte, vier, und Prinz Louis, eins, stehen für die Frau von Prinz William, 37, immer im Vordergrund. Zugewandtheit und Liebe sind beim Betrachten vieler Fotos gemeinsamer Auftritte der Familie Cambridge spürbar. Und es wird deutlich: Die bürgerliche Kate versteht es, ihre Kinder auf ihre royalen Aufgaben vorzubereiten.

Erst am vergangenen Wochenende wird die 38-Jährige mit ihrer Dreierbande im britischen Norfolk gesichtet. Beobachter der Szenerie schwärmen von den Kleinen und loben ihr gutes Benehmen, wie die britische "Sun" schreibt. 

Expertin lobt Kates Erziehungsstil

Herzogin Catherines außergewöhnliche Mutterqualitäten lösen auch bei Experten Begeisterungsstürme aus. Dr. Rebecca Chicot, Gründerin von "Essential Parent" und Autorin von "Calm and Happy Toddler" (zu deutsch: "Gelassenes und glückliches Kleinkind"), bezeichnet die Herzogin als eine sensible und herzliche Mutter, allerdings mit einem Sinn für das angemessene Heranführen ihrer drei Kinder an ihre zukünftigen Rollen innerhalb des Königshauses: "Dies wird als autoritativer Erziehungsstil bezeichnet, der jetzt gefördert wird. Er wird mit einer autokratischen Erziehung verglichen, die in viktorianischen Zeiten in einigen Kreisen gefördert wurde."

Eine Maxime dieses Stils: Kinder sollten gesehen, jedoch nicht gehört werden. Klingt für heutige Zeiten verstaubt und unnötig streng. Kate allerdings hat als Mutter der Nachkommen des zukünftigen Thronfolgers Englands die sicher nicht immer leichte Aufgabe, die Kleinen schon jetzt fit für öffentliche Auftritte zu machen.

Royales Erziehen in der Öffentlichkeit

Das heißt manchmal sogar: "Learning on the Job", kurz: Das königliche Training des royalen Nachwuchses findet gerne auch mal in der Öffentlichkeit statt. Süßes Beispiel: Pippa Middletons, 36, Hochzeit mit James Mathews, 44, im Mai 2017. Im Fokus: Prinz George, ein wenig übermütig und naseweis.

Herzogin Catherine muss den kleinen Prinz George bei der Hochzeit seiner Tante Pippa Middleton im Mai 2017 ein wenig zur Ruhe rufen.
Herzogin Catherine muss den kleinen Prinz George bei der Hochzeit seiner Tante Pippa Middleton im Mai 2017 ein wenig zur Ruhe rufen.
© Getty Images

Als es Kate zu bunt wird, ruft sie den kleinen Unruhestifter zur Ruhe. Später sieht man, wie sie ihren Sohn sanft am Kopf berührt, um ihn an sein Benehmen zu erinnern. Auch der erhobene Finger und ein leises "Sshh" setzt die Herzogin ein, um den damals noch Dreijährigen vor Beginn der Trauungszeremonie etwas zu zügeln.

Was ist richtig, was ist falsch?

Die Unterscheidung von Richtig und Falsch ist ein Hauptziel aller Eltern. Kates und Williams Sprösslinge müssen diese Fähigkeit schnell erlernen. Das macht es nicht gerade einfach für die royalen Eltern. "Es ist sehr schwer für Eltern, in der Öffentlichkeit zu erziehen", erklärt Rebecca Chicot die besonderen Umstände in diesem Fall.

Was Kate noch richtig macht, so die Expertin: Sie begibt sich mit ihren Kindern auf Augenhöhe. "Sie kommt auf ihr Niveau, um mit ihnen zu sprechen, aber lässt sie Kinder sein", so Chicot. "Sie hält eine schöne Balance zwischen Sensibilität und sanften Grenzen. Sie erwartet nicht, dass sie sich wie kleine Erwachsene verhalten und weiß, dass Kinder ganz natürliche Stadien wie Wutanfälle durchlaufen".

Herzogin Catherine begibt sich auf Augenhöhe mit ihren Kindern, sei es um einen kleinen Wutanfall zu mildern oder, wie hier bei einem Staatsbesuch in Kanada im Jahr 2016, um ihnen die Scheu vor neuen Begegnungen zu nehmen.
Herzogin Catherine begibt sich auf Augenhöhe mit ihren Kindern, sei es um einen kleinen Wutanfall zu mildern oder, wie hier bei einem Staatsbesuch in Kanada im Jahr 2016, um ihnen die Scheu vor neuen Begegnungen zu nehmen.
© Getty Images

Doch manchmal hilft alles nichts und man muss die Kleinen einfach auch mal Kinder sein lassen. Als Prinzessin Charlotte 2019 bei der King's Cup Regatta ihre Zunge herausstreckt, reagiert Mama Catherine spontan mit Gelächter. Sympathisch, wie ein Elternpaar unter ein Video mit dieser Szene kommentiert: "Nur ein ganz normales Kind! Sie können nicht jede Bewegung kontrollieren. Kates Reaktion war fantastisch!"

Prinzessin Charlotte so gar nicht royal. Der kleine Wildfang streckt bei der King's Cup Regatta im August 2019 ganz frech die süße Zunge heraus. Mama Kate amüsiert's.
Prinzessin Charlotte so gar nicht royal. Der kleine Wildfang streckt bei der King's Cup Regatta im August 2019 ganz frech die süße Zunge heraus. Mama Kate amüsiert's.
© Getty Images

Statt der "Stillen Treppe", wie sie unter anderem im deutschen TV von RTL-"Super-Nanny" Katia Saalfrank, 48, als Erziehungsmethode propagiert wurde, setzt Catherine auf eine gemeinsame Auszeit mit den Kindern. Laut "Radar Online" schlage die Herzogin ihren Kindern vor, eine Pause zu machen. Dann wird gelesen oder gepuzzlet. 

In der Öffentlichkeit dagegen versucht die 38-Jährige, ruhig mit den Kleinen zu kommunizieren und nimmt sie auch mal auf den Arm.

Die Natur ist wichtig für die Entwicklung

Erst kürzlich verrät die Royal in dem Podcast "Happy Baby - Happy Mum", wie wichtig es ihr ist, den Kindern Zeit in der Natur zu ermöglichen. "Als Kinder haben wir viel Zeit draußen verbracht und es ist etwas, das mich wirklich begeistert", erzählt die 38-Jährige aus ihrer Kindheit mit den Geschwistern Pippa und James Middleton, 32. "Ich denke, es ist großartig für das körperliche und geistige Wohlbefinden und förderlich für wichtige Grundlagen." 

In einem Weihnachtsspecial mit ITV verrät die engagierte Mutter von George, Charlotte und Louis: "Wir bauen unser eigenes Gemüse an. Wir haben Karotten, Bohnen, Rote Bete - ein großer Favorit - Louis liebt Rote Bete. Ich denke, draußen zu sein und in der Natur zu sein, ist eine großartige Umgebung für [Kinder], um wirklich lebenslange Fähigkeiten zu erlernen. Körperliche, emotionale und kognitive Fähigkeiten. Ob beim Graben, Laufen, Klettern… ".

Kate achtet darauf, so viel Zeit wie möglich mit ihren Kindern zu verbringen, auch wenn ein Kindermädchen oder auch einmal die Großeltern Carole, 65, und Michael Middleton, 70,  zur Stelle sind, um die Kids zu versorgen.

Die Bürgerliche hat ein royales Händchen für ihre Kinder

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist oberflächlich betrachtet für die Herzogin von Cambridge kein problembehaftetes Thema. Die Kinder sind immer in guter Obhut, wenn die Cambridges ihren Verpflichtungen nachgehen.

Und doch hat Kate mit den ganz normalen elterlichen Sorgen um ihren Nachwuchs zu kämpfen. Und die wohl schwerste Aufgabe: Sie hat die Pflicht, ihre Kinder auf das Wirken im Auftrag der Krone vorzubereiten. Ein Job, den die Bürgerliche bisher mit Liebe und gesundem Menschenverstand meisterhaft zu erfüllen weiß.

Verwendete Quellen: Sun, Radar Online, Podcast "Happy Baby - Happy Mum"

ama Gala

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