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Herzogin Catherine Das hat sie tief bewegt


War das doch zu viel für sie? Herzogin Catherine zeigte sich beim Besuch einer Telefonseelsorge so emotional wie selten - schließlich ging es um das Wohl von Kindern

Aufwühlender Termin für Herzogin Catherine: Am Donnerstag (25. August) besuchte sie gemeinsam mit Prinz William die "YoungMinds"-Telefonseelsorge für psychische Gesundheit in London. Eine royale Routineangelegenheit. Eigentlich. Doch die zweifache Mutter wurde von dem, was sie dort hörte, offenbar bewegt. Ihr Gesicht, das bei der Ankunft noch einnehmend gestrahlt hatte, wirkte zwischendurch immer wieder sorgenvoll und emotional aufgewühlt. Der Besuch nahm sie ganz offensichtlich mehr mit als manch anderer.

"YoungMinds" hilft mit seiner Telefonhotline, das Wohlbefinden und die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Die Hotline bietet Unterstützung und jemanden, der zuhört. Sie ist eine der Charitys, die sich gemeinsam in der von Prinz William, Herzogin Catherine und Prinz Harry initiierten Kampagne "Heads Together" engagieren, um das Stigma zu beseitigen, dass diejenigen erleiden, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben.

Herzogin an der Hotline

Herzogin an der Hotline: Catherine lauscht mit konzentriertem Blick bei einem Anruf.
Herzogin an der Hotline: Catherine lauscht mit konzentriertem Blick bei einem Anruf.
© Dana Press

Nur Händeschütteln, Smalltalk machen und lächeln reichte Prinz Charles' engagierter Schwiegertochter in London nicht: Kate setzte sich selbst Kopfhörer auf bekam so die Gelegenheit, Telefonanrufe mitzuhören, die bei der Hotline eingingen. Mit ernster Miene lauschte sie und sprach hinterher mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern über deren Arbeit und ihre eigenen Emotionen.

Catherine fühlt mit

Das Königshaus veröffentlichte ein Video des Besuches auf seiner Facebook-Seite, das die Herzogin im Gespräch zeigt. Dort bringt sie ihre Verbundenheit zum Ausdruck mit den Eltern, die anrufen. Offenbar wühlte sie das Thema als zweifache Mutter besonders auf - und sie konnte sich gut in die Lage der Hilfesuchenden versetzen: "Wir sind selbst Eltern und ich bin sicher, wir werden Sorgen erleben - wir tun es schon, weil wir kleine Kinder haben. Wenn diese Sorgen eskalieren, dann ist es immens wichtig, dass man Unterstützung bekommt - und Sie geben diesen." Es sei bedeutungsvoll, so die 34-Jährige, dass man als Elternteil und Mutter das Gefühl haben könne, sich an jemanden wenden zu können, der einen nicht verurteilt und einem in schwierigen Zeiten professionelle Hilfe und eine "helfende Hand" anbieten könne.

Es also offenbar die selbsterlebte Besorgnis um ihre eigenen Kinder George und Charlotte und ihr Wohlergehen, das die Herzogin so mitfühlen ließ mit den Ratsuchenden.

Zweiter Termin in zwei Tagen

Für das Herzogspaar von Cambridge war es der zweite aufwühlende Besuch innerhalb von zwei Tagen. Bereits am Mittwoch waren sie in Luton unterwegs, um in einem Jugendzentrum und einem Hospiz Mitarbeiter, Angehörige und Patienten zu treffen. Dabei offenbarte Prinz William gegenüber einem Jungen, wie sehr er noch immer seine verstorbene Mutter Prinzessin Diana vermisst, die vor 20 Jahren bei einem Autounfall tragisch ums Leben kam. Auch bei "YoungMinds" zeigte sich der Enkel von Queen Elizabeth II. berührt und sprach erstaunlich offen über die emotionalen Auswirkungen seines Jobs als Rettungspilot bei einer Flugambulanz.

mit Material von Danapress Gala


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