Herzogin Catherine

Alle wollen ihren Babybauch sehen

Catherine, die Herzogin von Cambridge, kam zum offiziellen Termin ihrer Charity "Action on Addiction" zum ersten Mal in Umstandskleidung. Lächeln raus, Bauch kaschieren, war das Motto. Doch die Fotografen waren wild entschlossen, ein Bild vom Babybauch zu bekommen

Herzogin Catherine

Es war ihr erster offizieller Auftritt seit Wochen: Am Dienstag (19. Februar) besuchte die im vierten Monat schwangere Herzogin von Cambridge das Londoner "Hope House". Vor dieser Wohneinrichtung für 23 Frauen in Clapham, die von der Charityorganisation "Action on Addiction" betrieben wird, hatten sich neben Fans und Gratulanten auch unzählige Fotografen versammelt, um möglichst viele Bilder von Kates Bauch zu ergattern. Auch Übertragungswagen fürs Fernsehen waren vor Ort. Die Frau von kam in einem schwarz-weißen Kleid von "Max Mara" zu dem Termin. Sie wurde vom Geschäftsführer der Organisation, Nick Barton, begrüßt und freute sich über ihren Besuch - übrigens nicht ihren ersten in dieser Einrichtung. ist Schirmherrin von "Action on Addiction". "Was für ein schöner Tag", machte sie mit Blick auf den Himmel nach englischen Medienberichten formvollendet Smalltalk.

Im Vorfeld ihres ersten offiziellen Auftritts seit dem in der "National Portrait Gallery" am 11. Januar hatte es gleich mehrfach Wirbel gegeben. Zuerst wurden von einer italienischen Zeitschrift heimlich aufgenommene Bilder des Herzogpaares von ihrem Urlaub auf der Karibikinsel Mustique veröffenlicht. Auf denen sah man die schwangere Herzogin im Bikini und im Arm ihres Mannes - durchaus harmonische, aber vom Hof höchst unerwünschte Bilder. Man ist dort sehr darum besorgt, die Privatsphäre der werdenden zu schützen, um auf keine Weise Parallelen zum tragischen Schicksal von , , aufkommen zu lassen.

Royale Rundungen

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HIer lässt sich ein erstes bisschen Babybauch der schwangeren Herzogin von Cambridge erahnen.

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Aufruhr hatten auch die Bemerkungen der Schriftstellerin Hilary Mantel verursacht, die sie während einer Lesung im "Britischen Museum" gemacht hatte. Sie hatte Kate laut "bbc.co.uk" als eine "schmerzhaft dünne" Person bezeichnet, die Gloss-versiegelt und mit einem Plastiklächeln ausgestattet nur deswegen für die Rolle als Prinzessin ausgewählt worden sei, weil sie keine Gefahr berge, irgendeine Art von Charakter zu zeigen. Sie sei erst wie eine Schaufensterpuppe gewesen, die man mit Kleidern behängt habe. Inzwischen sei sie reduziert auf die Rolle als Einen-Erben-Gebärende. Für diese als Schilderung des von den Medien kreiierten Bildes von Catherine gemeinte Wortmeldung musste die Autorin hinterher viel Kritik einstecken.

Der Gastgeber der Herzogin am Dienstag, Nick Barton, konterte die Attacke und beschrieb die Herzogin, die er mehrfach getroffen habe, als eine "intelligente Frau", die ernsthaft interessiert am Erfolg der Organisation sei. Sie sei natürlich, sehr engagiert und einfach im Umgang. Sie stelle außerdem sehr gute Fragen, keine Alibifragen, sondern solche, aus denen ersichtlich werde, dass sie dazulernen wolle. Auch Premierminister mischte sich laut der Website in die Debatte ein und sagte, er halte die Herzogin für eine "fantastische Botschafterin für Großbritannien".

Presse und Fans sind jedenfalls überglücklich, die Herzogin wieder bei Auftritten sehen zu können und auch zu sehen, dass es ihr offensichtlich besser geht. Der "Sun" sagte eine Quelle, Catherine fühle sich nach dem Urlaub deutlich besser und könne es kaum erwarten, wieder zur Arbeit zu gehen. Sie wird bald erneut Gelegenheit dazu haben: Für den 5. März ist bereits der nächste Auftritt angekündigt. In der Hafenstadt Grimsby im Nordosten von Lincolnshire wird sie Arbeiter im Fischereimuseum besuchen. Außerdem wird sie eine Feuerwache ansehen, eine Schule eröffnen und arbeitslose Jugendliche treffen, die von einer Charity ihres Schwiegervaters, dem "Prince's Trust", betreut werden .

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