Herzogin Catherine + Prinz William: Eine Festung für seine Liebsten

Um Kate und Baby George vor allen erdenklichen Gefahren zu schützen, ließ Prinz William das neue Heim in London für Unsummen in einen Hochsicherheitstrakt umrüsten. Lobenswerter Schutzinstinkt oder Paranoia?

Als Prinz William um die Hand von Kate Middleton anhielt, versprach er ihr nicht nur, sie ewig zu lieben und ehren. Er schwor auch - und das war ihm besonders wichtig -, dass Kate nie das gleiche Schicksal wie seine Mutter Diana erleiden sollte. Alles in seiner Macht Stehende wolle er tun, um seine Frau zu beschützen. Vor unbarmherzigen Hofschranzen, vor aufdringlichen Paparazzi, vor all den Dingen und Menschen, die man als Dämonen einer modernen Prinzessin ansehen könnte. Mehr geht nicht? Doch! Seit William vor acht Monaten Vater wurde, ist sein Schutzinstinkt noch mal gewachsen. Während die Briten den kleinen George, der eines Tages ihr König wird, aufwachsen sehen möchten, würde William ihn am liebsten völlig aus der Öffentlichkeit raushalten.

Ihr Apartment im Kensington-Palast gleicht einer Festung. Für mehr als eine halbe Million Euro ließ William modernste Sicherheitstechnik installieren. Außerdem wird das Gelände rund ums Schloss ständig von bewaffneten Polizisten kontrolliert.

Williams Wunsch nach größtmöglicher Abschottung seiner Familie ist verständlich, aber auf lange Sicht utopisch. Als er und Kate in den ersten beiden Jahren nach der Hochzeit auf der walisischen Halbinsel Anglesey wohnten, in einem militärischen Sperrgebiet, fühlte sich William halbwegs sicher. Mit dem Umzug nach London im Sommer vergangenen Jahres war das allerdings vorbei. Und der Prinz wurde nervös. Bei der Renovierung der neuen Familienwohnung im Kensington-Palast ordnete er an, Top-Security-Tools einzubauen.

Queen Elizabeth

Das Thema "Harry & Meghan" soll ein rotes Tuch für sie sein

Prinz Harry, Herzogin Meghann und Queen Elizabeth
Ist Queen Elizabeth nicht gut auf ihren Enkel Prinz Harry und dessen Frau Herzogin Meghan zu sprechen? Das behaupten zumindest britische Medien.
©Gala

Kosten spielten dabei offenbar keine Rolle. Wie jetzt bekannt wurde, verschlang der Umbau von Apartment 1 A zweieinhalb Millionen Euro, doppelt so viel wie ursprünglich veranschlagt. Allein die Kosten für die Sicherheitssysteme sollen bei 600 000 Euro liegen. Dazu gehören: eine Luftschleuse, Kameraüberwachung, spitze Gitterzäune und ein Panic Room. Und auch das Anwesen Anmer Hall, das auf dem Grundstück von Schloss Sandringham liegt, einem Landsitz der Queen, ließ William kürzlich aufwendig umbauen. Zum Wohle der Sicherheit wurden Hecken und Bäume als Sichtschutz gepflanzt und sogar neue Straßen und Zufahrten angelegt.

Betreten verboten! Den Landsitz Anmer Hall in der Grafschaft Norfolk will William demnächst mit seiner Familie nutzen. Dutzende Bäume und Büsche wurden als Sichtschutz gepflanzt, Straßenführungen im Namen der Sicherheit dauerhaft geändert.

Klingt alles etwas übertrieben? "Kate, William und George stehen ganz oben auf der Prioritätenliste der königlichen Sicherheitsexperten", so ein langjähriger Palastmitarbeiter zu "Gala". "Sie gelten schließlich neben der Queen als potenzielle Hauptangriffsziele für Attentate. William will seine junge Familie schützen. Er kooperiert dabei vorbildlich mit Scotland Yard."

Prinz William + Kate Middleton

Die englische Lovestory

5. Oktober 2019  Gebannte Blicke von George, William, Kate und Charlotte auf das Spielfeld: Die Royals fiebern im Stadion in Norwich mit ihrem Lieblings-Fußballverein Aston Villa. Insbesondere Prinz George hüpft vor Freude auf und ab - und wird mit Sicherheit bald ein genau so großer Fußballfan wie sein Vater. 
5. September 2019  Am Tag ihrer Einschulung strahlt Prinzessin Charlotte bis über beide Ohren, und ihr großer Bruder Prinz George steht stolz an ihrer Seite. Diese süße Aufnahme entstand am Kensington Palace kurz bevor sich die beiden mit Mama Herzogin Catherine und Papa Prinz William auf den Weg zur Thomas's Battersea Schule machen.
8. August 2019  Während der Siegerehrung der King's Cup Regatta scheinen sich Prinz George und Prinzessin Charlotte nicht sonderlich zu amüsieren.
8. August 2019  Und was macht man da vor lauter Langeweile? Den Reportern und Gästen die Zunge rausstrecken, findet Frechdachs Charlotte. 

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Obwohl Williams Großmutter Elizabeth II. zu den bestbewachten Menschen des Königreichs zählt, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Pannen. 1982 schaffte es ein geistig verwirrter Mann, in ihr Schlafzimmer im Buckingham-Palast vorzudringen. Auch heute sind manche Wachleute offenbar immer noch nicht auf Zack: Im Herbst vergangenen Jahres brachen zwei Männer in die Prunksäle des Palasts ein. Wenige Wochen später wurde Prinz Andrew, der Sohn der Königin, im Garten aufgegriffen, weil Sicherheitsleute ihn nicht erkannten und für einen Einbrecher hielten. "Die Queen hat inzwischen persönlich eine massive Verbesserung der Sicherheitsvorkehrungen angeordnet. Sieben neue Mitarbeiter wurden eingestellt", so der Palastmitarbeiter.

Während Prinz William es von Kindesbeinen an nicht anders kennt, musste sich seine bürgerlich geborene Frau erst daran gewöhnen, keinen Schritt mehr unbewacht gehen zu dürfen. Immer noch überkommt Kate manchmal der Wunsch auszubrechen, ein wenig Normalität zu leben. Dann sieht man sie zum Beispiel ihren Einkaufswagen durch den Supermarkt schieben oder mit George im Kinderwagen durch den Kensington-Park laufen, in Freizeitkleidung und mit Mütze. Der Palastmitarbeiter dazu: "Ich weiß, dass sie manchmal ohne den Schutz ihrer Bodyguards in Londoner Parks spazieren geht. Das wird vom Palast gar nicht gern gesehen."

Auf Schritt und Tritt bewacht: Das Herzogpaar wird stets von Bodyguards begleitet.

Seit Januar besucht Prinz William einen zehnwöchigen Landwirtschaftskurs an der Universität von Cambridge. Kate und George sind daher oft allein im Palast, auch über Nacht. Wie "Gala" erfuhr, werden die Security-Maßnahmen an diesen Tagen zusätzlich verstärkt: "Da wird nichts dem Zufall überlassen. Alle Systeme wurden kürzlich erneut überprüft und für gut befunden." Erst vor wenigen Wochen bekam Prinz William zudem einen neuen Wagen geliefert. Kostenpunkt: 300 000 Euro. Mit den schusssicheren Fenstern, dem extradicken Stahl und einem Gewicht von drei Tonnen erinnert der Bentley Flying Spur eher an einen Panzer als eine Familienkutsche.

Spannend wird es Anfang April. Da sind William, Kate und George zum ersten Mal im Namen der Krone unterwegs, fliegen für drei Wochen nach Neuseeland und Australien. Natürlich reist ein Team von Sicherheitsleuten mit. Das sichere Nest, die Londoner Festung, ist dann allerdings 18 000 Kilometer weit entfernt.

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