Herzogin Catherine: Zwischen Kate und Meghan herrscht dicke Luft

Herzogin Catherine ist zutiefst genervt von Harrys Verlobter Meghan Markle. Die beiden Frauen liefern sich einen Kleinkrieg, der den Palast in zwei Lager spaltet

Wäre sie nicht schwanger, hätte sich Herzogin Catherine, 35, längst einen Gin Tonic gegönnt. Einen kleinen nur – mehr verträgt sie nicht, – um das flaue Gefühl im Magen loszuwerden. Das Grummeln resultiert diesmal nicht von ihrer Schwangerschaftsübelkeit, nein, der Herzogin liegt ein anderer Klops quer. Und der hat einen Namen: Meghan. Meghan Markle. Die Frau, die Schwager Harry, 33, vor gut einem Jahr zu seiner Prinzessin auserkoren hat.

Prinz Harry: Er findet sie perfekt

Eine Partnerin wie Kate wünsche er sich, hatte der Prinz vor der Ära Meghan stets sehnsüchtig versichert. Genauso loyal, unprätentiös, gut aussehend und kumpelhaft sollte sie sein. Aus seiner Sicht erfüllt die "Suits"-Darstellerin diese Anforderungen perfekt. Harry will Kates Abziehbild im Frühjahr 2018 heiraten. 

Prinz Harry + Meghan Markle

VIDEO: So schön strahlen die zwei Verlobten

Prinz Harry und Meghan Markle wählen den Karten des Kensington Palace für ihren ersten offiziellen Auftritt. Den Blick auf das Kleid verhindert der weiße Mantel, den die US-Schauspielerin trägt.
Nach Tagen der Spekulation und brodelnder Gerüchteküche ist es seit heute offiziell: Prinz Harry wird seine Freundin Meghan Markle im Frühling nächsten Jahres heiraten.
©Gala

Herzogin Catherine: Darum ist sie genervt

Denn Kate kann ihr Alter Ego, das in Zukunft nur ein paar Zimmerfluchten weiter im Kensington-Palast residieren wird, von Tag zu Tag weniger leiden. An der Misere ist Meghan, 36, nicht ganz unschuldig. "Sie kopiert Kates Style gnadenlos", sagt ein Palast-Insider empört zu GALA. "Das nervt die Herzogin unsäglich." Wie bei einem ihrer ersten Besuche in London: Da streifte sich Meghan – bei trockenem Wetter, wohlgemerkt – Gummistiefel der Marke Hunter über, zog dazu einen gewachsten Barbour-Parka an und stülpte sich eine Mütze über die Haare: der typische englische Landadligen-Look, den Kate lange vor ihr perfektionierte und den man sich nach Meinung der britischen Upperclass erst durch die Zugehörigkeit zur Society verdienen muss. 

Kein wirklich blendender Einfall, diesen speziellen Stil als Amerikanerin und Noch-nicht-Familienmitglied der Windsors eins zu eins nachzumachen. Überhaupt hätte Meghan ihren gummibestiefelten Fuß gar nicht auf die Straße zu setzen brauchen, schließlich steht ihr in London dank Harry ein eigener Wagen plus Chauffeur und Elite-Bodyguard zur Verfügung. 

In Interviews plaudert Meghan drauf los

Für den royalen Luxus bezahlt die Herzogin teuer mit dem Verlust ihrer Unabhängigkeit und der ihrer Kinder. Und dem nicht wirklich beneidenswerten Gefühl, dass die ganze Welt fast ungefiltert in ihr Wohn- und Badezimmer blicken kann. Meghan hingegen darf sich ins gemachte Nest setzen. Sie zeigte auch keine Hemmungen, im Interview mit der US-"Vanity Fair" über ihre Beziehung mit Harry zu plaudern – für Kate undenkbar. Ihr erstes Interview gab sie an Williams Seite, und das erst nach Bekanntgabe der Verlobung. 

Der rote Teppich ist ein Wettkampf

Außerdem ärgere sich die Herzogin darüber, dass ihre offiziellen Auftritte ständig mit Meghans Stippvisiten auf dem roten Teppich verglichen würden. Wer schlägt sich besser, wer wirkt anziehender? Ein Kampf mit unfairen Mitteln: Während Schauspielerin Meghan vor jedem Event ordentlich aufrüstet, muss sich Kate als Royal züchtig kleiden und auf allzu viel Make-up und Chichi verzichten. Auch ihr Posing, das wurde ihr schon vor der Hochzeit mit William in der Windsorschen Prinzessinnenschule eingebläut, habe reduziert und elegant zu wirken. Tiefe Ausschnitte und offensive Sexiness sind für eine künftige Königin ein absolutes No-Go. 

Herzogin Catherine + Herzogin Meghan

Zwei Ladys im Stilvergleich

Für den frühabendlichen Besuch des "District Six"-Museums zeigt sich Herzogin Meghan dann in einem blauen Hemdkleid von Designerin Veronica Beard, das sie zuletzt während ihrer Reise nach Tonga im Herbst 2018 trug. 
Auch Herzogin Catherine ist seit Jahren großer Fan des Modells, besitzt die "Carina"-Sandale in einem hellen Braunton. Obwohl die Queen Keilabsätze unangemessen findet, sind die 85-Euro-Schuhe perfekt für Termine, bei denen sich die Herzoginnen auf unebenem Boden bewegen oder eventuell hinknien müssen. Vielleicht ein Tipp, den Kate an Meghan weitergeben konnte? 
Herzogin Meghan und Herzogin Catherine
Meghan kam erst kurz vor Spielbeginn

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Kate: Heiratsantrag in Afrika

Selbst bis nach Afrika wird Kate von ihrer Konkurrentin verfolgt. Lange Jahre nach dem Kennenlernen auf der Uni und einer schmerzvollen Trennung zwischendurch machte Prinz William ihr dort während einer Safari einen Heiratsantrag. Endlich. Prinz Harry hingegen entführte seine Freundin gleich im ersten Beziehungs-Jahr in eine afrikanische Luxus-Lodge. 

Tiere Gucken lieben beide Paare. Kate ( hier mit William in Indien) erlebte den royalen Heiratsantrag 2010 in Kenia. Und auch Harry entführte seine Freundin jüngst nach Afrika. Angeblich plant er die Hochzeit mit Meghan im Juli 2018

Kate: Lästereien über ihre Familie

Auch die viele Häme, mit der sich Kate dank ihrer nicht adligen neureichen Familie überschütten lassen musste, ist unvergessen. Mutter Carole sei zu ehrgeizig, Bruder James ein hoffnungsloser Loser und Schwester Pippa durchschnittlich, mäkelte die blaublütige Verwandtschaft anfangs. Mit den Middletons, heute nach langem Katzbuckeln durchaus respektiert, wollte früher nicht einmal die Dienerschaft etwas zu tun haben.

Dass Meghan aus einem Clan stammt, der munter Interna über sie und Harry ausplaudert und für die Hochzeit das Schlimmste befürchten lässt, scheint heute hingegen nicht einmal mehr die Queen aus der Fassung zu bringen.

Camp Kate oder Meghan-Crew ?

Zwiegespalten zeigen sich die Angestellten des Kensington-Palastes. "Bist du Camp Kate oder gehörst du zur Meghan-Crew?", sei momentan die meist gestellte Frage auf dem Flur, sagt der Informant und feixt. Das bringe neben öden Tätigkeiten wie Feudeln, Staubwischen oder Tee und Biskuits servieren ordentlich Stimmung in die Bude beziehungsweise den Palast. Dabei trennen sich die Lager nach der strengen Hackordnung der Dienerschaft. "Meghan kann auf die Rangniedrigen wie Zimmermädchen und Junior-Gärtner zählen, auf Kates Seite schlagen sich die Chauffeure und Kammerdiener."

Ältere Angestellte erinnern sich genüsslich an die Zeiten, als sich Diana und Fergie einen ähnlich unterhaltsamen Bitch-Fight lieferten. Zeitweise galten die Schwägerinnen als gute Freundinnen, die gemeinsam gegen den drögen Palast-Alltag opponierten und ständig zusammengluckten, dann wieder gönnte die eine der anderen das funkelndere Krönchen nicht. 

Prinz Harry + Prinz William

Ihre Verlobungs-Auftritte im Vergleich

Prinz Harry + Meghan Markle

Mit dem Kleinkrieg muss Schluss sein

Davor graue es Königin Elizabeth am meisten, so die Quelle. "Nach Meghans und Harrys Hochzeit muss diese Rivalität aufhören. Die Queen findet ein derartiges Verhalten kindisch und wird es nicht tolerieren. Sie erwartet von Meghan und Kate, dass sie sich gegenseitig unterstützen. Das war schon bei Diana und Fergie so", sagt der Insider streng. 

Wird Kate siegen?

Eine Bewährungsprobe erwartet die Königsbienen Kate und Meghan an Weihnachten. Meghan, so berichtet die britische Presse, sei nach Schloss Sandringham eingeladen, wo die Royals traditionell die Feiertage verbringen. Der nächste Affront: Kate durfte dort erst nach der Hochzeit unterm Christbaum sitzen. Die Herzogin kennt heute selbstredend alle Fallstricke, die im Kreise der Familie lauern. Blöd nur für Meghan, dass sie ihr sicherlich keinen verraten wird.

Auf lange Sicht sitzt Kate sowieso am längeren Hebel. Sie wird irgendwann Königin, und mit der dritten Schwangerschaft zeigt die Herzogin der Herzen erneut, dass sie die wichtigste Disziplin der Royals bravourös beherrscht: möglichst schnell möglichst viele Kinder kriegen. Da muss Meghan erst mal hinkommen … 

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