Herzogin Meghan + Prinz Harry : Klage gegen Zeitung: So reagiert die "Mail on Sunday"

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben rechtliche Schritte gegen die britische Zeitung "Mail on Sunday" eingeleitet. Ein Sprecher der Publikation meldet sich nun zu Wort.

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, setzen sich gegen die britische Presse und deren negative Berichterstattung über Meghan zur Wehr.

Prinz Harrys ist wütend auf die Medien

"Leider ist meine Frau eines der jüngsten Opfer einer britischen Boulevardpresse, die Kampagnen gegen Einzelpersonen führt, ohne an die Konsequenzen zu denken - eine rücksichtslose Kampagne, die im Laufe des vergangenen Jahres, während ihrer Schwangerschaft und während der Erziehung unseres neugeborenen Sohnes eskalierte", schreibt Harry in einem am 1. Oktober veröffentlichten Statement auf der Website des Paares. "Ich kann nicht damit anfangen zu beschreiben, wie schmerzhaft dies ist."

Besonders ein Vorgang macht Harry und Meghan sauer: "Mail on Sunday" veröffentlichte im Februar 2019 einen Brief Meghans an ihren Vater Thomas Markle. Das Schreiben ist nach der Hochzeit von Harry und Meghan im Mai 2018 geschrieben worden. Der Vorwurf der Royals: Der Abdruck des Briefes sei von der Zeitung manipuliert worden, um "die Lügen zu maskieren, die sie seit über einem Jahr aufrecht erhalten."

Prinz Harry

Sein (bisher) emotionalster Afrika-Moment

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Prinz Harry, 35, ist in Afrika auf den Spuren seiner verstorbenen Mutter Diana unterwegs. Das war der bisher emotionalste Moment auf seiner Reise.
©Gala

Die "Mail on Sunday" verteidigt sich

Die beschuldigte Zeitung ist sich keiner Schuld bewusst und steht zu der Echtheit des Briefes von Thomas Markle. Über einen Sprecher äußert sich "Mail on Sunday" wie folgt:

Die 'Mail on Sunday' steht zu der von ihr veröffentlichten Geschichte und wird diesen Fall energisch verteidigen. Insbesondere bestreiten wir kategorisch, dass der Brief der Herzogin in irgendeiner Weise bearbeitet wurde, die seine Bedeutung geändert hat.

Vertreten werden die Royals von der Anwaltskanzlei Schillings. Das Gerichtsverfahren vor dem Londoner High Court wird von den Sussexes privat finanziert. Der Erlös aus dem Schadensersatz wird an eine gemeinnützige Organisation gegen Mobbing gespendet.

Verwendete Quelle: The Telegraph, Mail on Sunday, sussexofficial.uk

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