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Prinz Harry + Herzogin Meghan So kam es zu ihrem ungewöhnlichen Hochzeitsbild


Nach der Hochzeit von Prinz Harry und Herzogin Meghan veröffentlichte der Palast drei offizielle Bilder des Paares, die alle von Alexi Lubomirski stammen. Der Fotograf hat jetzt über den magischen Moment erzählt, in dem das Schwarz-Weiß-Bild des Herzogpaares entstand

Für den Fashion-Fotografen Alexi Lubomirski war es die zweite Zusammenarbeit mit Prinz Harry und Herzogin Meghan: Er hatte schon die Ehre, die Verlobungsfotos des Paares zu machen. Auch hier begeisterte er mit sehr innigen und romantischen Bildern – und wiederholte dies mit den Hochzeitsbildern am 19. Mai.

Das etwas andere Hochzeitsbild

Zwei der Fotos, die vom Palast zwei Tage nach der Hochzeit veröffentlicht wurden, sind typische royale Hochzeitbilder. Das Brautpaar lächelt, umgeben von Angehörigen und Blumenkindern, freundlich in die Kamera. Der Hintergrund im Schloss, der sogenannte "Green Drawing Room“, ist geschickt gewählt, um dem Ganzen einen königlich-offiziellen Rahmen zu verleihen.

Zusätzlich hielt Lubomirski einen sehr viel intimeren Moment zwischen Harry und Meghan fest und gab ihm einen wunderbaren schwarz-weißen Look. Harry sitzt dabei ganz lässig auf den Stufen des Schlosses und hat seine Meghan halb auf dem Schoss. Beide lachen unverkrampft und einfach nur glücklich. Als wenn gerade ein Teil der Anspannung des Tages von ihnen abfällt und sie einfach genießen, beieinander zu sein.

Deswegen posierten Harry und Meghan auf den Stufen

Im Interview mit der "BBC“ erzählte Alexi Lubomirski von seinem Arbeitstag mit den Royals und bei der Hochzeit. Das Schwarz-Weiß-Bild sei nach den offiziellen Familienfotos und sogar nach dem Hochzeitsempfang entstanden. Es habe nur ein sehr kurzes Zeitfenster gegeben, um einige speziellere Paarbilder zu schießen, berichtet der Fotograf. Sie seien in den Rosengarten gegangen und hätten dort etwa dreieinhalb Minuten Zeit gehabt, weil der ganze Tag so eng durchgeplant gewesen sei.

"Es war einfach einer von diesen magischen Momenten für einen Fotografen, wenn sich alles fügt.“ Er habe zu Harry und Meghan – nach den ersten Bildern – gesagt: "Bevor wir wieder reingehen, setzt Euch dort auf die Treppe. Sie [Meghan, die Red.] fiel zwischen seine Beine und es entstand der Moment, in dem die beiden einfach nur lachten darüber und wie erschöpft sie waren vom gesamten Tag und dass es nun vorbei ist.“ Sie hätten sich einfach angeschaut und gelacht: "Ein wunderbarer Moment!“

Die asymmetrische Familie

Übrigens machte sich der Fotograf auch Gedanken darüber, das Familienfoto mit der Queen, Prinz Philip, Prinz Charles und Doria Ragland lockerer und weniger streif zu gestalten. Es sollte nicht, erzählte er im "BBC-"Interview, aussehen wie das Gruppenfoto einer Sportmannschaft oder das eines Regimentes bei der Armee. "Es sollte sich wie ein Familienbild anfühlen.“

Dazu hätten sie darüber nachgedacht, wie sie Rhythmus und Asymmetrie in die Gruppe bringen könnten. Es seien "kleine Dinge“ gewesen, die sie verändert hätten. "Wir wollten nichts Verrücktes machen,“ bekennt er lachend. Er und sein Team hätten die Protagonisten so arrangiert, dass einige stehen, einige sitzen und – für den Hauch Realität – Prinzessin Charlotte auf den Schoss von Mama Catherine gesetzt. Fertig war ein royales Hochzeitsbild, das ein bisschen weniger steif wirkt.

Gala

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