Queen Elizabeth: Statement zu Meghan und Harry - und diese 5 Details fallen auf

Prinz Harry hat Queen Elizabeth getroffen, um mit ihr über seinen Rücktritt als Senior-Royal zu sprechen. Nach dem Krisentreffen der Royals äußerte sich die Queen in einem Statement über Harry und Meghan. GALA hat genau gelesen - und fünf interessante Fakten entdeckt.

Queen Elizabeth

Queen Elizabeth, 93, hat am Montag (13. Januar) mit Prinz Harry, 35, Prinz William, 37, und Prinz Charles, 71, in Sandringham House über die Zukunft der Sussexes nach deren Rücktritt als Senior-Royals diskutiert. Nach einem etwa zweieinhalbstündigen Meeting richtete sich die Königin schriftlich an die Öffentlichkeit. Den gesamten Wortlaut lesen Sie hier.

Queen Elizabeth schreibt sehr persönlich

Zunächst fällt auf: Die Tonalität des Statements ist sehr persönlich gehalten. Die Königin scheint mehr in ihrer Rolle als Großmutter als in der des Oberhauptes der britischen Monarchie zu sprechen. So nennt sie Harry ihren "Enkelsohn" und bezeichnet ihn, Meghan und Archie "als geschätzten Teil meiner Familie". Damit rückt sie menschliche Seite der jüngsten Entwicklungen in der Familie Mountbatten-Windsor in den Fokus. Schon einmal hatte die Queen in einer historischen Situation auf ihre Rolle als Großmutter hingewiesen: Am 5. September 1997, in ihrer offiziellen Rede zur Nation nach dem Tod von Prinzessin Diana, †36. 

"Daily Mail" merkt an, dass sich keiner der Mitarbeiter der Queen erinnern können, dass sie jemals so persönlich an die Öffentlichkeit geschrieben hat.

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Die Queen nennt nicht die Titel von Harry und Meghan

Ist es der persönlichen Note geschuldet oder steckt mehr hinter dem Umstand, dass die Queen Harry und Meghan bei ihren Vornamen nennt - und nicht, wie üblich, "Herzog und Herzogin von Sussex" und/oder "Ihre Königlichen Hoheiten"? Schon seit einigen Tagen wird spekuliert, ob das Paar seine royalen Titel ("Königliche Hoheit/ "Herzog und Herzogin") behält. Sollte die Königin ihnen diese aberkennen, wäre das ein Paukenschlag - und das auch ins Gesicht von Harry und Meghan. Auf ihrer neuen Website "sussexroyal" bezeichnen sich die beiden nämlich weiterhin als "Duke and Duchess of Sussex" und haben auch in ihrer dazugehörigen Erklärung betont, dass sie die Queen weiterhin unterstützen wollen. Man trete als "Senior Royal" zurück, stellen sie klar, und das heißt nicht als Royal an sich.

Im unteren Drittel nennt die Queen Harry und Meghan immerhin "Sussexes", wenn auch ohne die Kombination "Herzog und Herzogin". Da das eine aber ohne das andere nicht sein kann, scheinen Harry und Meghan vorerst nicht Gefahr zu laufen, ihre Titel abgeben zu müssen. Allerdings merkt die britische Presse an, dass in der historisch einzigartigen Situation um den Rücktritt der Sussexes derzeit nichts unmöglich ist.

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Königin gibt ihre persönliche Meinung preis

In der Erklärung der Queen heißt es über die Sussexes: "Obwohl wir es bevorzugt hätten, wenn sie in Vollzeit beschäftigte Mitglieder der Königsfamilie geblieben wären, respektieren und verstehen wir ihren Wunsch, ein unabhängigeres Leben als Familie zu führen, während sie ein geschätzter Teil meiner Familie bleiben." Dass die 93-Jährige ihre persönliche Meinung zum Rückzug von Harry und Meghan so deutlich ausdrückt - unerwartet. Hinter den Kulissen heißt es, sie sei sehr "enttäuscht" und "verletzt", dass Harry und Meghan - zumindest teilweise - ihren Hut nehmen.

Doch die wohlwollende Reaktion der Queen in dem Statement zeigt auch, dass sie, die ihre Pflicht als Königin seit fast 68 Jahren zur absoluten Priorität in ihrem Leben macht, bereit ist, Kompromisse zu schließen - zum Wohle und zum Glück Harrys und seiner Familie. 

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35

Harry und Meghan gehen nach Kanada, nicht nach Los Angeles

Harry und Meghan haben in ihrer Rücktrittserklärung am 8. Januar verkündet, ihre Zeit zwischen Nordamerika und Großbritannien aufzusplitten. Bisher verstand man unter Nordamerika Kanada und/oder Amerika. Zu beiden Ländern pflegt Meghan eine Beziehung: In Kanada lebte sie sieben Jahre während ihrer Zeit als Schauspielerin für die Serie "Suits", in Amerika wurde sie geboren. Dort wohnt auch immer noch ihre Mutter Doria Ragland, 63.

Im Statement der Queen ist nur von Kanada als weiterem Aufenthaltsort der Sussexes die Rede. Kanada gehört zum Commonwealth, einem Verbund aus 53 Staaten, dessen Oberhaupt die Queen ist. Möglich, dass in diesem Fall Harry und Meghan ein Zugeständnis machen mussten und Amerika vom Tisch ist - zumindest in der von der Queen erwähnten Übergangszeit und bis weitere Details geklärt sind.

Herzogin Meghan + Prinz Harry

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Herzogin Meghan und Prinz Harry

Es werden keine Details geklärt

Wie werden Meghan und Harry künftig ihren Lebensunterhalt verdienen? Wer zahlt die Rechnung für die Securitykosten? Werden sie weiterhin in Frogmore Cottage leben dürfen, wie es sich das Paar wünscht? In welchem Umfang werden sie als Repräsentanten der Monarchie zur Verfügung stehen? Diese und andere Fragen sind die drängendsten, die geklärt werden müssen. In dem Statement gibt es keine Antwort darauf. Die Queen weist deshalb daraufhin, dass "finale Entscheidungen" für die "komplexen Angelegenheiten" in den "kommenden Tagen" getroffen werden. 

Das Statement der Queen im Wortlaut

"Heute hat meine Familie sehr konstruktive Diskussionen über die Zukunft meines Enkelsohnes und seiner Familie geführt. Meine Familie und ich unterstützen Harrys und Meghans Wunsch, ein neues Leben als junge Familie zu beginnen. Obwohl wir es bevorzugt hätten, wenn sie in Vollzeit beschäftigte Mitglieder der Königsfamilie geblieben wären, respektieren und verstehen wir ihren Wunsch, ein unabhängigeres Leben als Familie zu führen, während sie ein geschätzter Teil meiner Familie bleiben.

Harry und Meghan haben klar gemacht, dass sie in ihrem neuen Leben nicht auf öffentliche Mittel angewiesen sein wollen. Deshalb ist man überein gekommen, dass es eine Zeit des Übergangs geben wird, in der die Sussexes Zeit in Kanada und Großbritannien verbringen werden. Es sind komplexe Angelegenheiten, die meine Familie lösen muss, und es ist noch mehr Arbeit zu tun. Ich habe darum gebeten, die finalen Entscheidungen in den kommenden Tagen zu treffen."

Verwendete Quellen: eigene Recherche

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