Herzogin Meghan + Prinz Harry: Neues Statement zum Megxit: So wird ihre Zukunft

Prinz Harry und Herzogin Meghan haben auf ihrer Website susssexroyal.com eine umfangreiche Erklärung zu ihrer Zukunft  herausgegeben.

Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, machen reinen Tisch: Am Freitagabend (21. Februar) haben sie unter dem Titel "Spring Transition 2020" (Auf Deutsch: "Übergang im Frühling 2020") die Öffentlichkeit über wichtige Details zu ihrem Rücktritt als Senior-Royals informiert. Worte, auf die man seit dem Krisengipfel mit Queen Elizabeth, 93, Prinz William, 37, und Prinz Charles, 71, am 13. Januar gewartet hatte. Auch Harry und Meghan ging es offenbar nicht schnell genug: "Wir hatten gehofft, diese Details früher mit Ihnen teilen zu können (...)", machen sie klar.

Prinz Harry + Herzogin Meghan: Die wichtigen Megxit-Regelungen

Unterstützung durch die Königsfamilie, doch ... 

Harry und Meghan erklären zunächst, dass ihr Wunsch nach einem unabhängigerem Leben von der Königsfamilie "respektiert und verstanden" werde. Sie betonen, geschätzte Mitglieder der Familie der Queen zu bleiben. Dennoch genießt das Paar zunächst keine umfassende Freiheit: Harrys und Meghans neue Rollen außerhalb des Königshauses werden mit Inkrafttreten des Rücktrittes ab 1. April 2020 einer zwölfmonatigen Überprüfungsphase unterliegen. Vermutlich liegt das vor allem an den künftigen Geschäftstätigkeiten der Sussexes, die mit den Werten und Regularien des Königshauses konform sein müssen.

Britische Royals

Die Familie Windsor bei Terminen

18. März 2020  Trotz der Corona-Krise gewährt Königin Elizabeth einigen wenigen Menschen eine Privataudienz. Im Buckingham Palast empfängt sie Captain Angus Essenhigh (neuer Kommandant der HMS Queen Elizabeth) und Commodore Steven Moorhouse (scheidender Kommandant der HMS Queen Elizabeth). Bei der Queen-Elizabeth-Klasse handelt es sich um Flugzeugträger, nicht etwa um Kreuzfahrtschiffe.
16. März 2020  Prinzessin Anne gilt als eine der am härtesten arbeitenden britischen Royals. Auch in Corona-Zeiten hält sie an ihrem Terminkalender fest. Als Ehrenpräsidentin der Wohltätigkeitsorganisation "The British Horse Society" besucht sie das Addington Pferdezentrum in der Nähe von Buckingham.
12. März 2020  Der Oberbürgermeister von London, William Russel, und der High Commissioner für Australien laden zum Galadinner und Prinz Charles kommt gern. Der Charity-Abend findet zugunsten von Hilfsaktionen zur Bekämpfung der Buschfeuer in Australien statt. Der Oberbürgermeister hat ein kleines Präsent für Prinz Charles, von dem nicht zu erkennen ist, was es sein soll, aber beide haben einen Mordsspaß.
12. März 2020  Queen Elizabeth erhält im Buckingham Palast aus den Händen von Professor Mark Compton eine besondere Auszeichnung - und diese zaubert ihr ein Lächeln auf das Gesicht.

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Der Titel Königliche Hoheit wird in der Öffentlichkeit abgelegt

Harry und Meghan bestätigen in ihrem Statement, dass man beim Krisengipfel im Januar darüber übereingekommen sei, dass sich das Paar in der Öffentlichkeit nicht mehr Königliche Hoheiten nenne. Formal behalten die Sussex den Titel aber. Ebenso wird Harry seinen Platz in der Thronfolge behalten (derzeit Platz sechs)

Das Wort "Royal" ist für Geschäftsaktivitäten tabu

Was die britische Presse munkelte und was für allerlei Wirbel sorgte ist wahr: Harry und Meghan müssen auf das Wort "Royal" bei künftigen Geschäftstätigkeiten verzichten. In dem Statement vom 21. Februar heißt es:

"Während sich der Herzog und die Herzogin auf die Pläne zur Gründung einer neuen, gemeinnützigen Organisation konzentrieren, wurde angesichts der spezifischen Regeln der britischen Regierung für die Verwendung des Wortes 'Royal' vereinbart, dass ihre gemeinnützige Organisation den Namen 'Sussex Royal 'oder eine andere Nennungen von 'Royal' nicht verwenden wird."

Harry und Meghan weisen darauf hin, dass die Regelung für das Wort "Royal" nicht außerhalb Großbritanniens gilt, sie aber auch im Ausland auf eine Nutzung verzichten zu verwenden. 

Herzogin Meghan + Prinz Harry

Ihre Mutter hat eine klare Einstellung zum Rücktritt

Herzogin Meghan und Mutter Doria Ragland
Herzogin Meghan und ihre Mutter Doria Ragland sind ein Herz und eine Seele. Vor allem jetzt braucht Meghan den Rückhalt ihrer Mutter.
©Gala

Finanzielle Unterstützung durch die Royals

Eine der meistdiskutierten Megxit-Fragen war die nach der Finanzierung von Harry und Meghan. Ab dem 1. April 2020 - der Tag, an dem der Rücktritt als Senior-Royals in Kraft tritt - erhält das Paar keinen Zuschuss mehr aus der Steuerkasse ("Sovereign Grant"). Zwar haben Harry und Meghan erklärt, finanziell unabhängig sein zu wollen - doch von heute auf morgen wird das nicht zu schaffen sein. Auf sussexroyal.com heißt es nun:

"Der Herzog und die Herzogin von Sussex werden privat finanzierte Mitglieder der königlichen Familie mit der Erlaubnis, ihr eigenes Einkommen zu verdienen und ihre eigenen privaten gemeinnützigen Interessen zu verfolgen." Heißt im Klartext: Papa Charles wird seinen Sohn und dessen Frau aus eigenen finanziellen Mitteln unter die Arme greifen.

Harte Verhandlungen im Palast

"Man wird Meghan nie auf einer Cornflakes-Packung sehen"

Herzogin Meghan, Prinz Harry


Harry und Meghan wollten Teilzeit-Royals bleiben, aber ...

"Die Präferenz des Herzogs und der Herzogin von Sussex bestand darin, Ihre Majestät, die Königin, weiterhin zu vertreten und zu unterstützen, wenn auch in begrenzterer Kapazität, ohne auf den Sovereign Grant zurückzugreifen", schreiben Harry und Meghan auf ihrer Website. Doch mit der Variante "Teilzeit-Royal" war das Königshaus offenbar nicht einverstanden; wohl im Hinblick auf Schwierigkeiten in punkto Finanzierung und dem Schutz der Monarchie. "Gemäß der Vereinbarung verstehen der Herzog und die Herzogin von Sussex, dass sie verpflichtet sind, von den königlichen Pflichten zurückzutreten und keine repräsentativen Pflichten im Namen Ihrer Majestät der Königin zu übernehmen."

Fashion-Looks

Der Style von Meghan Markle

Herzogin Meghan begeistert beim "Mountbatten Festival of Music" in London mit einem wahnsinnig glamourösen Look: Das knallrote Kleid von Safiyaa kommt Ihnen bekannt vor? Uns auch!
Immer wieder fasst Herzogin Meghan mit ihren Händen schützend an ihr wachsenden Babybäuchlein. In diesem Look sieht man ihn deutlicher als je zuvor. Doch nicht nur Meghan selbst strahlt, auch ihre Ohrringe bringen sie zum Funkeln. 
Die Herzogin von Sussex trägt eine bodenlange rote Robe im Stil eines Cape-Kleids von Safiyaa. Auch bei ihren Accessoires setzt Meghan auf Rot: So kombiniert sie Wildleder-Pumps von Aquazzura und eine Satin-Clutch von Manolo Blahnik zu ihrem Dress, die farblich allesamt perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Für ihren letzten Solo-Auftritt als Senior Royal hat sich Herzogin Meghan die spektakuläre Kulisse des "1844 Zimmers" im Buckingham Palast ausgesucht. In einem dunkelblauen Kleid aus der Feder des australischen Designers Scanlan Theodore für rund 370 Euro posiert sie mit den 22 Studenten aus 11 Commonwealth-Ländern, die zu einem Gespräch mit der Frau von Prinz Harry eingeladen waren. Dazu kombiniert sie farblich passende Pumps von Aquazzura. 

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Büro im Buckingham Palast wird geschlossen

Aufgrund der reduzierten Rolle für das Königshaus wurde beschlossen, dass Büro der Sussexes im Palast zu schließen. Folge: 15 Mitarbeiter verlieren ihren Job. "Der Herzog und die Herzogin teilten diese Nachricht im Januar ihrem Team persönlich mit, sobald sie von der Entscheidung wussten, und haben eng mit ihren Mitarbeitern zusammengearbeitet, um einen reibungslosen Übergang für jeden von ihnen zu gewährleisten", heißt es auf sussexroyal.com dazu. Man sei "traurig" über die Entlassungen, heißt es weiter. 

Die Sussexes behalten ihre Schirmherrschaften und Harry seine Militärtitel

Auch wenn Harry und Meghan keine Auftritte und Termine mehr im Namen der Queen wahrnehmen, dürfen sie die in ihrer Rolle als arbeitende Royals übernommene Schirmherrschaften behalten.

Ebenso darf Harry weiterhin seine militärischen Ehrentitel behalten - zumindest in der zwölfmonatigen Übergangsphase. Er wird in diesem Rahmen allerdings keine Termine wahrnehmen. Wie es 2021 weitergeht - abwarten.

Harry, Meghan und Archie werden weiterhin von Leibwächtern geschützt

Eine oft diskutierte Frage war auch die nach der Sicherheit. Wer wird künftig für die Rund-um-die-Uhr-Bewachung der Sussexes sorgen und finanziell aufkommen? Das bleibt weiterhin unklar.

Harry und Meghan schreiben dazu: "Es wird vereinbart, dass der Herzog und die Herzogin von Sussex weiterhin wirksame Sicherheit benötigen, um sie und ihren Sohn zu schützen. Dies basiert auf dem öffentlichen Profil des Herzogs aufgrund seiner Geburt in der königlichen Familie, seinem Militärdienst, dem unabhängigen Profil der Herzogin und dem gemeinsamen Bedrohungs- und Risikograd, das in den letzten Jahren speziell dokumentiert wurde. Es können keine weiteren Details weitergegeben werden, da dies aus Sicherheitsgründen Verschlusssachen sind."

Verwendete Quelle: sussexroyal.com

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