VG-Wort Pixel

Gräfin Sophie Daran litt ihre Tochter Louise wirklich

Gräfin Sophie + Lady Louise
Gräfin Sophie + Lady Louise
© RexFeatures
Gräfin Sophie von Wessex hat über die Sehstörung ihrer Tochter Lady Louise gesprochen, zum ersten Mal überhaupt. Dabei hat sie eingeräumt, was das für sie und ihre Tochter bedeutete

Lady Louise Windsor, die Tochter von Queen-Sohn Prinz Edward und seiner Frau Gräfin Sophie, steht als Enkelin der Queen automatisch im Rampenlicht, wann immer sie gesehen wird. Als Fast-Teenager tritt sie immer häufiger gemeinsam mit der königlichen Familie auf, so zum Beispiel bei "Trooping the Colour" im Juni oder bei der "Royal Windsor Horse Show", wo sie gemeinsam mit ihrer Granny, der Queen, ihrem Lieblingshobby, den Pferden und der Reiterei, frönen konnte. Dabei strahlte das Mädchen mit der blonden Lockenmähne den Fotografen oft direkt mit beiden Augen in die Kameras. Das war nicht immer so …

Bei der Hochzeit ihres Cousins Prinz William 2011 fiel einer breiten Öffentlichkeit zum ersten Mal auf, dass die damals Achtjährige unter einer Sehstörung litt. Das "schielende Blumenmädchen", das in seinem weißen Kleid und mit einem Blumenkranz im Haar mit vom Balkon des "Buckingham Palace" winkte, sorgte für Schlagzeilen. Bis dahin hatten sie ihre Eltern, vermutlich auch wegen der Augenprobleme, meist gut abgeschirmt aufwachsen lassen.

Die britische Presse und die befragten Experten waren sich schnell sicher, dass Lady Louise an Exotropie ("Auswärtsschielen") leidet. Der Hof und ihre Eltern schwiegen zur genauen Diagnose genauso wie zu etwaigen Korrekturen, die unter anderem mittels Operation möglich sind. Selbst als auffiel, dass Lady Louise etwa seit Ende 2013 nahezu normal gucken konnte, gab es dazu keinerlei Erklärung.

Sophie erklärt die Krankheit

In einem erstaunlich offenen Interview hat Gräfin Sophie, die sich besonders für Blinde und Menschen mit Sehstörungen engagiert, in der vergangenen Woche zum ersten Mal die Sehprobleme ihrer Tochter thematisiert und erklärt, worunter sie genau litt. "Express.co.uk" zitiert die 50-Jährige mit den Worten: "Louise kam schielend zur Welt. Es hieß, es sei Exotropie. Aber das war es nie - das war falsch."

Laut der britischen Zeitung äußerte sich die Queen-Schwiegertochter nicht zur Frage, ob Louise - so wie die Medien spekuliert hatten - operiert wurde, sondern sagte lediglich, "das Schielen wurde korrigiert, weil es kosmetisch für sie schwierig war." Ihrer Tochter gehe es gut und ihre Sehkraft sei perfekt.

Das Schielen kann dazu führen, dass jemand verschwommen oder doppelt sieht. Deswegen wird es unter anderem mit speziellen Brillengläsern und Augenübungen behandelt, damit beide Augen sich gleichmäßig entwickeln und keines zu dominant wird. Welche Korrekturen bei der Enkelin von Queen Elizabeth angewendet wurden, ob sie daheim vielleicht eine spezielle Brille trug, dazu äußerte sich ihre Mutter nicht.

Dramatische Geburt

Lady Louise mit wenigen Wochen an ihrem ersten Weihnachtsfest 2003: Die Kleine kam am 8. November als Frühgeburt und per Notkaiserschnitt auf die Welt.
Lady Louise mit wenigen Wochen an ihrem ersten Weihnachtsfest 2003: Die Kleine kam am 8. November als Frühgeburt und per Notkaiserschnitt auf die Welt.
© Reuters

Gräfin Sophie sprach über die Krankheit ihrer Tochter während einer mehrtägigen Reise mit der Charity-Organisation "Orbis", die sich weltweit gegen Augenkrankheiten und für besseres Sehen engagiert. Prinz Edwards Frau ist Schirmherrin mehrerer ähnlicher Wohltätigkeitsorganisation. Sie bekannte, Louises Sehprobleme hätten sie dazu inspiriert, sich innerhalb der "Familienfirma" der Windsors genau für dieses Thema zu engagieren.

Lady Louise kam am 8. November 2003 als Frühgeburt per Notkaiserschnitt zur Welt. Ihre Mutter erklärte ihre Probleme auch mit diesem Umstand, denn bei Frühgeborenen seien die Augen noch nicht ausgereift und daher komme Schielen bei ihnen häufiger vor.

Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken