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GALA exklusiv: Prinz Harry Alle lieben Harry


GALA begleitete Prinz Harry exklusiv auf seiner Reise in den Nahen Osten. Und erlebte den einstigen Chaoten völlig verändert ...

Als er das Podium betritt, wird es schlagartig mucksmäuschenstill. Die rund 200 Dinnergäste im "Ghantoot Racing & Polo Club" in Abu Dhabi hören auf, mit ihren Tischnachbarn zu schnattern, niemand nippt mehr am Wein, tippt in sein Smartphone oder wagt es gar, ein Foto vom royalen Ehrengast zu schießen. Prinz Harry, 30, hält sich nicht lange mit Nettigkeiten auf, sondern kommt gleich zum Wesentlichen: "Es geht um schutzlose Kinder, deren Leben zerstört wurde. Viele von ihnen sind Waisen, weil ihre Eltern an HIV gestorben sind. Es muss uns gelingen, diesen Kindern eine Kindheit zu geben, die sie verdienen.“"

Er spricht mit lauter, männlicher Stimme. Das ist nicht der berüchtigte Partyprinz, der sich als Schüler mit einem Joint erwischen ließ oder später mit Hakenkreuzbinde zum Fasching erschien. Wie er so dasteht, ernst, selbstbewusst, wird klar: Prinz Harry ist erwachsen geworden. Und er besitzt eine Autorität und Ausstrahlung, mit der er die Menschen nicht nur für seine adelige Herkunft begeistert, sondern für die Dinge, die ihm wirklich am Herzen liegen. An diesem lauen Donnerstagabend in Abu Dhabi ist das seine Stiftung Sentebale, die sich um vernachlässigte Kinder im afrikanischen Lesotho kümmert. Um Spenden für sie zu sammeln, hat Prinz Harry im Rahmen seiner einwöchigen Nahostreise einen Polocup organisiert.

Polo für den guten Zweck

Die Gegensätze könnten nicht größer sein: Lesotho, wo mehr als die Hälfte der Bevölkerung unter der Armutsgrenze lebt und fast 25 Prozent mit dem HI-Virus infiziert sind, zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, Abu Dhabi zu den reichsten. Wer hätte gedacht, dass man in dem arabischen Emirat, das vor 40 Jahren noch fast ausschließlich aus Wüste bestand, überhaupt einmal würde Polo spielen können? Und doch erstreckt sich vor den rund 300 Zuschauern des Sentebale Polocups ein erstaunlich grüner Rasen im Ausmaß von sechs Fußballfeldern. Die erste Reihe ist für die Familie des Scheichs reserviert. Es sind angenehme 28 Grad, und zum Spielbeginn gegen 18 Uhr färbt die untergehende Sonne den Himmel zartrosa. Ansonsten könnte man meinen, in England zu sein. Blondierte Frauen mit extravaganten Hüten plaudern exaltiert mit britischem Akzent, Kellner servieren – ganz unislamisch – Gin Tonic und Whiskey auf Eis. Sogar echte britische Stars sind eingeflogen.

Wer alles darauf brannte, Prinz Harry beim Polo zu sehen und wie umschwärmt der beliebteste royale Junggelle bei seiner Nahost-Reise war, lesen Sie in der neuen GALA. Sie ist ab Donnerstag, 27. November im Handel erhältlich.

Gala

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