Familie Cambridge

Das Beste aus zwei Welten

Wie sollen unsere Kinder aufwachsen? William und Catherine orientieren sich bei der Erziehung wie viele junge Eltern an ihren persönlichen Erfahrungen. Besonders stark ist der Einfluss der Middletons

Charlotte, Catherine, William

Charlotte, Catherine, William

Geschwister zu haben, die im gleichen Alter sind wie man selbst, mit denen man spielen und toben kann: Das war für den kleinen William ebenso wichtig wie für Kate als Mädchen.

Eine große, wichtige Parallele zwischen der Kindheit von William und seinem Bruder Harry auf der einen Seite und der von Kate, Pippa und James auf der anderen. Wahrscheinlich aber auch die einzige Parallele.

Die Kindheit der Prinzen

Prinz Charles war, allen Anfeindungen zum Trotz, ein liebevoller Vater für William und Harry. HIer tollt er 1985 mit seinen Söhnen herum. Er hat selbst als Kind erlebt, wie man unter einem distanzierten Vater leiden kann.

Prinz Charles war, allen Anfeindungen zum Trotz, ein liebevoller Vater für William und Harry. HIer tollt er 1985 mit seinen Söhnen herum. Er hat selbst als Kind erlebt, wie man unter einem distanzierten Vater leiden kann.


Die beiden Prinzen wurden vom ersten Tag an auf ein Leben in der Öffentlichkeit vorbereitet. Ihr Weg war vorgezeichnet: welche Schulen sie besuchen würden, ihre Zeit beim Militär, der Einsatz für die Krone. Prinzessin Diana war den Jungs zwar eine liebevolle Mutter, dennoch mussten sie viel Zeit in der Obhut von Nannys verbringen, weil die Eltern ihren Pflichten nachzugehen hatten. Traumatisch für William und Harry: die öffentlich ausgetragene Trennung und Scheidung der Eltern, dann der frühe Tod Dianas.

Die Kindheit der Bürgerlichen

Herzogin Catherine, hier im Alter von dreieinhalb Jahren, wuchs in einer liebevollen Familie auf. Ihre Kindheit war dominiert von Sport, Outdooraktivitäten und Reisen.

Herzogin Catherine, hier im Alter von dreieinhalb Jahren, wuchs in einer liebevollen Familie auf. Ihre Kindheit war dominiert von Sport, Outdooraktivitäten und Reisen.

Ganz und gar das Gegenteil ist Kates Kindheit. Sie und ihre beiden Geschwister wuchsen entspannt bei ihren Eltern auf, deren Ehe bis heute als vorbildlich gilt. Mit einem eigenen Unternehmen kamen die Middletons zu Wohlstand. Carole und Michael ermöglichten ihren Kindern eine ausgezeichnete Schulbildung und den Zugang zu höheren Kreisen der Gesellschaft. Kate konnte sich unbekümmert und unbeobachtet von der Öffentlichkeit beim Sport austoben, zusammen mit anderen Pfadfinderinnen die Natur erkunden, Freundschaften schließen.

Ein bodenständiges Umfeld

Für ihre Kinder möchten Kate und William nun das Beste aus beiden Welten vereinen. Natürlich wissen sie, dass die beiden entsprechend der königlichen Etikette erzogen werden müssen und dass vieles auch für sie vorbestimmt ist. Trotzdem sind sie entschlossen, ihnen wenigstens zu Hause ein bodenständiges Umfeld zu schaffen. Es gibt eine Nanny und eine Haushälterin, ansonsten aber kaum Personal. "Wie Diana damals hätte auch Kate am liebsten ihre Kinder immer um sich", so Ingrid Seward, Chefredakteurin des britischen Adelsmagazins "Majesty", zu GALA. Je weniger Zugeständnisse, desto besser.

Prinz William und Catherine wollen ihren Kindern liebevolle, bodenständige Eltern sein - ohne übergroßen Medienrummel, eher auf dem Land als in der Hauptstadt, selbst anpackend anstatt ein Heer von Nannys zu beschäftigen. Beim willensstarken und energiegeladenen Klein-George haben sie ihre Elternqualitäten schon testen können.

Prinz William und Catherine wollen ihren Kindern liebevolle, bodenständige Eltern sein - ohne übergroßen Medienrummel, eher auf dem Land als in der Hauptstadt, selbst anpackend anstatt ein Heer von Nannys zu beschäftigen. Beim willensstarken und energiegeladenen Klein-George haben sie ihre Elternqualitäten schon testen können.

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