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Britische Königsfamilie Warum sie vom Film "Spencer" nicht begeistert sein werden

Kristen Stewart übernimmt im Biopic "Spencer" die Rolle der Prinzessin Diana. 
Kristen Stewart übernimmt im Biopic "Spencer" die Rolle der Prinzessin Diana
© Picture Alliance
Mit "Spencer" erscheint bald ein neues Biopic über Prinzessin Diana. Die britische Königsfamilie könnte über den Film mit Kristen Stewart in der Hauptrolle jedoch "not amused" sein, vermutet ein Experte.

Robert Jobson, ein Biograph der Royals, kannte Prinzessin Diana, †36, selbst gut. Er ist sich sicher, dass der Film über sie der Königsfamilie so gar nicht gefallen wird. 

Schlüsselmoment in Prinzessin Dianas Leben

In "Spencer" fokussieren sich Regisseur Pablo Larraín und Autor Steven Knight auf das letzte Weihnachtsfest, welches Diana Anfang der 1990er auf Sandringham, dem Sitz der Königsfamilie in Norfolk, verbrachte. In diesen entscheidenden Tagen soll sie beschlossen haben, dass ihre Ehe mit Prinz Charles, 72, nicht mehr zu retten sei. Der Film zeigt die Momente, in denen Diana realisierte, dass sie von ihrem Weg abweichen muss.

"Ich kannte sie [Prinzessin Diana] persönlich, es ist offensichtlich, dass den Royals das Biopic überhaupt nicht gefallen wird", erklärt der Experte gegenüber "Us Weekly". "Sie werden es nicht mögen, aber sie werden es erwartet haben. Es ist die Wahrheit. Ich denke, das Wichtigste ist, wie gut die Schauspielerin die Rolle interpretieren kann."

Emma Corrin als Prinzessin Diana 

Entspricht "Spencer" der Wahrheit?

Im Juni 2020 wurde bekannt gegeben, dass Kristen Stewart, 30, die Rolle der Lady Di in dem Biopic übernehmen würde. Die Ähnlichkeit der Amerikanerin mit der Prinzessin ist auf ersten Film-Fotos ist nicht zu übersehen, findet Jobson. Wichtiger sei jedoch "die Authentizität des Porträts und es bleibt abzuwarten, wie sich das entwickelt, denn soweit ich weiß, ist es ein gutes Drehbuch und das ist eine gute Voraussetzung. Aber es ist möglicherweise nicht so passiert, wie sie es sagen", erklärt er. 

Royal-Experten zweifeln an Authentizität

Hintergrund für seine Skepsis ist eine aktuelle Diskussion von Royal-Experten, die die Authentizität des Films anzweifeln, da es um ein Wochenende auf Sandringham gehen soll, das angeblich niemals stattfand. Laut Robert Jobson und der Biografin Ingrid Seward hatte Prinzessin Diana Sandringham schon lange Zeit vor dem besagten Wochenende keine Besuche mehr abgestattet. Die Entscheidung um ihre Ehe mit Prinz Charles soll sie bereits "Jahre zuvor" getroffen haben. 

"Der Film wird es so darstellen, dass sie dort die Entscheidung getroffen hat, sich scheiden zu lassen, aber diese Entscheidung hat sie nie getroffen. Ich glaube nicht, dass sie nach 1990 auf Sandringham war und der Film spielt 1991", so Jobson im Interview für "The Royal Beat".

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, usweekly.com

Gala


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