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Cressida Bonas Prinz Harry war nur zweite Wahl

Cressida Bonas
Cressida Bonas
© Getty Images
Cressida Bonas plant jetzt ihre Zukunft mit Harry ­Wentworth-Stanley. Eine große Liebe auf Umwegen, bei der ein royaler Namensvetter das Nachsehen hatte

Sie wolle auf jeden Fall eine Familie gründen, sagte Cressida Bonas gerade der "Times". Überhaupt sei sie sehr, sehr glücklich. Und das werden alle sehen können, wenn sie am 19. Mai als Gast bei Prinz Harrys Hochzeit erscheint, Hand in Hand mit ihrem Freund Harry Wentworth-Stanley die St. George’s Chapel von Schloss Windsor betritt. Cressida kann sich vor Ort inspirieren lassen. Denn dass auch sie wohl bald vor dem Trau­altar ­stehen wird, gilt in der britischen Upper­class als ebenso gesetzt wie die nächste Fuchsjagd.

Ihre gemeinsame Geschichte

Einen langen Weg hat sie bereits jetzt mit Harry Wentworth-Stanley zurückgelegt. Schon während der Uni-Zeit in Leeds waren sie ein Paar, vier Jahre lang. Wegen seiner Leiden­schaft für Wassersport und ihrem Vornamen tauften Freunde die beiden "Water-Cress". Doch 2011 flog er nach dem Abschluss für ein Jahr nach Argen­tinien. Krisen­stimmung. Da tauchte prompt Prinz Harry, 33, auf. Er umwarb Cressida mit geballter royaler Power, organisierte etwa Überraschungskonzerte im Kensington-­Palast. Harry Wentworth-Stanley war Geschichte. Aber nicht lange.

Kaum zurück in England, so berichtet es einer seiner Freunde der "Daily Mail", habe er versucht, seine Verflossene zurückzuerobern. In welchem Club der Prinz und Cressie auch auftauchten – kurz danach erschien auch der andere Harry auf der Tanz­fläche. Lange musste er nicht um seine große Liebe kämpfen. Nur wenige Monate, nachdem sich Cressida 2014 von Prinz Harry getrennt hatte, datete sie ihren Jugendfreund erneut.

Das hat Harry zu bieten

Er hat aber auch viel zu bieten, vielleicht noch mehr als sein Namens­vetter. Der Sohn der Marquise von ­Milford Haven, die in zweiter Ehe mit einem Cousin der Queen verheiratet ist, spielt nicht nur exzellent Polo, er schwimmt außerdem auf Olympia-Niveau und ist ein Ski-Ass. Was ihn von vielen Freunde aus der Adels-Liga unterscheidet: Er gilt als feinfühlig, bescheiden und frei von ­Arroganz.

Dafür engagiert er sich

Mit 17 Jahren erlitt Harry Went­worth-Stanley einen Schicksalsschlag, der ihn nachhaltig prägte. Sein vier Jahre älterer Bruder James, der an einer Depression litt, erschoss sich kurz vor Weihnachten auf dem Landsitz der Familie. ­Harry gründete da­rauf­­hin die Charity-Organisation rowforjames.com ­("Rudert für James"), die anderen depressiven ­Menschen hilft. Um Spenden zu sammeln, pad­delte er Ende 2016 mit drei Freunden unter abenteuerlichen Bedin­gungen in nur 39 Tagen über den Atlantik. Was für ein toller Typ! Wer war noch mal Prinz Harry?

Gala

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