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Prinz Charles + Prinzessin Diana Charles + Diana: Waren diese fünf Sekunden ein böser Vorbote für die Hochzeit?

Prinz Charles und Prinzessin Diana
© Getty Images
Prinz Charles und Prinzessin Diana heirateten am 29. Juli 1981 in der St Paul's Chatedral in London. Am Abend zuvor wurde ein Interview mit den beiden Royals ausgestrahlt, das wie ein böser Vorbote für die nachfolgenden Krisenjahre wirkte. 

Die einmalige Chance, ein Gespräch mit Prinz Charles (damals 32) und Prinzessin Diana (damals 20) vor ihrer Hochzeit zu führen, wurde den Journalisten Angela Rippon von der BBC und Andre Gardener von ITV zu teil. Ihre Fragen mussten im Voraus vom Palast genehmigt werden. Die Reporter wurden zudem gewarnt, nicht vom Plan abzuweichen. Das taten sie auch nicht, und so entstand ein nettes Gespräch mit Charles und Diana. Rückblickend gab es jedoch einen Moment, der die herzzerreißende Realität zwischen den Royals enthüllte. 

Verriet ihre Körpersprache Diana?

Der Prinz und die Prinzessin, die nebeneinander auf Stühlen Platzgenommen hatten, sprachen über die warmherzigen Reaktionen der Menschen auf die Hochzeit, die Vorbereitungen auf das Jahrhundert-Ereignis und Details der Zeremonie. Soweit, so gut. Aber dann kam der letzte Moment des Interviews. "Wir wünschen Ihnen all das Glück der Erde", beendete Rippon das Interview. Charles blickte Diana an, doch sie wich seinem Blick aus und sah auf den Boden. Charles richtete Prinzen seine Augen wieder auf die Reporter.

"Dieser Ausdruck auf Dianas Gesicht am Ende spricht Bände", sagt Rippon in einer neuen Dokumentation mit Titel "Charles and Di: The Truth Behind their Wedding", in der sie zum ersten Mal ausführlich über das fünfzehnminütige Interview von 1981 spricht. Rippon ergänzt: "Vielleicht hätten wir in diesen fünf Sekunden am Ende des Interviews so viel mehr lesen sollen. Vielleicht hat es uns so viel mehr darüber erzählt, was kommen würde."

Prinzessin Diana war "überfordert"

Insgesamt wirkte Diana in dem Interview sehr schüchtern, nahezu eingeschüchtert. Kein Wunder: Während Charles als Thronfolger von Queen Elizabeth das Medieninteresse gewohnt war, wurde Diana von jetzt auf gleich ins Rampenlicht katapultiert.

"Als wir das im Palast ankamen und Prinz Charles und Diana in einem Korridor trafen, war Prinz Charles wie immer sehr entspannt. Lady Diana weniger, es war eine ganz neue Erfahrung für sie." Die künftige Prinzessin sei in ihrem Stuhl zusammengesunken und "überfordert" gewesen. Ein Gefühl, dass Rippon voll und ganz nachvollziehen kann. 

"Stellen Sie eine 20-Jährigen vor eine Fernsehkamera und sagen Sie, dies sei ein Interview über einen der wichtigsten Tage Ihres Lebens, das Hunderte von Millionen Menschen auf der ganzen Welt sehen werden. Da steht dieser Mann [der damalige Pressesprecher der Queen, Michael Shea, Anmerk. d. Red.] hinter der Person, die Sie interviewt, um sicherzustellen, dass Sie alles richtig machen."

Nach Jahren der Krise und des unglücklich Seins gaben Prinzessin Diana und Prinz Charles am 9. Dezember 1992, zehneinhalb Jahre nach ihrer Märchenhochzeit, ihre Trennung bekannt.

Verwendete Quelle:The Mirror

jre Gala

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