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Britische Royals Spannende Geschichten über die Windsors | Teil 4

Queen Mum, geborene Elizabeth Bowes-Lyon, und König George V. Sie und Urenkel Prinz William sorgen für Gesprächsstoff in den Geschichtsbüchern.
Queen Mum, geborene Elizabeth Bowes-Lyon, und König George V. Sie und Urenkel Prinz William sorgen für Gesprächsstoff in den Geschichtsbüchern.
© Getty Images
Die britischen Royals gehören zu den berühmtesten und schillerndsten Menschen der Welt. GALA hat interessante Details über die Familie Windsor gesammelt, die Ihnen vielleicht noch nicht bekannt sind.

König George V. "versteckte" seinen Sohn

Am 12. Juli 1905 wird Prinz George, der spätere König George V. und Großvater von Queen Elizabeth, Vater eines Sohnes. Prinz John ist sein sechstes und letztes Kind mit Ehefrau Mary. Die ersten Lebensjahre von John verlaufen unauffällig. Doch als er vier Jahre alt ist, stellen die Ärzte eine sehr ernste Diagnose: John hat Epilepsie; auch Anzeichen von Autismus sind zu erkennen.

Mit der Zeit wird deutlich, dass das Leiden nicht mit der Rolle als Royal vereinbar ist – und John verschwindet mehr und mehr aus den Augen der Öffentlichkeit. Ab 1913 wird kein offizielles Porträt mehr von ihm angefertigt. Sogar bei der Krönung seines Vaters im Juni 1911 fehlt er.

1916, als Johns Anfälle schwerer und häufiger werden, separieren George und Mary ihren Sohn: Der Junge zieht mit seinem Kindermädchen in ein abgelegenes Farmhaus auf dem Sandringham-Anwesen der Königsfamilie. Seine Eltern und Geschwister besuchen ihn dort über die Jahre immer wieder, wie Zeitzeugen berichten. Am 18. Januar 1919 stirbt der Prinz im Alter von nur dreizehn Jahren.

Prinz John im Alter von etwa acht Jahren.
Prinz John im Alter von etwa acht Jahren.
© Getty Images

Prinz William war der erste Royal auf dem Cover eines Schwulen-Magazins

„Niemand sollte wegen seiner Sexualität oder aus anderen Gründen gemobbt werden“, sagte Prinz William 2016 in einem Interview mit „Attitude“, einem Magazin für homosexuelle Männer. Um dieser wichtigen Botschaft Nachdruck zu verleihen, stellte sich der Royal auch für ein Fotoshooting zur Verfügung. Eine der Aufnahmen landete auf dem Titelblatt. Damit war William das erste Mitglied der britischen Königsfamilie, das für ein Schwulen-Magazin posierte.

König George machte Queen Mum drei Heiratsanträge

Prinz Albert - der spätere König George VI. und Vater von Queen Elizabeth - lernt Lady Elizabeth Bowes-Lyon bei einem Ball der höheren Gesellschaft im Juli 1920 kennen. Er verliebt sich auf der Stelle in die hübsche 19-Jährige, wie er später zugibt. Dass Elizabeth später ins britische Königshaus einheiratet, ist der Hartnäckigkeit des Prinzen zu verdanken. Dreimal muss er um ihre Hand anhalten, bis sie den Antrag annimmt. Einer der Gründe für die Zurückhaltung: Elizabeths Zweifel, als Mitglied der Königsfamilie glücklich zu werden.

Elizabeth Bowes-Lyon und Prinz Albert bei ihrer Hochzeit am 26. April 1923.
Elizabeth Bowes-Lyon und Prinz Albert bei ihrer Hochzeit am 26. April 1923.
© Getty Images

Doch Albert ist so hin und weg von seiner Angebeteten, dass er darauf beharrt, sich keine andere Frau n seiner Seite vorstellen zu können. Bei so viel Engagement wird die spätere Queen Mum nach zweieinhalb Jahren schließlich schwach. Am 16. Januar 1923 verkündet der Palast die Verlobung des Paares, am 26. April desselben Jahres heiraten sie in der Londoner Westminster Abbey.

Verwendete Quellen:express.co.uk, mailonline.co.uk, attitude.co.uk, magazine.trueroyalty.tv, mailonline.co.uk, telegraph.co.uk

jre Gala

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