Herzogin Meghan: SMS an Mitarbeiter - So mischt "Hurrikan Meghan" den Palast auf

Ex-Schauspielerin, Amerikanerin mit afroamerikanische Wurzeln und bereits einmal geschieden - Meghan Markle mag nicht das sein, was konservative Royalisten als Ehefrau von Prinz Harry erwartet haben mögen. Auch der ein oder andere Palast-Mitarbeiter muss sich an den frischen Wind erst gewöhnen

Herzogin Meghan
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Der ehemalige "Suits"-Star versucht häufiger aus dem royalen Protokoll auszubrechen und sorgt mit ihrem Perfektionismus nicht nur bei Queen Elizabeth für Kopfschütteln.

In eine Familie einzuheiraten, die sich an allerlei gesellschaftliche Etikette und Traditionen halten muss, ist eine Herausforderung. Vor allem dann, wenn diese Familie die britische Königsfamilie ist und man selbst 36 Jahre lang ein Leben in bürgerlicher Freiheit in Amerika geführt hat. Meghan Markle hat sich mit der Hochzeit mit Prinz Harry entschieden, sich dieser Herausforderung zu stellen. Doch nicht nur für sie bedeutet das einen Einschnitt, sondern auch für die Royals und ihre Mitarbeiter.

Herzogin Meghan bringt alles durcheinander 

Wie die "Mail on Sunday" schreibt, sei die Herzogin von Sussex ein "Workaholic - "entschlossen, die Dinge (...) auf ihre Weise zu tun, und es hat sich gezeigt, dass sie weniger frischer Wind als Wirbelwind ist." Deshalb verpasst die Zeitung Meghan gar den Spitznamen "Hurrikan Meghan" - und der soll gleich mehrere Bereiche durcheinanderbringen.

1. Mode ​​

Die Queen soll überrascht gewesen sein, dass Meghan als Geschiedene ein weißes Kleid bei ihrer Hochzeit mit Harry getragen habe. Außerdem soll es zwischen den beiden Frauen zu Spannungen bei der Auswahl des Hochzeits-Diadems gekommen sein, die die Queen zu einem Machtwort veranlasst hätten. Für den Alltag hätten royale Berater Meghan nahegelegt, sich in Zukunft "weniger wie ein Hollywood-Star und mehr wie ein Royal" zu kleiden. Ein Memo, das Meghan offenbar nicht erhalten habe, schreibt "Mail on Sunday" süffisant. So sei die Queen beim ersten Zweier-Termin mit Meghan im Juni 2018 "not amused" gewesen, weil Meghan nicht, wie angewiesen, einen Hut getragen habe. Bei einem Auftritt mit Harry im August zeigte Meghan außerdem ihre nackten Beine in einem sehr kurzen Kleid. 

Fashion-Looks

Der Style von Meghan Markle

Wenn eine den Business-Look beherrscht, dann Meghan. Durch die Rolle der Rachel Zane in der Anwaltsserie "Suits" weiß die 38-Jährige, wie wirkungsvoll eine klassische, weiße Bluse in Kombination einer schwarzen Anzugshose sein kann. Diese beiden Büro-Essentials stammen aus ihrer Capsule Collection, Meghans cognacfarbenen Pumps wurden von dem spanischen Schuhlabel Manolo Blahnik kreiert und ihr darauf farblich abgestimmter Gürtel ist von Ralph Lauren. 
Im lässigen Denim-Look mit elegantem, grauem Mantel besucht Herzogin Meghan die US Open in New York, wo sie sich das Finale ihrer Freundin Serena Williams gegen die Kanadierin Bianca Andreescu von der Tribüne des Arthur-Ashe-Stadion aus anschaut. 
Glück gebracht hat Meghans royaler Jeans-Style dem Tennisstar allerdings nicht. Serena unterlag ihrer 19-jährigen Gegnerin in zwei Sätzen. 
Herzlich begrüßt Herzogin Meghan die ankommenden Models. Ihr Haar hat sie zurückgesteckt - so gelöst und glücklich hat man sie lange nicht gesehen!

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2. Arbeitsmoral

Meghan soll um fünf Uhr morgens aufstehen und bis zu sieben Textnachrichten pro Tag an Mitarbeiter mit Ideen und Forderungen schicken. Sie sei "unablässig" damit beschäftigt, sich über ihre Rolle als Royal Gedanken zu machen. Sogar ihre Reden schreibe die Herzogin von Sussex selbst. Eine Arbeitsethik, die von Palast-Mitarbeiter laut "Mail on Sunday" als "beeindruckend" beschrieben wird - die aber auch die eher konservative und formale Arbeitsweise der Royal Family und ihrer Getreuen stört. 

3. Berater

Meghan stützt sich auf ein inoffizielles, nicht-royales Beraterteam aus engen Freunden, die ihr von der Planung ihrer Hochzeit bis zur Organisation ihrer Garderobe für ihre erste königliche Tour unter die Arme greifen. Dazu sollen unter anderem ihre beste Freundin und Stylistin Jessica Mulroney sowie Uni-Freundin und Autorin Lindsay Roth gehören. 

4. Beziehung zwischen William und Harry

Seit der Verkündung, dass Meghan und Harry vom Kensington-Palast in London ins 50 Minuten entfernte "Frogmore Cottage" nach Windsor ziehen, brodelt die Gerüchteküche über die Gründe für diese Entscheidung. Eine beliebte Theorie: Meghan habe für Unruhe zwischen Harry und William gesorgt. Ein Palast-Insider sagt gegenüber "Vanity Fair": "Harry dachte, dass William sich mehr Mühe mit Meghan geben könnte und hat ihm das auch so gesagt. Es kam zu einem Streit, der erst beendet wurde, als Prinz Charles sich einschaltete und Prinz William bat, sich mehr anzustrengen". 

Prinz Harry + Prinz William

Entzweit Herzogin Meghan die Brüder?

Herzogin Meghan, Prinz Harry, Prinz William, Herzogin Catherine
Der Umzug von Prinz Harry und Herzogin Meghan von Kensington nach Windsor ist nur ein Beispiel darüber, dass die Brüder zukünftig verstärkt ihren eigenen Weg gehen werden. Doch welchen Anteil hat Harrys Ehefrau Meghan daran?
©Gala

Verwendete Quellen: Mail on Sunday, Vanity Fair, Kensington-Palast

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