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Royals Sorge um Prinzessin Sofia: Das sagt der Hof

Prinzessin Sofia
© imago images
Prinzessin Sofia hat rund einen Monat nach der Geburt von Prinz Julian an einem virtuellen Termin teilgenommen. Das sorgte für Aufsehen: Mutet sich Sofia zu viel zu? Jetzt bezieht der Hof Stellung.

News über die Royals im GALA-Ticker

29. April 2021

Kurz nach der Geburt: Übernimmt sich Prinzessin Sofia?

Vor einem Monat ist Prinzessin Sofia, 36, zum dritten Mal Mama geworden: Am 26. März 2021 kam der kleine Prinz Julian gesund und munter zur Welt. Rund vier Wochen später, am 23. April 2021, nahm die frisch gebackene Dreifach-Mama dann überraschend an einem virtuellen Termin teil. Zusammen mit ihrer Schwiegermutter, Königin Silvia, 77, schaute sie sich die Präsentation des neuen Jahresberichtes in Kinderrechtsfragen an. 

Das sorgte bei einigen Leser*innen der schwedischen Zeitschrift "Svensk Damtidning" für Besorgnis: Lässt man Sofia nicht genug Zeit, um sich in Ruhe um das Neugeborene zu kümmern? Das wollte der Hof so nicht auf sich sitzen lassen.

Informationschefin Margareta Thorgren beteuert, dass die Prinzessin auf die Wahrnehmung dieses Termins bestanden habe. "Dieses Treffen berührte ein Thema, an dem auch die Prinzessin sehr interessiert ist, und deshalb nahm sie zusammen mit der Königin teil", so Thorgren. Trotzdem stellt sie klar, dass dieser Termin eine Ausnahme war: "Die Prinzessin wird jetzt und für einige Zeit mit ihrem neugeborenen Baby zu Hause sein."

26. April 2021

König Willem-Alexander und Königin Máxima auf dem Prüfstand

Die TV-Show "Één Vandaag" fragt jedes Jahr kurz vor dem Königstag in den Niederlanden, was das Volk von seinem König und seiner Königin hält. 2021 durfte man seine Stimme zwischen dem 21. und dem 24. April abgeben. 28.648 Menschen folgten dem Aufruf. Das Ergebnis dürfte dem Königspaar nicht gefallen: Viele haben kein Vertrauen in König Willem-Alexander, 53, und Königin Máxima, 49. Nicht nur wegen der misslungenen Ferien in Griechenland im Oktober 2020, sondern auch wegen ihrer wenigen Termine und den höheren Apanagen.

Nur noch 63 Prozent der Befragten haben Vertrauen in Willem-Alexander als König – so wenige wie nie zuvor seit seiner Thronbesteigung im April 2013. Zum Vergleich: 2018 fanden 85 Prozent gut, was Willem-Alexander macht. Auch Königin Máxima kann aktuell auf weniger Unterstützung zählen: Nur 69 Prozent haben Vertrauen in sie. Mehr als 40 Prozent finden außerdem, dass sich das Königspaar 2020 nicht genügend hat sehen lassen, obwohl gerade das Corona-Jahr eine ausgezeichnete Chance gewesen wäre, das Volk zu trösten und zu beruhigen.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, wie zu erwarten, die misslungene Griechenlandreise der Royals in Zeiten der Coronapandmie. 71 Prozent der Befragten finden, dass der geplante Urlaub unverantwortlich war und 46 Prozent, dass die Reise bis heute einen negativen Einfluss auf das Image des Königs hat – und das trotz Entschuldigung. Im Fall von Máxima sind es 42 Prozent. Immerhin: Sie ist dennoch das beliebteste Mitglieder der Königsfamilie.

Auch am lieben Geld stört sich das Volk. Als lächerlich, absurd und unnötig bezeichnen die Niederländer*innen die Apanage, die Prinzessin Amalia ab Dezember 2021 bekommen soll, weil sie dann 18 Jahre alt wird. Sie soll dann mehr Aufgaben übernehmen, findet man. Sie und ihr Vater bekommen, was ihnen gesetzlich zusteht, aber viele Menschen meinen, dass das in Krisenzeiten ein falsches Signal ist.

Kleiner Trost: König Willem-Alexander wird als aufrichtig, mitfühlend und mit guten Willen für seine Aufgaben beschrieben.

Verwendete Quellen: Dana Press, eenvandaag.avrotros.nl

jre / aen Gala


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