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Sorge um Kaiser Akihito Der abgedankte Tennō erleidet einen Zusammenbruch

 Das emeritierte Kaiserpaar Akihito und Michiko
 Das emeritierte Kaiserpaar Akihito und Michiko
© Dana Press
Nachdem die frühere japanische Kaiserin Michiko im vergangenen Jahr mehrmals mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen hatte, sorgt nun der emeritierte Kaiser Akihito für besorgniserregende Nachrichten.

Es ist ein Vorfall, der das japanische Volk beunruhigt. Der abgedankte Kaiser Akihito, 86, soll am Mittwoch (29. Januar) in seiner Wohnung in Tokio zusammengebrochen sein. Laut "Imperial Household Agency" habe der 125. Kaiser  kurzzeitig das Bewusstsein verloren. Glücklicherweise sei seine Frau, die emeritierte Kaiserin Michiko, 85, in unmittelbarer Nähe gewesen und habe einen Arzt verständigt.

Kaiser Akihito: Ärztlicher Befund bisher ergebnislos

Nachdem der 86-Jährige wieder zu Bewusstsein gekommen sei, habe man ihn in sein Schlafzimmer gebracht, wo der Notfall-Mediziner den Monarchen weiteren Untersuchungen unterzogen haben soll. 

Es gehe Akihito am heutigen Donnerstag schon wieder gut, beruhigt die Agentur die Japaner. Er habe wie immer gefrühstückt. Trotzdem musste er sich inzwischen einer Magnetresonanztomographie (MRT) unterziehen, auf der jedoch nichts zu sehen sei. Akihito werde jetzt weiter beobachtet, teilt ein Pressesprecher des Hofes mit und sagt: "Es wurden keine Abnormalitäten festgestellt, die beispielsweise auf einen Schlaganfall hinweisen könnten".

Japaner sind beunruhigt

Im Juli 2019 erlitt der alte Kaiser bereits eine Gehirnanämie. Ein Jahr zuvor hatte er sich über Übelkeit und Schwindelgefühl beschwert. Die Japaner drückten in den sozialen Medien ihre Besorgnis aus. Laut dem Newsportal "Japan Today" sagte ein Landsmann: "In seinem Alter ist so etwas beunruhigend. Ich denke, all seine harte Arbeit bis jetzt zeigt ihre Auswirkungen. Bitte ruhen Sie sich gut aus!"

Verwendete Quelle:Dana Press, Imperial Household Agency, Japan Today

ama Gala

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