Royal-News: Wie die Royals auf das Coronavirus reagieren

Das neuartige Coronavirus (COVID-19) hat das Leben in Europa nahezu zum Stillstand gebracht. Wie die Royals aus Schweden, Dänemark, Norwegen, Spanien, Monaco, Luxemburg, Belgien und England reagieren.  

Prinz Daniel und Prinzessin Victoria

Schwedische Royals: Prinzessin Victoria und König Carl Gustaf sehen sich nicht mehr

König Carl Gustaf, 73, und Königin Silvia, 76, bewerten ihre Termine in Anbetracht der Corona-Krise schrittweise neu, ließ der schwedische Hof am 13. März verlauten. Prinzessin Prinzessin Victoria, 42, und Prinz Daniel, 46, arbeiten beispielsweise im Home Office auf Schloss Haga. Einzelne Termine im Zusammenhang mit dem Coronavirus - unter anderem der Besuch eines Feldkrankenhauses in der Nähe von Stockholm - absolvieren sie noch. 

Victoria und ihr Vater werden Meetings vorerst getrennt voneinander durchführen, um eine gegenseitige Ansteckung zu vermeiden.

Die schwedischen Royals

Anfang März haben die Schweden-Royals bereits ein wichtiges Dinner - das sogenannte Repräsentantendinner - im Stockholmer Palast wegen des Coronavirus abgesagt. Ausgefallen ist auch die Feier zu Prinzessin Victorias Namenstag am 12. März. Die traditionelle Zeremonie der Streitkräfte findet für gewöhnlich in Anwesenheit von Schaulustigen vor dem Stockholmer Palast statt.

Prinzessin Sofia, 35, schloss das Büro ihres Projekts "Playground" am 16. März für mindestens zwei Wochen; die Mitarbeiter arbeiten im Home Office. Auf Instagram werben Sofia und Prinz Carl Philip, 40, mit ihren Kindern Prinz Alexander, drei, und Prinz Gabriel, zwei, Mitte März für gründliches Händewäschen.

 

Monaco: Fürst Albert hat das Coronavirus

Fürst Albert

Fürst Albert, 62, war das erste hochrangige Mitglied eines europäischen Adelshauses, das seine Corona-Erkrankung bekannt machte. Nur zwei Tage zuvor, am 17. März, hatte der Fürst in einer Videoansprache eine Ausgangssperre für die Monegassen verkündet. In einem Interview mit dem US-Magazin "PEOPLE" sprach Albert ausführlich über die Diagnose. "Ich fühle mich in Ordnung", sagte er und ergänzte: "Ich habe grippeähnliche Symptome und leichtes Fieber, aber nicht so schlimm. Ich huste etwas". Wie er sich das Virus eingefangen hat, wisse er nicht.

Der Fürst hält sich im Palast in Monaco auf, während Fürstin Charlène,  42, und die Kinder Jacques und Gabriella, 5, im Landhaus der Familie in Roc Angel rund 30 Minuten Fahrt von Monaco entfernt verweilen. "Seit wir vor zwei Wochen aus dem Ski-Urlaub zurückkamen, waren sie fast die ganze Zeit in Roc Angel", sagte der Fürst Mitte März. Über FaceTime und WhatsApp bleibt er mit seinen Lieben in Kontakt.

Königliche Interior Styles

Das sind die Arbeitszimmer der Royals

So geht Homeoffice: Prinz Daniel und Kronprinzessin Victoria nehmen an einem Webinar von SNS ("Studieförbundet Näringsliv och samhälle", dt. "Studienverein Wirtschaft und Gesellschaft") zum Thema "Die Corona-Krise: Eine Bewertung der Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit und die Gesellschaft" auf Schloss Haga teil. 
Prinz Daniel sowie Prinzessin Victoria machen sich während des Online-Meetings fleißig Notizen.
Hier besprechen sich die Royals mit allen Gouverneuren des Landes. Jeder der über 20 Politiker steht jeweils dem Verwaltungsrat seines Landkreises vor. Ganz schön viele Namen und Gesichter, die da auf einen zukommen! Damit er niemanden verwechselt, nutzt Daniel eine Liste, die deutlich sichtbar vor ihm liegt. Auf dieser ist jeder Gouverneur mit einem Foto und seinem Namen vermerkt. 
Ganz schön viel los, auf Prinz Frederiks Schreibtisch. Aber wir finde es toll: Denn der Kronprinz von Dänemark zeigt auf Instagram einen realistischen Einblick von seinem Homeoffice. Umherliegende Unterlagen, ein Kabel-Telefon, eine abgeklebte Monitorkamera, Tasse, Glas - alles, was man eben am Schreibtisch im Arbeitszimmer benötigt. 

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Dänische Royals: Prinzessin Mary und Prinz Frederik brechen Schweiz-Aufenthalt vorzeitig ab

Von Anfang Januar bis Anfang April wollten Prinz Frederik, 51, Prinzessin Mary, 48, und die gemeinsamen Kinder Prinz Christian, 14, Prinzessin Isabella, zwölf,  sowie Prinz Vincent und Prinzessin Josephine, neun, in der Schweiz "gemeinsame Erfahrungen in einem internationalen Umfeld" sammeln. Diese Erfahrungen fallen nun geringer aus als geplant.

Die dänische Kronprinzenfamilie

Am 12. März gab der dänische Hof in einer Pressemitteilung bekannt, dass die Familie ihren Aufenthalt "angesichts der sich verschlechternden Situation in Dänemark im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19" vorzeitig abbrechen werde. Das Prinzenpaar wolle seinen Landsleuten vor Ort in Dänemark bestehen, hieß es weiter. Sie sind jetzt auf Schloss Amalienborg in Kopenhagen.

Seit Montag, 16. März, sind in Dänemark alle Schulen geschlossen. Die Kinder von Mary und Frederik sind somit zuhause. Die Familie hat sich bereits mehrmals auf Instagram auf seiner Isolation zu Wort gemeldet.

Königin Margrethe, 80, trifft das Coronavirus in einer sehr persönlichen Angelegenheit: Alle Feierlichkeiten anlässlich ihres 80. Geburtstag am 16. April wurden abgesagt; ebenso verhält es sich mit beruflichen Terminen Margarethes. Sie hält sich bis auf Weiteres in ihrer Residenz Schloss Fredensborg auf. 

Norwegische Royals: Lungenkranker Prinzessin Mette-Marit geht es gut

Das norwegische Königshaus hat wegen des Coronavirus ebenfalls seinen Terminkalender geleert. Nur die konstitutionell wichtigen Staatsratssitzungen und Termine mit Staatsministerin Erna Solberg, 59, und den Ministern finden statt. Alles andere wird abgesagt oder aus dem Home Office erledigt.

Die norwegische Königsfamilie

Der gesundheitlich zuletzt angeschlagene König Harald, 83, und seine Frau Königin Sonja, 82, wurden am 12. März gemäß der Bestimmungen der Regierung unter eine vierzehntägige Heim-Quarantäne gestellt. Kurz zuvor, vom 2. bis 4. März, waren sie auf Staatsbesuch in Jordanien gewesen. Beide Royals sind bisher symptomfrei. In einer Videoansprache, die König Harald auf seinem Landsitz Kongsseteren aufzeichnete, bat er sein Volk um Hilfe, die dramatische Entwicklung des Coronavirus zu stoppen. 

Aus seiner Selbst-Isolation grüßte das Paar am 19. März auf Instagram bei einem Spaziergang.

Ernste Zeiten auch für Prinzessin Mette-Marit, 46: Sie leidet an chronischer Lungenfibrose und zählt deshalb zu den am meisten gefährdeten Personen im Hinblick auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus. Prinz Haakon, 46, sagte der norwegischen Nachrichtenagentur "NTB" am 9. März zur Sorge um Mette-Marit:

Sie macht, was wir andere auch tun. Sie versucht den Ratschlägen der Gesundheitsbehörde zu folgen.

Dass es Mette-Marit gut geht beweist ein Post auf ihrem Instagram-Kanal. "Hier ein paar Bilder von der hier besonderen Zeit. Bei uns heißt es Home Office, Schularbeiten und Hausaufgaben", schrieb die Prinzessin am 20. März und gab ihren Followern sehr private Einblicke ins Familienleben.

Für Mette-Marits und Haakons Kinder Prinzessin Ingrid, 16, und Prinz Sverre Magnus, 14 heißt es vorerst: schulfrei. Die Regierung schloss am 12. März auf vorerst unbestimmte Zeit seine Bildungseinrichtungen.

Prinzessin Märtha Louise, 48, und ihre drei Töchter mussten sich nach einer Reise in die USA ebenfalls in eine vierzehntägige Quarantäne begeben, meldete am 16. März die norwegische Presse. 

Wegen Schamane Durek

König Harald wütend auf Prinzessin Märtha Louise

Schamane Durek und Prinzessin Märtha Louise


Spanische Royals: König Felipe und Königin Letizia machen Coronavirus-Test

Das spanische Königshaus hat nach schrittweisen Absagen am 12. März vorerst alle Termine gecancelt. Am gleichen Tag ließen sich König Felipe, 52, und Königin Letizia, 47, auf das Coronavirus testen, da sie einige Tage zuvor mit der Ministerin für Gleichberechtigung, Irene Montero, 32, zusammengetroffen waren. Montero war zu diesem Zeitpunkt unwissentlich infiziert gewesen.

17. Oktober 2019
Zu Beginn der Feierlichkeiten anlässlich der Prinzessin-von-Asturien-Preise werden Prinzessin Leonor, König Felipe, Königin Letizia und Prinzessin Sofía in Oviedo im Fürstentum Asturien begrüßt.

Die Regierung unter Ministerpräsident Pedro Sánchez, 48, griff unterdessen zu drastischen Mitteln, um die Verbreitung des neuartigen Coronavirus einzudämmen: Seit Sonntagnacht (15. März, 00 Uhr ) gilt in Spanien eine Ausgangssperre für die Bevölkerung. 

Niederländische Royals: Keine Auftritte für König Willem-Alexander und Königin Máxima 

König Willem-Alexander, 52, und Königin Máxima, 48, waren noch vom 10. bis zum 13. März auf Staatsbesuch in Indonesien. Währenddessen beriet man am Hof über Gesundheitsmassnahmen. Das Ergebnis wurde am 12. März bekannt: (Fast) alle Termine der niederländischen Royals sind bis Ende des Monats abgesagt.

Die niederländischen Royals (v.l.n.r.): Prinzessin Alexia, Prinzessin Ariana, Königin Máxima, König Willem-Alexander, Prinzessin Catharina-Amalia 

Ihren Dank an all diejenigen, die im niederländischen Gesundheitswesen tätig sind oder auf andere Weise die Stabilität des Landes gewährleisten, zeigten Máxima, Willem und ihre drei Töchter mit diesem Video:

Coronakrise

Niederländisches Königshaus bedankt sich beim Pflegepersonal

Maxima, Willem-Alexander, Amalia, Alexia und Ariane
Auch wenn sich die Königsfamilie an "social distancing" halten muss, zeigt sie sich nun, um sich zu bedanken.
©Gala

Luxemburgische Royals: Großherzog Henri zieht sich zurück

Immer mehr Termine von Großherzog Henri, 64, Großherzogin Maria Teresa, 63, und ihrer Familie entfallen. Am 16. März wendete sich der Großherzog in einer Rede an sein Volk und warnte, es solle die Lage ernst nehmen und die Maßnahmen zur Eindämmerung des Coronavcirus respektieren. Die Menschen trügen eine große Verantwortung, so Henri, um gesundheitlich schwache und ältere Menschen zu schützen.

Er ergänzte: "In diesen Tagen und Wochen bin ich zusammen mit der Großherzogin und unserer ganzen Familie von ganzem Herzen bei Ihnen, um gemeinsam mit Ihnen durch diese schwierigen Zeiten zu gehen."

 

Belgische Royals: Prinzessin Elisabeth darf vorerst nicht nach Hause

König Phillipe, 59, und Königin Mathilde, 47, waren vom 23. bis zum 25. März einen Staatsbesuch in Italien eingeladen gewesen, doch dieser wurde abgesagt. Italien ist in Europa das vom Coronavirus am stärksten betroffene Land; seit 9. März gilt eine landesweite Ausgangssperre für die Bevölkerung.

Das belgische Königspaar zeigt sich auf diesem offiziellen Foto mit seinen Kindern Prinzessin Eléonore, Prinz Emmanuel, Prinz Gabriel und Prinzessin Elisabeth

Da in Belgien alle Schulen geschlossen sind, sind die Kinder des Königspaares, Prinz Gabriel, 16, Prinz Emmanuel, 14, und Prinzessin Éleonore, elf, Zuhause. Phillips und Mathildes älteste Tochter, Prinzessin Elisabeth, 18, geht derzeit in Wales, England, zur Schule. Angesichts der ernsten Lage ist sie nach Hause zurückgekehrt - und tut mit ihren Geschwistern Gutes.

Die vier Royal-Kinder haben für die Bewohner und das Pflegepersonal zweier Pflegeheime Waffeln gebacken. Außerdem haben sie Telefongespräche mit einsamen, älteren Menschen geführt, gab der Palast am 22. März bekannt.

Britische Royals: Die Queen, Kate, William und Co. haben sich zurückgezogen

Queen Elizabeth, 93, weilt seit Mitte März auf Schloss Windsor und arbeitet dort wie ihre europäischen Kollegen im Home Office. Prinz William, 37, und Herzogin Catherine, 38, haben sich mit ihren Kindern nach Anmer Hall, ihrem Landsitz in Norfolk, zurückgezogen. Prinz Charles, 71, und Herzogin Camilla, 72, sind in Schottland auf dem Anwesen der Königsfamilie. Mehr zu den britischen Royals und der Coronavirs-Krise finden sie hier.


Verwendete Quellen: Dana Press, Instagram, nieuwsblad.be, express.co.uk, mailonline.co.uk, bild.de, Tatler, PEOPLE, The Express, Mail Online

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