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Royals Schlechte Nachricht für König Willem-Alexander und Königin Maxíma

König Willem-Alexander und Königin Máxima
© Dana Press
Das niederländische Königspaar kommt nicht zur Ruhe. Nach Coronapandemie und Popularitätsverlust kommt jetzt wieder eine schlechte Nachricht. Diesmal aus der Politik.

Die Royals im News-Ticker

15. Januar

König Willem-Alexander wird gebeten, die Regierung zu entlassen

Kaum hat das Jahr 2021 angefangen, muss König Willem-Alexander, 53, eine unerfreuliche Aufgabe erfüllen: Ministerpräsident Mark Rutte, 53, übergab ihm die Rücktrittserklärung seines Kabinetts. Die Verfassung verlangt, dass der Monarch alle Regierungsminister und Staatssekretäre ernennt, entlässt und einschwört. Doch was ist aktuell in den Niederlanden passiert?

Steuerbehörden haben tausenden Eltern zu Unrecht vorgeworfen, sich Beihilfen für die Kinderbetreuung erschlichen zu haben. Die Beträge wurden zurückgefordert. Folge: Viele der betroffenen Familien gerieten in finanzielle Nöte. Eine parlamentarische Untersuchung deckte den Missstand auf und kam laut "Spiegel" zu dem Schluss, dass den Eltern "beispielloses Unrecht" angetan wurde. Die Regierung von Ministerpräsident Rutte übernahm die Verantwortung – und trat zurück. Eine handfeste politische Krise wird vermutlich ausbleiben. Am 17. März stehen turnusgemäß die nächsten Parlamentswahlen in den Niederlanden an. Dann wird Mark Rutte erneut als Ministerpräsident antreten und soll laut Prognosen gute Chancen haben. Dennoch ist das Vertrauen in die Politik einmal wieder erschüttert worden. Die vom Finanzskandal betroffene Familien sollen mit jeweils 30.000 entschädigt werden. 

13. Januar

König Harald und Königin Sonja gegen Corona geimpft

Nach Königin Margrethe, 80, aus Dänemark und Queen Elizabeth, 94, und Prinz Philip, 99, aus Großbritannien ist auch das norwegische Königspaar gegen das Virus geimpft worden: König Harald, 83, Königin Sonja, 83, sowie Haralds Schwester Prinzessin Astrid, 88, haben die erste Injektion am heutigen Mittwoch erhalten. Das teilt der Hofberichterstatter Oskar Aanmoen auf Twitter mit und bezieht sich auf eine Mitteilung des Königshauses. Die zweite Impfung erhalten die Royals in drei Wochen.

13. Januar

König Felipe und Königin Letizia: Schneesturm zwingt sie zur Absage von Terminen

Neben Corona haben Teile Spaniens derzeit ein weiteres Problem: einen Wintersturm mit Namen "Filomena". Vor allem in der spanischen Hauptstadt Madrid ist die Lage durch Schneemassen und Temperaturen mit bis zu minus acht Grad schwierig. Nicht nur die Bevölkerung, auch das spanische Königspaar wird vom härtesten Winter seit Jahrzehnten eingeschränkt.

Nachdem Königin Letizia und König Felipe am 6. Januar noch am traditionellen Neujahrsgruß ans Militär teilnehmen konnten, mussten für Montag (11. Januar) mehrere Audienzen Felipes abgesagt werden. Am Dienstag (12. Januar) musste der König auf die Teilnahme an einer Botschafterkonferenz in Madrid verzichten, Letizia auf ein Arbeitstreffen mit der "Spanischen Föderation für Seltene Krankheiten". Auch die für den Donnerstag (14. Januar) angesetzte Sitzung des "Kuratoriums der Stiftung für Hilfe gegen Drogenabhängigkeit" fällt für die Königin nach Angabe des Hofes aus. Die Veranstaltung wurde auf einen bisher noch unbekannten Zeitpunkt verschoben. Gut, dass das Königspaar mittlerweile in punkto Online-Konferenzen versiert ist. Doch die beiden wissen auch: Ihnen geht es vergleichsweise gut.

Sechs Menschen hat "Filomena" bereits das Leben gekostet. Das spanische Königshaus reagierte auf das Schneechaos und den daraus resultierenden dramatischen Szenen mit einer offiziellen Botschaft des Königspaares: "Der König und die Königin bekunden ihre Trauer um die Opfer des Sturms, ihre Sorge mit den nationalen, regionalen und lokalen Behörden, ihr größtes Interesse an den betroffenen Menschen und bitten um äußerste Vorsicht angesichts der Risiken der Eis- und Schneemassen."

12. Januar 2021

Warum das schwedische Königspaar noch nicht geimpft ist

In Dänemark haben sich Königin Margrethe, 80, und in Großbritannien Queen Elizabeth, 94, und Prinz Philip, 99, gegen das Coronavirus impfen lassen. In Schweden sieht das bei König Carl Gustaf, 74, und Königin Silvia, 77, anders aus. Hof-Informationschefin Margareta Thorgren erklärt der Illustrierten "Svensk Damtidning": "Der König und die Königin sind noch nicht geimpft. In Schweden gibt es eine Prioritätenliste und die Königsfamilie folgt dieser Reihenfolge."

König Carl Gustaf und Königin Silvia sind Phase 2 der Impfordnung zugeteilt. Diese gibt Personen ab 70 Jahren im Februar die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Vorrang haben in Phase 1 derzeit 

  • Personen, die in Altenpflegeheimen leben oder häusliche Pflegedienste in Anspruch nehmen
  • Gesundheitspersonal, das mit dieser Risikogruppe arbeitet
  • Erwachsene, die mit jemandem in einem Haushalt zusammenleben, der gepflegt wird

Prinz Daniel, 47, wird als Nierentransplantationspatient erst in Phase 3 eine Impfmöglichkeit bekommen. Wann diese startet, ist bisher nicht spezifiziert. Die Königsfamilie wird zur Impfung nicht in ein Impfzentrum bestellt werden. Der Hof bestätigt, dass der zuständige Leibarzt der Königsfamilie die Aufgabe übernimmt. Die entsprechenden Planungen seien eingeleitet. Das Königspaar stünde der Impfung "sehr positiv" gegenüber, teilt der Hof mit. 

11. Januar 2021

Wie sieht die Zukunft von Prinz Vincent und Prinzessin Josephine aus?

Prinz Vincent und Prinzessin Josephine werden als Nummer vier und fünf der Thronfolge nie auf dieselbe Weise wie ihr älterer Bruder Prinz Christian, 15, in royale Pflichterfüllung eingebunden sein. Auch eine Apanage bekommen sie nicht. Hofexperte Lars Hovbakke Sörensen sagt im Gespräch mit der Boulevardzeitung BT über die Zukunft Vincent und Josephine: "Sie werden bei Festen auftreten und einige Schirmherrschaften haben, wenn auch nicht so viele wie ihre Geschwister, Prinz Christian und Prinzessin Isabella. Aber sie sind die Kinder des künftigen Königs und werden daher immer mehr Aufmerksamkeit bekommen als etwa Prinz Joachims Kinder."

Ein anderer Experte, Jon Bloch Skipper, sieht hohe Erwartungen auf die Zwillinge zukommen. "Sie können nicht tun, was sie wollen. Sie stehen für etwas, das über sie selbst hinausgeht", sagt er in Bezug auf die Monarchie. Wie für viele Königskinder, die nicht an vorderster Front stehen, werden Prinz Vincent und Prinzessin Josephine ihren eigenen Weg finden müssen. Fest steht bereits: Ihren Lebensunterhalt werden sie selbst bestreiten  müssen. Das verfügte Königin Margrethe 2016. Nur einer ihrer Enkel, Prinz Christian, erhält später eine Apanage. 

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Verwendete Quellen:Dana Press, Twitter, Der Spiegel, tagesschau.de

jre / Mit Material von Dana Press Gala


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