Großherzog Henri + Großherzogin Maria Teresa: Luxemburger Hof äußert sich zu Vorermittlungen

Am Hof von Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa soll es zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. Dem Vorwurf will die Staatsanwaltschaft nachgehen. Was der Hof davon hält, sagte er einer Tageszeitung.

Großherzog Maria Teresa und Großherzog Henri

Großherzog Henri, 64, und Großherzogin Maria Teresa, 63, werden mit einem brisanten Vorwurf konfrontiert: Der luxemburgische Journalist Pol Schock behauptet, dass "es Personen am Hof gibt, die glaubhaft erklärt haben, dass sie geschlagen worden sind". Wer gegen wen handgreiflich geworden sein soll, ist nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft Luxemburg will nun herausfinden, was an der Sache dran ist und gab am Dienstag (5. Februar) bekannt, eine Voruntersuchung eingeleitet zu haben. Nun meldet sich der Hof zu Wort.

Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa wollen helfen

Auf Nachfrage der Zeitung ließ der grossherzogliche Hof am Mittwoch wissen:

Der Hof drückt angesichts solcher Aussagen seinen tiefen Respekt für diese faire und angemessene Entscheidung aus. 

Der Hof kündigte an, konstruktiv mit der Justiz zusammenarbeiten zu wollen, damit die Wahrheit herausgefunden werde.

Es gebe bisher keine weiteren Anhaltspunkte als die Aussagen des Journalisten Schock, sagte unterdessen Justizsprecher Henri Eippers zur Tageszeitung "Tageblatt". Kein potenziell betroffener Hofmitarbeiter habe sich bei Polizei oder Staatsanwaltschaft gemeldet. Man werde versuchen, den Fall schnell zu klären.

Falls die Gewaltvorwürfe bestätigt werden, soll eine umfassende Ermittlung durchgeführt werden. Es könnte danach zu Strafverfolgungen führen, meint die Tageszeitung "L'essentiel".

Ex-Prinzessin meldet sich zu Wort

Kurz nachdem sie auf Twitter einen Link zu einem Artikel über die Entscheidung der Staatsanwaltschaft gepostet hatte, schrieb Tessy Antony-de Nassau, 34, die Ex-Schwiegertochter des großherzoglichen Paares Henri und Maria Teresa von Luxemburg:

"Psychologische Sicherheit fehlt, keine Führung. Wenn Menschen Angst haben, bei der Arbeit zu sein, ihr wahres Potenzial zu entfalten und sich zu beteiligen, wird das gesamte System unwirksam und instabil. Dann scheitert echte Innovation und wird durch oberflächeliche Innovation ersetzt."

Verwendete Quellen: L'essentiel, Tageblatt, Dana Press

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