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Royals Hiobsbotschaft für König Carl Gustaf und seine Familie

Die schwedische Königsfamilie.
Die schwedische Königsfamilie.
© Dana Press
Royals: Bei König Carl Gustaf, Prinzessin Victoria und dem Rest der Königsfamilie dürfte aktuell Krisenstimmung herrschen. Grund sind finanzielle Einbußen im Millionenbereich.

Die Royal-News des Tages im GALA-Ticker

22. Juli

Die Royals in Schweden haben ein Minus in der Kasse

Schlechte Nachricht für König Carl Gustaf, 74, und seine Familie: Ihrem Land fehlt in diesem Jahr wegen des Coronavirus viele Touristen. Die königlichen Schlösser müssen auf Einnahmen verzichten; dies kann sogar ihren Bestand als Kulturerbe gefährden.

Wie der schwedische Sender "SVT" meldet, rechnet man mit einem Rückgang um 75 Prozent der Einnahmen, da die Besucher wegen der Pandemie ausbleiben. Im Frühjahr waren die königlichen Schlösser geschlossen, am 1. Juli öffneten vier der elf Schlösser, aber es kommen nur wenige Besucher. An einem durchschnittlichen Tag zählt das Stockhokmer Schloss etwa 10 000 Besucher, jetzt sind es nur 100 bis 200.

Daher rechnet man mit der Einnahme von "nur" 27 Millionen Kronen (etwa 2,6 Millionen Euro) statt 105 Millionen Kronen (rund 10,2 Euro) pro Jahr. Das wirkt sich auch auf die Pflege der Schlösser als Kulturerbe aus, sagte der Chef der Schlösserverwaltung. In der Regel werden 300 Saisonkräfte für den Erhalt der Parks und zur Pflege der Schlösser eingestellt. Nicht aber in diesem Jahr. 

Die Lage ist sehr problematisch

bestätigte Jan Lindman, Finanzchef des Hofes, der Illustrierten "Svensk Damtidning". Er erklärte, dass die beiden finanziell geteilten Abteilungen des Hofes - der Hofstaat und der Schlossstaat - sich untereinander ausgleichen müssten. Der Hofstaat, der die Kosten der Königsfamilie trägt, habe in diesem Jahr weniger Kosten, zum Beispiel wegen ausgefallener Reisen, und der Schlossstaat, der Kosten der Schlösser trägt, leidet unter den sinkenden Einnahmen. Ein Finanzloch von fast 40 Millionen Euro sind auch für die Royals kein Pappenstiel. Übrigens: Auch die britischen Royal haben wegen geschlossener Paläste ein Geldproblem. 

21. Juli

Prinzessin Victoria: Fauxpas bei TV-Konzert

In Schweden hat es sich schon lange eingebürgert, sich zu duzen. Auch Menschen, die man nicht kennt. Aber gilt das auch, wenn man es mit Prinzessin Victoria, 43, dem künftigen Staatsoberhaupt Schwedens, zu tun hat? Nein, findet ein TV-Zuschauer, der das Geburtstagskonzert von Victoria am 14. Juli im Fernsehen gesehen hat. In einem Leserbrief an die schwedische Zeitung "Göteborgs-Posten" schreibt er: "Es ist unbegreiflich, wie man nur auf den Gedanken kommen und so tief in die Respektlosigkeit sinken kann, einen Royal zu duzen. Natürlich dürfen das die engsten Angehörigen. Alle anderen haben sie selbstverständlich mit Kronprinzessin oder Königliche Hoheit anzusprechen".

Während der TV-Sendung rutschte mehreren Personen, auch der Moderatorin, das "Du" über die Lippen. Dass Victoria es tatsächlich nicht mag, geduzt zu werden, verriet sie in einem Interview 2017 anlässlich ihres 40. Geburtstages. Sie wolle mit der Entscheidung den Respekt für das Amt erhalten, erklärte sie ihren Wunsch nach der Anrede "Sie". Margareta Thorgren vom schwedischen Hof sagte gegenüber "Expressen", dass es immer wieder passiert, dass Victoria von Reportern mit "Du" angesprochen wird. Kommentieren wollte Margareta Thorgren den Fauxpas während des Geburtstagskonzertes nicht. Sie glaube, sagte sie immerhin, dass der Ausrutscher bei der TV-Übertragung Victoria nicht weiter verärgert habe.

21. Juli

Prinz Harry und Herzogin Meghan können dem Palast nicht entkommen

Meghan Markle, 38, und Prinz Harry, 35, mögen ihre royalen Pflichten niedergelegt haben, doch ihre Verbindung zum Palast werden sie laut Royal-Expertin Victoria Murphy niemals vollständig auflösen können. Zu den Hauptgründen gehört die Blutsverwandtschaft zwischen Prinz Harry und dem Rest der königlichen Familie. 

"Harry und Meghan haben die königliche Familie, die Medien und die Öffentlichkeit mit ihrer Entscheidung, das königliche Leben zu verlassen, auf Neuland geführt", schreibt Murphy in der Zeitschrift Town & Country. Sie seien nicht auf der Suche nach einem völlig privaten Leben, sondern "nach einer anderen Art von öffentlichem Leben", in welchem sie mehr Kontrolle ausüben könnten "wer Zugang zu ihnen erhält und womit  sie ihre Zeit verbringen." 

Murphy gibt aber zu bedenken: "Bei ihren neuen Bemühungen werden sich Harry und Meghan [zwar] nicht als 'royal' bezeichnen", aber es ist unmöglich, die Bindungen zu[r Monarchie] zu beseitigen, die in Harrys Fall lebenslang sind." Ein Umstand, der es Harry und Meghan fortan erschweren wird, Geld zu verdienen. Denn was immer sie auch tun: Man wird ihr Tun und Handeln trotz des Megxit mit der Monarchie in Verbindung bringen.

20. Juli

Prinz William und Prinz Harry in der Kritik 

Prinz Harry, 35, und Prinz William, 38, gründeten 2009 eine Wohltätigkeitsorganisation, die sie später mit Herzogin Catherine, 38, und Herzogin Meghan, 38, gemeinsam führten. Im Juni 2019 wurde bekannt, dass Harry und Meghan ihre Arbeit für die Charity einstellen und eine eigene Stiftung gründen wollen. In Zuge dessen wurden die Finanzen geregelt. Wie erst kürzlich durch einen Report von Williams und Kates Stiftung bekannt wurde, erhielt Harry knapp 300.000 britische Pfund ausbezahlt. Rund 145.000 Pfund gingen an seine damals neue (und inzwischen wieder aufgelöste) Stiftung Sussex Royal. 144.000 Pfund erhielt Harrys nicht-gemeinnützige Initiative Travalyst. Die Überweisungen waren nicht rechtens, behauptet Graham Smith von der anti-monarchistischen Kampagnengruppe "Republic".

Smith vermutet einen Interessenkonflikt, die unangemessene Verwendung von Geldern und mangelnde Unabhängigkeit. Deshalb hat er sowohl Williams und Kates The Royal Foundation sowie Harrys und Meghans Sussex Royal Foundation an die britische Charity Commision gemeldet. Sie kümmert sich um die Erfassung und Regulierung von Wohltätigkeitsorganisationen in England und Wales, um sicherzustellen, dass die Öffentlichkeit die Charities mit Vertrauen unterstützen kann.

In einem Brief an die Charity Commission schreibt Smith: "Diese beiden Wohltätigkeitsorganisationen [von Harry und William] scheinen gegen die Richtlinien zur ordnungsgemäßen Verwendung von Wohltätigkeitsmitteln zu verstoßen und verletzten möglicherweise ihre Pflicht, unabhängig und ausschließlich im Interesse ihrer Ziele zu handeln." Einfach von einer an die andere Charity Spenden und Gelder zu überweisen, weil die Gründer miteinander verwandt sind - das geht nicht, mein Smith und fordert nun eine Untersuchung der finanziellen Transaktion. 

20. Juli

Prinz Andrew zeigt sich erstmals nach Hochzeit von Prinzessin Beatrice

Vier Hochzeitsfotos von Prinzessin Beatrice, 31, und Edoardo Mapelli Mozzi, 37, hat der Palast veröffentlicht - und auf keinem ist das Paar mit Brautvater Prinz Andrew, 60, zu sehen. Grund ist seine Verbindung zum Fall Jeffrey Epstein, †66. Der Sohn von Queen Elizabeth, 94, wird beschuldigt, 2001 Sex mit einem minderjährigen Mädchen gehabt zu haben, welches von Epstein zur Prostitution angestiftet wurde. Vor den Schlagzeilen wollte man Prinzessin Beatrice schützen - und so posierten ihre Großeltern Queen Elizabeth, 94, und Prinz Philip, 99, mit der 31-Jährigen und ihrem Ehemann.

25 Stunden nach dem Jawort wurde Prinz Andrew fotografiert, wie er in einem Auto sein Anwesen Royal Lodge verlässt. Hier hatte am 17. Juli die Hochzeit von Beatrice und Edoardo Mapelli Mozzi im kleinen Kreis in einer Privatkirche stattgefunden. Die Nachrichten-Website "Mail Online", die die Bilder von Andrew veröffentlichte, beschreibt den Gesichtsausdruck des Prinzen als "verlegen" und "beschämt." Kein Wunder: Dass der Palast ein Hochzeitsfoto eines hochrangigen, gebürtigen Royals ohne (noch lebenden) Vater veröffentlicht, hat es lange gegeben. 

Verwendete Quelle: mailonline.co.uk

jre Gala


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