VG-Wort Pixel

Delphine Boël Für die Gerechtigkeit verzichtet sie auf ein Millionen-Vermögen 

Delphine Boël
Delphine Boël
© Dana Press
Delphine Boël spricht im Exklusiv-Interview mit GALA über ihren Kampf, als Tochter von Ex-König Albert von Belgien anerkannt zu werden.

Sieben Jahre lang kämpfte die erfolgreiche belgische Künstlerin Delphine Boël, 52, vor Gericht darum, als Tochter des belgischen Ex-Königs Albert II., 86, anerkannt zu werden. Nun bekommt sie Recht – doch der Schmerz sitzt noch tief, wie im exklusiven GALA-Interview deutlich wird. "Alles hätte so viel einfacher sein und angenehmer gehandhabt werden können. Hinter geschlossenen Türen, mit Respekt", so Delphine Boël. "Zu Beginn des Jahres, als Albert sagte, dass er das Ergebnis des DNA-Tests anerkennt, geschah das auch nicht auf die konstruktivste oder netteste Art. Daher kann ich leider nicht sagen, dass ich jetzt feiere. Da ist immer noch zu viel Schmerz."

Delphine Boël kämpfte darum, als Tochter von Ex-König Albert anerkannt zu werden

Es geht Delphine Boël um Gerechtigkeit, nicht um Geld. "Tatsächlich ist es so, dass ich viel reicher wäre, wenn ich diesen Weg nicht gewählt hätte", sagt sie zu GALA. "Denn mein angeblicher Vater Jacques Boël ist viel reicher als der König – und ich war das einzige Kind. Ich gab sozusagen ein großes Vermögen auf." Obwohl der DNA-Test im Januar Alberts Vaterschaft bestätigt hat, bleiben noch Fragen offen. Sie sollen jetzt am letzten Prozesstag am 10. September erörtert werden.         

Das ganze Interview mit Königstochter Delphine Boël lesen Sie in der aktuellen Print-Ausgabe der GALA, die ab 27. August im Handel ist.

Gala

Mehr zum Thema