Queen: Sie bringt ihren eigenen Gin heraus

Mit dem hausgemachten Lieblingsschnaps der Queen sollen die millionenschweren Verluste durch die Corona-Krise wieder ausgeglichen werden.

Liebt ihren Wacholderschnaps: Queen Elizabeth II.

Es klingt nach dem perfekten Marketing-Gag, ist aber eher ein wirtschaftlicher Schachzug: Queen Elizabeth II. (94) bietet ab sofort ihren eigenen Gin an, um die finanziellen Schäden, die durch die Corona-Krise entstanden sind, zumindest ein Stück weit zu beseitigen. Wie der britische "Mirror" berichtet, muss das britische Königshaus Verluste in Höhe von 30 Millionen Pfund (rund 33 Millionen Euro) verkraften. Die durch den Gin generierten Erlöse sollen in den Royal Collection Trust fließen. Die Stiftung verwaltet Schlösser, Mobiliar und die Kunstsammlung der Royals.

Mit Kräutern aus dem Garten des Buckingham Palasts

Der "Buckingham Palace small-batch Dry Gin" ist über den offiziellen Royal Collection Souvenir-Shop (allerdings bisher nur in Großbritannien) erhältlich und kostet 40 Pfund (rund 44 Euro) pro Flasche. Das Besondere dabei: Die für das englische Traditionsgetränk gewonnenen Pflanzenstoffe kommen direkt aus dem Garten des Buckingham Palasts, wie der Text auf der edel verzierten Flasche verspricht. Darunter sind Kräuter wie Zitronenverbene, Weißdornbeeren und Maulbeerblätter.

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Dass die Queen ihren Wacholderschnaps liebt, ist kein Geheimnis. Der Lieblingsdrink der britischen Königin besteht angeblich aus einem Teil Gin und zwei Teilen Dubonnet, einer Art Wermut, einer Zitronenscheibe und Eiswürfeln. Diesen genehmigt sie sich Berichten zufolge als Aperitif vor dem Mittagessen.