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Prinzessin Sofía  Leonors kleine Schwester plant ihre Zukunft

Prinzessin Sofía 
Prinzessin Sofía 
© Carlos Alvarez / Getty Images
Seit rund einem Jahr besucht Spaniens Thronfolgerin Leonor das UWC Atlantic College in Wales. Nun streckt auch offenbar ihre kleine Schwester Sofía ihre Fühler über die Heimatgrenzen hinaus. Obwohl sie noch ein ganzes Jahr in der Schule Santa Maria de los Rosales in Madrid vor sich hat, scheint die Teenagerin schon Pläne zu haben, das Land zu verlassen.

Nur noch wenige Tage bis zum Schulstart. Für Prinzessin Sofía, 15, beginnt am 8. September 2022 das vierte Jahr der Sekundärstufe. Spanien hat eine zehnjährige allgemeine Schulpflicht für Kinder im Alter von sechs bis 16 Jahren. Die Mittelschule – Educación Secundaria Obligatoria (ESO) – dauert vier Jahre. Nachher kann man noch eine zweijährige gymnasiale Ausbildung bis zum Abitur machen. Das ist etwas, das auch die jüngste Tochter von König Felipe, 54, und Königin Letizia, 49, nach dem Sommer 2023 anfangen könnte. Wenn die Tageszeitung "El Español" recht hat, wird sie das aber nicht in Spanien machen.

Prinzessin Sofía zieht es nach Wales

Sofia möchte angeblich sehr gerne in die Fussstapfen ihrer älteren Schwester Prinzessin Leonor, 16, treten und ihre letzten beiden Schuljahre am UWC Atlantic College in Wales machen. Ein Freund der Familie erzählte der Tageszeitung: "Für sie ist das ganz klar. Nach dem, was ihre Schwester ihr erzählt, möchte sie unbedingt auch nach Wales gehen, aber die Leute denken, es sei ganz einfach. Die Aufnahmeprüfungen und die geforderten Durchschnittsnoten sind jedoch sehr kompliziert."

Wenn Sofia tatsächlich gerne eine UWC-Schule [United World College nach dem Modell von Kurt Hahn, Anm. der Red.] besuchen möchte, muss sie jetzt schon mit den Vorbereitungen anfangen. Die Prüfungen, die im Februar 2023 beginnen, sind haarig. Zuerst findet eine anonyme Vorauswahlphase statt, in der die Kandidat:innen von Lehrkräften und ehemaligen UWC-Schüler:innen bewertet werden. Die Kriterien sind zum Beispiel "persönliche Reife, soziales Engagement, Interesse und Respekt für andere Kulturen, Eigeninitiative und Kreativität sowie die Fähigkeit, zusammenzuleben und Freundschaften zu schließen".

Sofía muss offener werden

Die Quelle von "El Español" meint, dass diese Punkte für Sofia noch eine Herausforderung sein dürften. Sie lächele zwar gerne, aber eigentlich sei sie sehr schüchtern. "Sie muss aus sich herausgehen und zeigen, wie schön sie auch im Inneren ist", erklärt der Familienfreund. Nach der ersten Phase werden 50 in Spanien lebende Kandidat:innen ausgewählt, die einen schriftlichen Test zur allgemeinen Kultur absolvieren müssen sowie ein persönliches Gespräch, einen psychologischen Test und die Präsentation eines sozialen Projekts. Letztendlich bleiben nur 25 Schüler:innen übrig und mit diesen findet schließlich noch eine Debatte und ein weiteres persönliches Gespräch statt. Wenn sie alle Tests besteht, könnte Sofia an jeder der 18 UWC-Schulen in der Welt studieren, nicht unbedingt nur in Wales.

Ausbildung in Kanada?

Für Sofias große Schwester Leonor ist dieser Standort natürlich optimal, da die Entfernung zur Heimat nicht sehr groß ist. Als Thronfolgerin sollte sie nicht zu weit weg sein, da sie eine zunehmende Präsenz in der öffentlichen Agenda der Königsfamilie hat. Dies gilt jedoch nicht für die Jüngste im Bunde. Es wäre sogar vorstellbar, dass die Teenagerin in die Fußstapfen von König Felipe tritt. "Ich bin mir sicher, dass ihr Vater, der König, es gerne hätte, wenn sie es in demselben Land machen würde, in dem er sein Abitur gemacht hat, in Kanada", so der Insider. 

Doch dieser Schritt hätte einen Haken: Sofia wäre bei einem Studium auf einem anderen Kontinent weitere zwei Jahre von Leonor getrennt. Eine Aussicht, die den beiden sich einander sehr zugetanen Schwestern vermutlich nicht gefallen dürfte.

Verwendete Quelle: elespanol.com

ama Gala

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