Prinzessin Mette-Marit: Da hilft auch kein Winken

Kronprinzessin Mette-Marit steckt in einem katastrophalen Beliebtsheitstief. Und auch daheim im Schloss gibt es jede Menge Familienärger …

Es sollte der glanzvolle Höhepunkt werden, ein Neuanfang nach schwerer Zeit. Am Nationalfeiertag, so hatte sich Mette-Marit, 42, vorgenommen, würde sie die Herzen ihrer Landsleute zurückgewinnen, ihr angekratztes Image aufpolieren.

Große Imageprobleme

Ordentlich Gegenwind hat es in den vergangenen Wochen für die Kronprinzessingegeben: So landete sie bei einer Umfrage des renommierten Marktforschungsinstituts TNS Gallup bei einem Ranking der vertrauenswürdigsten Norweger nur auf Rang elf. König Harald belegte die eins, Ehemann Haakon, 42, einen guten dritten Platz, gefolgt von Königin Sonja. Weshalb Mette so weit abgeschlagen vor sich hin dümpelt, ist einfach zu erklären: Die Norweger machen sie für die horrenden Summen verantwortlich, die das Königshaus angeblich ausgibt. Laut "Dagbladet" handelt es sich um mindestens 30 Millionen Euro pro Jahr.

Zu teure Outfits?

Ein bisschen gemein muten die Vorwürfe an, weil ja auch Ehemann Haakon für die Ausgaben verantwortlich zeichnet. Ausbaden muss es trotzdem Mette-Marit. Zu oft, wird gemäkelt, zeige sie sich in sündhaft teuren Kleidern, gebe zu viel Geld für Luxus-Accessoires aus. Prompt forderte die Arbeiterpartei die endgültige Abschaffung der Monarchie. Beliebt geht anders.

Mettes Sohn Marius ähnelt ihr in jungen Jahren – auch Mette-Marit feierte oft und ausufernd

Kein gelungener Auftritt

Wirklich gelungen verlief dann auch Mettes lang geplanter Auftritt am Nationalfeiertag nicht. Zwar winkte sie fröhlich und in adretter Tracht vom Schlossbalkon – doch der Rest der Familie überzeugte weit weniger. Prinzessin Ingrid Alexandra, 12, guckte meist sauertöpfisch und Prinz Sverre Magnus, 10, fiel auf, weil er ständig gähnte, Grimassen schnitt und zu allem Überfluss in der Nase popelte.

Sohn Marius glänzt durch Abwesenheit

Es fehlte Mettes ältester Sohn Marius aus einer früheren Beziehung. Er war ursprünglich ebenfalls für das Event angemeldet. Der 19-Jährige reiste aber wie alle jungen Norweger, die gerade ihr Abi gestemmt haben, 17 Tage lang mit seinen Schulkameraden per Bus – und mit viel Flüssigtreibstoff an Bord – durchs Land. Lustige Rituale pflegen die Skandinavier dabei: Wer beispielsweise auf einem Baum Sex hatte, darf sich einen Zweig an die Mütze heften. End- und Höhepunkt der Veranstaltung ist der große Abiturientenumzug am Nationalfeiertag. Klar, dass Marius darauf mehr Lust hatte als auf Winke-Winke neben Mama Mette. Dabei hätte sie seine Schützenhilfe sehr gut gebrauchen können.

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