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Prinzessin Mako von Japan Sind das die wahren Gründe, warum sie ihre Hochzeit verschoben hat?

Prinzessin Mako ist die Enkelin des japanischen Kaiser Akihito
Prinzessin Mako ist die Enkelin des japanischen Kaiser Akihito
© Dana Press
Anfang Februar ließ Prinzessin Mako von Japan überraschend mitteilen, dass ihre für November geplante Hochzeit mit ihrem Verlobten Kei Komuro bis 2020 verschoben wird. Was steckt dahinter?

Prinzessin Mako, 26, wird am 4. November 2018 nicht wie geplant vor den Traualtar treten. Das gab der Hof am 6. Februar bekannt. Was die Gerüchteküche dazu sagt. 

Die offiziellen Gründe 

Durch den Kaiserlichen Palastes ließ Prinzessin Mako vor einigen Wochen die vorläufige Absage ihrer Hochzeit verlauten. Ihre bedeutungsschwangeren Worte: "Wir glauben, dass wir einige Dinge übereilt haben. Ich wünsche mir, tiefer und konkreter über eine Hochzeit nachzudenken und mir genügend Zeit zu nehmen, um die Hochzeit und das Danach vorzubereiten." Außerdem verwies der Palast auf zwei Großereignisse, die Abdankung von Kaiser Akihito (30. April 2019) und der Ernennung von Kronprinz Naruhito zum Kaiser (1. Mai 2019), die erst erfolgreich über die Bühne gebracht werden müssten. Neuer Termin für die Trauung: Das Jahr 2020. 
Das eine royale Hochzeit verschoben wird, und dann auch noch gleich um zwei Jahre - höchst ungewöhnlich. Was also steckt wirklich hinter dem Statement des Palastes? Ob es Mako so ergeht wie Prinzessin Madeleine von Schweden, die ihre Verlobung mit Jonas Bergström 2010 auflöste? 

Das könnten Prinzessin Makos wahre Gründe sein

Theorie 1: Ist Makos Verlobter ein "Hochzeitsschwindler"?
Im Dezember erschienen Berichte in der japanischen Klatschpresse, nach der die Mutter von Kei Komuro bei ihrem Ex-Partner Schulden in Höhe von umgerechnet fast 30.400 Euro hat. Mit dem geliehenen Geld soll sie das Studium ihres Sohnes gezahlt haben und nun die Rückzahlung verweigern. Als die vorläufige Absage der Hochzeit bekannt wurde, entstand das Gerücht, der Palast wolle vermeiden, dass die Schulden im Falle einer Hochzeit durch Makos Vermögen beglichen werden. Die "Imperial Household Agency" bestreitet das offiziell. Inoffiziell will eine anonyme Quelle aus dem Büro des japanischen Premierministers dem Magazin "Shukan Gendaj" über die Hochzeit gesagt haben: "Es ist eine Annullierung. (...) Kei wird angehalten, ‚freiwillig‘ darauf zu verzichten". Der Plan: Die Verlobung solle phasenweise aufgelöst werden, damit die japanische Prinzessin ihr Gesicht nicht verliere.

Theorie 2: Mako bekommt kalte Füße
Royal-Fans meinen, es sei möglich, dass Mako erst jetzt realisiert habe, dass sie aufgrund der strengen japanischen Hofgesetze die Kaiserfamilie verlassen muss, sobald sie heiratet. Dadurch hätte sie nicht mehr die Möglichkeit bei der Abdankung ihres Grossvaters und die Amtseinführung ihres Onkels dabei zu sein. Vielleicht, so eine weitere Theorie, hoffe sie auch, dass der neue Kaiser Naruhito die Gesetze frauenfreundlicher gestaltet und sie in der Familie bleiben kann.

Theorie 3: Der Hof hat sich bei der Planung verzettelt 
Schon die Zeit bevor das Datum der Abdankung und Thronbesteigung bekanntgegeben wurde, war laut "Dana Press" ein wahres Chaos. Entscheidungsfindungen seien schwierig gewesen. Vielleicht also war Makos angebliche Bedenkzeit ein galanter Trick des Hofes, um von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken? 

Bis Klarheit darüber besteht, ob die Hochzeit stattfindet oder nicht, werden Royal-Fans noch bis zu zweieinhalb Jahre warten müssen. 

jre Gala


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