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Ex-Prinzessin Mako Warum ihr Vater nicht mehr über sie sprechen will

Ex-Prinzessin Mako
Ex-Prinzessin Mako
© ASSOCIATED PRESS | Eugene Hoshiko / Picture Alliance
Kronprinz Fumihito gab an seinem 57. Geburtstag bekannt, in Zukunft mehr Informationen herausgeben zu wollen. Nur nicht über seine im Exil lebende Tochter Mako.

Auf einer Pressekonferenz anlässlich seines 57. Geburtstag erklärte Kronprinz Fumihito kürzlich, dass er anstrebe, Informationen "direkter zu kommunizieren", wenn sie nicht auf "indirekte Weise" veröffentlicht werden, wie es derzeit über das Kaiserliche Hofamt (Imperial Household Agency) geschieht.

Konservatives Kaiserhaus will transparenter werden

"Es muss überlegt werden, über welches Medium die Informationen verbreitet werden sollten, und ob die Website der Agentur der geeignete Ort dafür sei", sagte der Kronprinz über das konservative Kaiserhaus und fügte hinzu, dass es notwendig sei, genaue Informationen über die kaiserliche Familie zu verbreiten. Außerdem sei es wichtig, dass die Menschen wissen, wo sie genaue Informationen über die Familie finden können. Sogar Social-Media-Accounts schließt der 57-Jährige nicht aus: "Ich glaube fest daran, dass es eine solche Möglichkeit gibt."

Ex-Prinzessin Mako will nicht mehr zum Thema gemacht werden

Etwas persönlicher wurde Prinz Fumihito zum Ende seiner Pressekonferenz, als er über seine Kinder ausgefragt wurde. Eine Hochzeit für Prinzessin Kako, 27? Steht derzeit nicht im Raum, so Fumihito. Auch sein Sohn Prinz Hisahito, 16, denkt derzeit noch nicht an die Liebe, sondern besucht auf Anraten seines Vaters verschiedene Orte in Japan, um mehr über die Geschichte und Kultur seines Landes zu lernen. Nur über seine verlorene Tochter Ex-Prinzessin Mako, 31, möchte der 57-Jährige nicht sprechen. Der Grund: Mako hat ihre Eltern gebeten, nicht mehr öffentlich über sie zu sprechen, erklärte Fumihito.

Mit ihrer Hochzeit im Oktober vergangenen Jahres musste Prinzessin Mako nicht nur ihren Titel abgeben, sie hat auch ihre Familie verlassen und ist mit ihrem Ehemann Kei Komuro, 31, ins Exil in New York gezogen. Hier bauen sie sich ein neues Leben fernab der strengen Regeln der japanischen Kaiserfamilie auf.

Verwendete Quellen: asahi.com, jen.jiji.com

aen Gala

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