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Prinzessin Kako Folgt sie Ex-Prinzessin Mako ins Exil?

Prinzessin Mako (links) und Prinzessin Kako
Prinzessin Mako (links) und Prinzessin Kako (rechts)
© Jiji Press / Yusuke Morishita / Picture Alliance
Die japanische Kaiserfamilie könnte bald ein Personalproblem bekommen: Prinzessin Makos Schwester Kako soll sich in einen Bürgerlichen verliebt haben. Kommt es zu einer Hochzeit, verliert der Hof eine wichtige Person.

Seit der Hochzeit von Prinzessin Mako, 31, und ihrer Flucht ins Exil steht nun ihre jüngere Schwester Prinzessin Kako, 27, die zweite Tochter von Kronprinz Fumihito, 56, und Prinzessin Kiko, 56, in der ersten Reihe, um das japanische Kaiserhaus zu repräsentieren. Doch das könnte sich jetzt ändern. Der Grund: Kako soll sich – wie ihre Schwester – in einen Bürgerlichen verliebt haben. Ein Gerücht, das aktuell hohe Wellen schlägt.

Liebt Prinzessin Kako einen unbekannten "Herrn A."?

Nachdem Prinzessin Kako eine Zeit lang in Großbritannien studiert hat, ist sie vor wenigen Jahren zurück nach Japan gekehrt, um ihr Kunststudium an der International Christian University in Tokio abzuschließen. Während ihrer Studienzeit soll sich die Tochter von Prinz Fumihito, dem Zweitplatzierten in der Thronfolge, in einen gewissen "Herrn A.", verliebt haben, den sie an der Universität in Leeds kennengelernt haben soll, wie internationale Medien seit einigen Tagen berichten. In der japanischen Presse machen seitdem Fotos die Runde, auf denen die Prinzessin in einer englischen Bar an der Seite eines jungen Mannes mit verschwommenem Gesicht zu sehen ist.

Kako und der Unbekannte sollen nach ihren gemeinsamen Monaten an der renommierten britischen Universität engere Bande geknüpft und auch nach Kakos Rückkehr in ihre Heimat weiterhin viel Kontakt gehabt haben.

Die japanische Kaiserfamilie hat ein Personalproblem

Wie japanische Boulevardmedien berichten, soll der Mann, der Kako den Kopf verdreht hat, einen Abschluss an der Tokyo Agricultural University gemacht haben. Adlige Wurzeln hat er allerdings nicht – und genau das könnte zum Problem für Prinzessin Kako werden. Die japanische Kaiserfamilie folgt strengen Regeln, verliebt sich ein Familienmitglied in eine bürgerliche Person, verliert er oder sie seinen Titel sowie sein Ansehen in Japan, wie bei Prinzessin Mako deutlich wurde – ihre Hochzeit am 26. Oktober 2021 wurde von diversen Protesten und Kampagnen gegen sie und ihre große Liebe überschattet.

Sollte sich Kako tatsächlich ebenfalls in einen Bürgerlichen verguckt haben und sogar erwägen, diesen zu ehelichten, steht die Kaiserfamilie vor einem weiteren Problem. Erst kürzlich äußerte sich die "Japan Times" besorgt über die Verknappung der verfügbaren japanischen Prinzessinnen und schlug vor, dass "die Regierung erwägt, Frauen aus der kaiserlichen Familie, die ihren Status nach der Heirat verlieren, einen neuen Ehrentitel zu verleihen, damit sie an öffentlichen Ämtern teilnehmen können".

Vor allem für Prinzessin Kako wäre das eine glückliche Fügung, schließlich ist sie in ihrer Generation – neben ihrer Cousine ersten Grades, der 20-jährigen Tochter von Kaiser Naruhito, 62, Aiko von Toshi – das einzige weibliche Mitglied der Yamato-Dynastie. 

Hat Kako den gleichen Mut wie Prinzessin Mako?

Bisher hat sich der Kaiserhof noch nicht zu den Gerüchten geäußert. Als japanische Medien 2017 berichteten, dass Prinzessin Kako eine Beziehung mit dem Sohn von Koro Horiuchi, dem Vorsitzenden des Eisenbahnkonzerns Fuji Kyuko, unterhalte, wurde dies prompt von der Mutter des Mannes dementiert. Im Jahr 2019 wurde auch Kako von "Women's Weekly" zu dieser angeblichen Liebesgeschichte befragt. "Es tut mir leid, ich kann das nicht beantworten", sagte sie damals mit einem schüchternen Lächeln – die Einhaltung des Protokolls steht für die Familie an erster Stelle.

Doch wenn es um die Liebe geht, muss dieses manchmal gebrochen werden. Das hat Kako bei ihrer Schwester hautnah mitbekommen. Ob Kako den gleichen Mut wie Mako aufbringen wird, um für ihre Liebe zu kämpfen?

Verwendete Quellen: gala.fr, pointdevue.fr, japantimes.co.jp

aen Gala

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