Prinzessin Märtha Louise von Norwegen: Instagram-Post zum Tod von Ex-Mann Ari Behn

Prinzessin Märtha Louise hat sich nach der Trauerfeier für Ari Behn erstmals ausführlich öffentlich geäußert.

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen nach der Trauerfeier

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen, 48, hat sich nach dem Tod von Ari Behn, †47, erstmals ausführlich zu Wort gemeldet. Wenige Stunden nach der Trauerfeier für den Schriftsteller im Dom von Oslo, verabschiedete sie sich von ihrem Ex-Mann auch via Instagram. Behn hatte an Weihnachten Suizid begangen.

Rührende Worte für Ari Behn von Märtha Louise

"Lieber Ari", schreibt Märtha Louise und erklärt, dass sie und die Kinder - Maud, 16, Leah , 14, und Emma, 11 - sich sehr auf ein gemeinsames Weihnachtsfest mit Behn gefreut hatten. Der Schriftsteller sei "warm, lustig, weise und ein guter Vater für die Mädchen" gewesen. Seine Töchter würden ihn, seinen Humor und seine Liebe sehr vermissen. Sie alle seien in tiefer Trauer und im Schmerz vereint.

"Eine unsichtbare Krankheit"

Märtha Louise spricht auch die Depressionen an, unter denen Behn litt - und die er einst selbst öffentlich gemacht hatte. Ihr Ex-Mann sei von einer "unsichtbaren Krankheit" heimgesucht worden. Seine Familie habe Tag und Nacht für ihn gekämpft. Gleichzeitig sei sie traurig darüber, dass er "nie wirklich verstanden" habe, "wie sehr du geliebt wurdest." Märtha Louise und die Töchter würden stets in Liebe an ihn denken.

Ari Behn (†)

Die Bilder der Trauerfeier in Oslo

Mit direktem Blick sendet Ari Behn einen letzen Gruß vom Programmheft der Trauerfeier.
Prinzessin Märtha Louise wartet mit ihren Kindern Leah Isadora, Emma Tallulah und Maud Angelica vor der Domkirche. Neben Märtha steht ihr Bruder, Prinz Haakon.
Auch König Harald und Königin Sonja wollen Abschied nehmen.
Gemeinsam müssen Ari Behns Eltern Olav Bjørshol und Marianne Solberg Behn dem schlimmsten Moment ihres Lebens entgegen sehen.

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Tochter Maud hatte zuvor mit einer Rede während der Trauerfeier zu Tränen gerührt. Die 16-Jährige sprach unter anderem die psychische Erkrankung ihres Vaters an, der versteckt habe, wie krank er wirklich war, damit sich die Kinder keine Sorgen um ihn machen würden. Sie appellierte an alle in einer ähnlichen Situation: "Ich möchte allen, die psychisch krank sind, sagen, dass es immer einen Ausweg gibt, auch wenn es sich nicht so anfühlt. Es gibt Leute da draußen, die helfen können, man kann Hilfe bekommen und es kann besser werden."

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111.

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