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Prinzessin Märtha Louise + Ari Behn Die Scheidung hat keine Bedeutung für das Königshaus

Ari Behn, Prinzessin Märtha Louise
Ari Behn, Prinzessin Märtha Louise
© Reuters
Die Scheidung von Prinzessin Märtha Louise und ihrem Mann Ari Behn wird keine Folgen für das Königshaus haben, meinen Experten, und denken dabei an Apanage und Scheidungskrieg

Vergangene Woche gab der Hof bekannt, dass Norwegens Prinzessin Märtha Louise und ihr Mann Ari Behn sich nach 14 Ehejahren entschlossen haben, die Scheidung einzureichen. Die Meldung überraschte, schließlich hatte man das Paar in diesem jahr mehrfach und scheinbar glücklich gemeinsam mit der Königsfamilie repräsentieren sehen. Doch die Probleme der beiden dauerten offenbar schon länger an und waren auch, so Märtha in einem Statement, trotz etlicher Versuche nicht so zu lösen, wie sie sich das gewünscht haben.

Hat diese Trennung nun auch weitergehende Auswirkungen auf die norwegischen Royals?

"Es ist eine moderne Familie, wie jede andere auch", erklärte die Königshausexpertin Monica Aaflöy Hansen gegenüber dem Sender 'NRK', Scheidungen seien in anderen Königshäusern nicht unbekannt. Die Position des Königshaus Norwegens werde dadurch nicht verändert. Auch der Schriftsteller Tor Bomann-Larsen, der für Bücher zu König Haakon und Maud, die Großeltern der Prinzessin bekannt ist, betont, dass diese Scheidung etwas rein Privates sei. Prinzessin Märtha Louise ist seit ihrer Hochzeit nur noch eine Randfigur im Königshaus, gab den Titel "Königliche hoheit" und ihre Apanage auf und baute sich ein selbständiges berufliches Leben auf. Ihre Familie tritt nur zu wenigen Gelegenheiten offiziell in Erscheinung.

Ari Behn hat keine formale Position

Harald Stanhelle von der Zeitung "Aftenposten" stimmt zu, und weist daraufhin, dass Märtha Louise zwar Nummer vier in der Thronfolge sei, Ari Behn aber keine formale Position im Königshaus habe und nach der Scheidung daher auch nichts verlieren könne. Er werde wie jeder geschiedene Vater die Verantwortung für seine Kinder tragen.

Der norwegische Politiker Knut Arhild Hareide ist sich sicher: Das Königshaus werde nicht geschwächt werden. "Es ist stark. Es sind Menschen, die sich für das norwegische Volk einsetzen, die alles geben. Das werden auch Märtha Louise und Ari Behn weiterhin tun."

Eine Apanage bekommen sie sowieso nicht

Weder die Thronfolge noch das Königshaus selbst wird also nach Auffassung der norwegischen Experten beeinflusst werden. Märtha Louise behält ihren Platz. Da weder die Prinzessin noch Ari eine Apanage bekommen, werden auch mögliche Unterhaltsregelungen in den Medien nicht diskutiert werden müsse. In Dänemark beispielweise liegt der Fall anders und die Apanage für Gräfin Alexandra, die Exfrau von Prinz Joachim zu Dänemark, ist beständiger Gegenstand von Diskussionen.

Die nächsten Monate werden zeigen, ob Prinzessin Märtha und Ari Behn es wie geplant schaffen, freundschaftlich miteinander umzugehen und damit böse Schlagzeilen vermieden werden können. DEnn wenn überhaupt etwas das Königshaus schädigen könnte, dann eine Schlammschlacht nach der Trennung.

Dana Press

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