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Prinzessin Mabel Ihre Schwester Nicoline spricht über Krebsdiagnose

Prinzessin Mabel
Prinzessin Mabel
© Dana Press
Prinzessin Mabel von Oranien-Nassau hat in ihrem Leben bereits einige schwierige Zeiten durchgemacht. Nun macht ihre jüngere Schwester Nicoline Wisse Smit auf ihrer Website ihre Krebserkrankung öffentlich.

Bereits in ihrer Kindheit musste Prinzessin Mabel von Oranien-Nassau, 54, einen schweren Verlust erleiden: Im Februar 1978 starb ihr Vater, nachdem er beim Eislaufen auf der Loosdrechtse Plassen in den Niederlanden einbrach, damals war Mabel neun Jahre alt. Fast genau 34 Jahre später traf sie der nächste Schicksalsschlag. Am 17. Februar 2012 wurde ihr Ehemann Prinz Friso, †44, König Willem-Alexanders Bruder, beim Skifahren von einer Lawine verschüttet, er starb im August des Folgejahres nach einem langen Koma.

Jetzt sorgt sich Mabel um ihre Schwester Nicoline Wisse Smit, denn die 52-Jährige verfasst auf ihrer Website besorgniserregende Zeilen.

Prinzessin Mabel: Schwester Nicoline berichtet von einer "Überdosis an Schrecken"

Auf ihrem Blog rezensiert Nicoline Wisse Smit regelmäßig Bücher. Vor wenigen Tagen teilte sie ihre Gedanken zu dem Werk "Gevoel voor tumor" (dt.: Gefühl für Tumor). Zunächst berichtete sie nur von ihrer Enttäuschung darüber, dass es dem Buch an Humor fehle, obwohl der Titel dies suggeriere. Doch dann bemerkte sie, dass ihre "Informationsaufnahme zum Zeitpunkt der Lektüre vermutlich eher subjektiv" gewesen sei und fügte hinzu: "Die Diagnose 'metastasierender Krebs' verursachte einen ziemlichen Wirbel und tut dies auch heute noch (ziemlich oft)."

Prinzessin Mabel und Nicoline Wisse Smit
Prinzessin Mabel und Nicoline Wisse Smit
© Dana Press

Sie spricht über Bestrahlung

Durch das Buch sei ihr vor allem eine "Überdosis an Schrecken rund um die Strahlentherapie" im Gedächtnis geblieben. Dies decke sich allerdings nicht mit ihren eigenen Erfahrungen: "Ein Bild, das nicht mit der Realität übereinstimmt, die ich erlebt habe. Nur habe ich das zu spät entdeckt. Und so lag ich, die sich selbst als medizinisch mutige Person bezeichnet, verängstigt auf dem Bestrahlungstisch im Antoni van Leeuwenhoek Krankenhaus."

Weiter schrieb sie, dass sie das Buch häufig nachts, wenn sie mit Rückenschmerzen aufwachte, zur Hand genommen habe. Immerhin berühre das Inhaltsverzeichnis "Themen, die mich beschäftigen, wie Chemotherapie, das Krankenhaus als Mikrokosmos und der Umgang mit Besuchern." Geholfen habe ihr die Lektüre jedoch nicht. Wann genau Nicoline die Diagnose bekommen hat oder ob sie noch behandelt wird, offenbart sie nicht.

Verwendete Quelle: nicolinewissesmit.nl

sti Gala

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