Prinzessin Haya: Scheich Mohammed: "Es ist mir egal, ob du lebst oder stirbst"

Prinzessin Haya bint al-Hussein ist auf der Flucht vor ihrem Mann Scheich Mohammed bin Rashid al-Maktoum. Seine grenzenlose Wut verfolgt sie bis nach Europa.

Scheich Mohammed bin Rashid al-Maktoum und Princess Haya Bint Al-Hussein 

Prinzessin Haya bint al-Hussein, 45, soll sich nach ihrer Flucht aus Dubai aktuell in ihrem Haus in den Kensington Palace Gardens in London versteckt halten. Dort bereitet sie sich auf einen Sorgerechtsstreit mit Scheich Mohammed bin Rashid al-Maktoum, 70, vor. Am 30. und 31. Juli soll sich vor dem High Court entscheiden, bei wem die beiden gemeinsamen Kinder Al Jalila, 11, und Zayed, 7, leben sollen, wie CNN berichtet. Eines ist sicher: die kommenden Wochen und Monate werden nicht einfach für die 45-Jährige. Bereits kurz nach ihrem Verschwinden aus den Vereinigten Arabischen Emiraten verrät ein Posting den unerbittlichen Zorn des Scheichs auf seine abtrünnige Zweitfrau.

Scheich Mohammed: "Es ist mir egal, ob du lebst oder stirbst"

Das Gedicht mit dem Titel "Du hast gelebt und du bist gestorben" richtet sich nicht ausdrücklich an Prinzessin Haya. Seine Veröffentlichung allerdings kurz nach ihrer Flucht lässt darauf schließen, dass der Herrscher des Emirats Dubai seiner Wut über ihr Handeln eindrücklich freien Lauf lässt. Es heißt darin: "Du Verräterin, Du hast das kostbarste Vertrauen verraten und Dein Spiel wurde enthüllt", und weiter: "Das Lügen ist vorbei und es spielt keine Rolle mehr, was wir waren und was Du bist." Scheich Mohammed geht sogar noch weiter und sagt sich vollkommen von seiner Frau los: "Du hast keinen Platz mehr bei mir. Geh zu dem, mit dem du beschäftigt warst! Und lass das gut für dich sein. Es ist mir egal, ob du lebst oder stirbst.“

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Prinzessin Haya hat einen Fluchtfonds angelegt

Blinder Hass scheint den Emir zu erfüllen. In seiner Tirade bezieht er sich auf ein Gerücht, Prinzessin Haya habe ihn mit einem Bodyguard betrogen. Quellen aus dem Umfeld der Prinzessin berichten, sie habe sich "monatelang auf die Flucht vorbereitet". Rund 34 Millionen Euro habe sie als Startkapital für ein neues Leben weitab von ihrem Ehemann mitgenommen. Laut "The Times" hat die 45-Jährige das Haus, in dem sie sich angeblich versteckt hält, vor zwei Jahren für 95 Millionen Euro über eine mit ihr verbundene Firma gekauft. 

Prominente Anwälte werden die Scheidungsmodalitäten aushandeln

Die Scheidung von ihrem Mann und das Sorgerecht für ihre Kinder sind nun oberste Priorität für Prinzessin Haya. Berichten zufolge habe sie die bekannte Scheidungsanwältin Baronin Fiona Shackleton, 63, engagiert. Die Britin hat bereits Prinz Charles, 70, im Scheidungsprozess gegen Prinzessin Diana († 36) vertreten. Auch Scheich Mohammeds mutmaßliche Anwältin ist keine Unbekannte: Helen Ward vertrat Regisseur Guy Ritchie, 50, bei seiner Scheidung von Madonna, 60, die wiederum Shackleton als Rechtsbeistand engagiert hatte.

Verwendete Quellen: ES Magazine, CNN

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