Prinzessin Elisabeth: Keine Apanage für die belgische Prinzessin

Prinzessin Elisabeth von Belgien wird in diesem Jahr volljährig. Eigentlich stünde ihr ab diesem Tag eine Apanage zu. Ihre Eltern haben sich aber nun dagegen entschieden

Prinzessin Elisabeth wird vorerst keine Apanage der belgischen Regierung erhalten.

Prinzessin Elisabeth wird einmal das Erbe ihres Vaters antreten und die Königin Belgiens werden. Für diese Aufgabe erhält sie eine Apanage des Staates. Traditionell stünde Elisabeth das Geld schon ab ihrem 18. Geburtstag am 25 Oktober 2019 zu. Doch ihre Eltern, König Philippe und Königin Mathilde, gehen andere Wege und wollen nicht, dass Elisabeth diese finanzielle Zuwendung erhält.

Prinzessin Elisabeth soll in Ruhe erwachsen werden

Der Grund dafür ist aber keinesfalls ein böser. Vielmehr wollen die Monarchen ihre Tochter ohne royale Pflichten erwachsen werden lassen. Denn um die Apanage von der Regierung zugesprochen zu bekommen, muss Elisabeth öffentlichen Verpflichtungen für Krone und Regierung nachgehen. Immerhin würde die Kronprinzessin voraussichtlich 920.000 Euro pro Jahr - also gut 2.500 Euro am Tag - erhalten. 

Prinzessin Leonor

Sie hält eine Rede in vier Sprachen

Prinzessin Leonor und König Felipe
König Felipe ist mächtig stolz auf seine Tochter Leonor. Bei den Prinzessin von Girona-Preise hielt die 14-Jährige eine Rede in vier Sprachen.
©Gala

Wie die Tageszeitungen "Het Laatste Nieuws" und "De Morgen" vermelden, wollen Philippe und Mathilde diese Art der Arbeit für ihre Tochter aber noch ein wenig hinauszögern und Elisabeth ein normales Uni-Leben ermöglichen. Im Sommer 2020 wird Elisabeth ihre Ausbildung im "Atlantic College" in Wales, Großbritannien, abschließen.
Im Anschluss daran wird sie vermutlich ein Hochschulstudium absolvieren und womöglich auch noch eine militärische Ausbildung anschließen. Damit sie das in Ruhe und ohne königliche Aufgaben tun kann, greifen ihre Eltern selbst in die Tasche und verzichten auf die Apanage, die der Tochter ein finanziell sorgenfreies Studium ermöglichen würde. Wann Elisabeth mehr Verantwortung übernimmt und das Königshaus ausgiebiger als jetzt noch öffentlich repräsentiert, ist noch unklar. 

Belgische Königsfamilie

Ein Land mit zwei Königinnen

21. Juli 2020  Es ist Nationalfeiertag in Belgien und so macht sich die belgische Königsfamilie auf den Weg zu der Militärparade. Die belgischen Royals tragen dabei natürlich Gesichtsmasken, was in Belgien wegen des Coronavirus Pflicht ist, wenn man nicht die 1,5 Meter Distanz einhalten kann. 
Die große Militärparade kann die belgische Königsfamilie natürlich aus nächster Nähe bestaunen.
Am Ende eines ereignisreichen Nationalfeiertages besucht die belgische Königsfamilie die Pflegeeinrichtung La Maison de Mariemont in Morlanwelz. König Philippe, Königin Mathilde und ihre Kinder werden trotz kleiner Verspätung sehnsüchtig von den Bewohnern erwartet. Diese haben sich bereits auf den Balkonen und vor dem Haus in Position gebracht. Passend zum Nationalfeiertag gibt es natürlich auch etwas Tradition. Eine Gruppe von Giles begrüßte die Familie mit ihren puscheligen Kopfbedeckungen. 
28. Juni 2020  Sonntag ist Familientag - auch bei der belgischen Königsfamilie. König Philippe und Königin Mathilde unternehmen mit den Kindern Elisabeth, Gabriel, Emmanuel und Eléonore eine Wanderung zum Aussichtspunkt "Tombeau du Geant" in Botassart. Und die landschaftliche Idylle bietet gleich einen perfekten Hintergrund für ein schönes, neues Familienfoto.

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Eigene Briefmarke für Elisabeth

Klar ist aber, welches andere große Geschenk die Prinzessin zu ihrem 18. Geburtstag erhält: Elisabeth wird mit einer eigenen Briefmarke geehrt. Bereits im November 2018 gab die belgische Post bekannt, dass vier Tage vor Elisabeths Ehrentag eine neue Briefmarke ihr zu Ehren auf den Markt kommt. Das Bild, welches das Postwertzeichenl ziert, wird noch unter Verschluss gehalten. 

Verwendete Quellen: Dana Press

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