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Prinzessin Cristina Umzug ohne Ehemann


Prinzessin Cristina will ihre Heimat Spanien angeblich verlassen und zukünftig mit ihren vier Kindern in Genf leben. Ehemann Iñaki Urdangarin soll allerdings nicht mitkommen

Schon seit mehreren Wochen soll Prinzessin Cristina laut der Zeitung "El País" geplant haben, ihre Heimat Spanien zu verlassen. Nun sind erste Informationen an die Öffentlichkeit gelangt: Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE am Mittwoch (31. Juli) unter anderem laut "sueddeutsche.de" berichtet, will die 48-Jährige zukünftig mit ihren vier Kindern Juan, Pablo, Miguel und Irene in Genf leben. Das Königshaus hat sich bisher nicht geäußert.

In der Stadt Genf wolle Cristina für die Stiftung einer spanischen Bank arbeiten. Eine Wohnung habe sie laut "mdr.de" auch schon gefunden - allerdings wird sie dort ohne ihren Ehemann Iñaki Urdangarin, ein früherer spanischer Handballnationalspieler mit dem sie seit 15 Jahren verheiratet ist, einziehen. Er wird weiterhin in Barcelona leben und will seine Familie angeblich regelmäßig besuchen. Dass die Ehe der beiden in der Krise steckt, ist jedoch bekannt: Schon im Juli 2012 soll Cristina eine Scheidung erwägt haben. Zuvor war sie das erste Mal seit Jahren allein in den Familienurlaub nach Mallorca geflogen.

Prinessin Cristina mit ihrem Ehemann Iñaki Urdangarin und den Kindern Juan (oben rechts), Pablo, Miguel und Irene (unten, von links nach rechts). Das Foto zeigt die Familie im Jahr 2011.
Prinzessin Cristina mit ihrem Ehemann Iñaki Urdangarin und den Kindern Juan (oben rechts), Pablo, Miguel und Irene (unten, von links nach rechts). Das Foto zeigt die Familie im Jahr 2011.
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Ob Trennung oder nicht: Der Neuanfang kommt für Cristina und ihre Kinder wahrscheinlich gerade richtig, schließlich musste die Familie in den vergangen Monaten viel über sich ergehen lassen. Seit über einem Jahr wird gegen Iñaki Urdangarin ermittelt, da er und seine ehemaliger Geschäftspartner angeblich mehrere Millionen veruntreut haben. Auch Cristina geriet in den Kreis der Ermittlungen. Das spanische Königshaus wird beim Volk zudem immer unbeliebter. Schuld daran sind vor allem Skandale wie König Juan Carlos' Elefantjagd. Anstößig fand man die Safari nicht nur, weil der König Präsident des Tierschutzbundes WWF war - ein Amt, das er anschließend verlor -, sondern auch, weil er offenbar in Begleitung von Corinna zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg reiste.

In der Schweiz hofft Cristina, zweite Tochter von König Juan Carlos I. von Spanien und Sophia von Griechenland, nun sicher auf etwas Ruhe für sich und die Kinder. Pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres soll die Familie in Genf sein, zuvor wurden sie noch im Urlaub gesichtet - diesmal angeblich sogar mit Iñaki Urdangarin.

aze

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