Prinzessin Cristina + Iñaki Urdangarin: Was wird nach der Verurteilung aus ihren Kindern?

Iñaki Urdangarin ist zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Nicht nur in Spanien fragt man sich, was das für seine Frau Prinzessin Cristina und die Zukunft der gemeinsamen Kinder bedeutet

Prinzessin Cristina + Iñaki Urdangarin

Noch ist das Urteil gegen , den Schwager von König , nicht rechtskräftig. Noch kann er Berufung einlegen gegen die gerichtliche Entscheidung vom Freitag (17. Februar). Und solange diese Fristen laufen, bleibt er auf freiem Fuß und kann sich auf den schlimmsten Fall vorzubereiten.

Sollten Urdangarins Anwälte aber erfolglos Berufung beantragen, müsste ihr Klient für mehr als sechs Jahre ins Gefängnis. Prinzessin Cristina, die eine der Nebenangeklagten im Noos-Korruptionsprozess war, wurde lediglich zu einer Geldstrafe verurteilt. Im Vergleich kam sie also glimpflich davon.

Räumliche Trennung

Die meisten spanischen Medien gehen davon aus, dass König Schwiegersohn in das Gefängnis von Brieva in Avila käme. Spekuliert wird außerdem, dass die Familie in Genf bleiben werde, wo sie seit 2013 wegen Cristinas Arbeit bei der Stiftung "La Caixa" und der Stiftung des leben.

Prinzessin Cristina

Luxusleben bald vorbei?

Prinzessin Cristina + Iñaki Urdangarín

Die Übersiedelung dorthin soll auch so etwas wie eine Flucht vor dem medialen Interesse gewesen sein. In der Anonymität der Schweiz konnte die Familie ein einigermaßen ruhiges Leben führen. In Spanien war das Ansehen von Cristina und Iñaki, dem einstigen royalen Vorzeigepaar, auf dem Nullpunkt angelangt.

Besuche als logistisches Problem

Bislang hielt die Infantin eisern zu ihrem Mann und zeigte sich während des Prozesses immer wieder an seiner Seite.

Bleibt sie aber in Genf wohnen, erschwert das den bislang demonstrierten ehelichen Zusammenhalt alleine durch die Entfernung. Besuche im Gefängnis dürften zu einem logistischen Problem werden.

Prinzessin Cristina

Die Prinzessin ohne Rolle

Infantin Cristina

Springt Königin Sofia ein?

Da Iñaki Urdangarin seit Jahren arbeitslos war, kümmerte er sich vornehmlich um den Haushalt und die Kinder Juan, Pablo, Miguel und Irene, während die Prinzessin arbeitete. Das wird sie weiterhin müssen, zumal die Familie schon vorher von ihrem Einkommen gelebt haben soll. Erschwerend kommt nun aber hinzu, dass sie quasi alleinerziehend sein wird. Inwieweit die Kinder den Kontakt zum inhaftierten Vater aufrechterhalten können, wird sich zeigen müssen.

2011, bei der Kommunion von Sohn Miguel, war die Welt von Prinzessin Cristina und ihrem Mann noch in Ordnung.


Vielleicht springt ja dann ab und zu auch Königin Sofia ein, die nicht mehr so viele offizielle Termine hat und sowieso oft in Genf bei der Tochter und den Enkelkindern ist. Auch Prinzessin Elena, die ihre Schwester immer unterstützt hat, wird der Familie sicherlich zur Seite stehen.

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