Prinzessin Alexandra: Einfach nur Alex

Prinzessin Alexandra von Hannover trägt einen großen Namen und ist Monacos Eislaufprinzessin, aber irgendwie auch ein normaler Teenager mit den typischen Vorlieben für Schokolade, Jeans und Filme

Prinzessin Alexandra von Hannover

Sie trägt einen großen Namen und ist mit ihren 16 Jahren schon Monacos Eisprinzessin: Prinzessin Alexandra von Hannover, jüngste Tochter von Prinzessin Caroline, tritt bei Eiskunstlaufshows auf und ist in diesem Jahr beim "ISU Junior Grand Prix" gelaufen. Ihre erste Wettkampfsaison lief noch nicht ganz optimal, aber das tat dem sportlichen Enthusiasmus offenbar keinen Abbruch. Alexandra dreht weiter Pirouetten, übt die vielen verschiedenen Sprünge auf dem Eis und träumt von einer Olympiateilnahme in ihrer Lieblingsdisziplin.

Seltener Einblick ins Private

Beim Nationalfeiertag im November war sie mit dabei, winkte vom Balkon und besuchte gemeinsam mit den Stiefgeschwistern die Messe. Diese war einer der seltenen Auftritte der jungen Fürsten-Nichte in Monaco. Sonst führt Alexandra ein sehr zurückgezogenes Leben: In Frankreich besucht sie ein Sportinternat, um sich ihrer Leidenschaft für den Sport zu widmen. Ins Scheinwerferlicht tritt sie selten - und dann am liebsten auf der Eisfläche.

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Trotz des großen Namens und der royalen Verwandtschaft wirkt sie wie ein ganz normaler Teenager, der gerne lacht und herumalbert. So auch in einem Interview mit dem tschechischen Eiskunstlauf-Europameister Tomás Verner. Die beiden trafen sich im September am Rande eines Wettbewerbes und plauderten ganz entspannt, nicht nur über den Sport und Alexandras Ambitionen.

Titelfrage

Auftritte wie hier beim Nationalfeiertag im November sind für Prinzessin Alexandra eher die Ausnahme.

Tomás Verner wollte zunächst einmal wissen, wie man Alexandra von Hannover alias "The Princess" protokollarisch korrekt ansprechen solle: "Prinzessin? Oder können wir Dich einfach Alex nennen?" Mit einem Strahlen im Gesicht sagte die 16-Jährige: "Natürlich könnt Ihr mich einfach Alex nennen!" Jeder könne das.

Die nächste Frage drehte sich dann schon um den Sport. Verner wollte wissen, wie Alex in Monaco ausgerechnet aufs Eislaufen gekommen wäre - und wo man im Zwergstaat überhaupt eine Sportstätte dafür finden könne.

"Es hat alles angefangen, als ich Schlittschuhe zu Weihnachten bekommen habe, da war ich ungefähr zehn Jahre alt," erzählte Fürst Alberts Nichte. Sie habe dann Unterricht im Schlittschuhlaufen nehmen wollen und es habe sich ergeben, dass im Winter in Monaco ein Swimmingpool in eine Eislaufarena verwandelt würde. Dort habe sie dann begonnen und immer mehr Stunden genommen.

"Sollen wir Dich also bei den olympischen Winterspielen beim Eislaufen erwarten und bei den Sommerspielen beim Schwimmen?", scherzte Tomás Verner daraufhin. Alexandra lacht herzhaft und sagt "Ich glaube nicht, aber ich halte mir die Optionen offen".

Schwimmen wäre vielleicht wirklich noch eine zweite Disziplin: Immerhin ist ihre Tante Charlène in diesem Sport sehr erfolgreich gewesen, ehe sie Fürstin von Monaco wurde. Und wie sie in einem erst vor kurzem veröffentlichten Interview verriet, gibt sie im Moment schon ihren Zwillingen Jacques und Gabriella Schwimmunterricht.

Olympische Spiele

Königliche Olympioniken

Prinzessin Alexandra: Zara Phillips Im dritten Anlauf hat die Tochter von Prinzessin Anne es geschafft: Nachdem Zara 2004 und 2008 nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen konnte, weil ihr damaliges Pferd Toytown sich verletzte, ist sie jetzt In London dabei. Die Weltmeisterin von 2006 will mit ihrem neuen Pferd (passender Name: High Kingdom) Gold gewinnen. Die Wettbewerbe im Vielseitigkeitsreiten finden vom 28. bis 31. Juli im Greenwich Park statt.
Prinzessin Anne
Mark Phillips
König Harald

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Olympisches Blut

Royals

Nationalfeiertag im Fürstentum

Tarditional findet am Nationalfeiertag in der Kathedrale von Monaco ein Gottesdienst statt.
Beatrice Casiraghi, Pierre Casiraghi und Charlotte Casiraghi nehmen in der ersten Reihe Platz.
Charlotte Casiraghi erscheint alleine in der Kathedrale.
Alexandra von Hannover, die Tochter von Caroline von Monaco und Ernst August von Hannover mit Louis Ducuret, der Sohn von Prinzessin Stéphanie von Monaco und Daniel Ducuret

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Zum Stichwort Olympia fiel dem Interviewer ein, dass Prinzessin Alexandra ja "olymypisches Blut" in ihren Adern habe und wollte wissen, ob denn ihr Onkel Albert - immerhin mehrfacher Teilnehmer - das Vorbild für dieses sportliche Ziel sei.

"Nicht wirklich", gestand Prinzessin Carolines Tochter. Sie bewundere ihn, aber sie sehe in ihm nicht den großen Olympioniken. "Er ist nur mein Onkel." Ihre größte Motivation und Inspiration im Sport sei vielmehr Carolina Kostner. Die Italienerin errang tatsächlich mehrfach Europameistertitel und war Weltmeisterin im Eiskunstlaufen. Da kann Fürst Albert natürlich nicht mithalten.

Normaler Teenager

Ein bisschen Einblick ins Private gibt es dann bei den kurzen Fragen zu den Vorlieben: Prinzessin Alexandra verrät, dass sie lieber Jeans als Kleider trage, Filme mehr als Bücher möge und Schokolade mehr als Kokosnüsse. Sie spiele gerne Monopoly und gestand lachend, sie habe dabei vielleicht auch mal geschummelt.

Klingt alles nach einem ganz normalen Teenager auf dem Weg zur jungen Dame. Und vielleicht tatsächlich bald eine neue royale Olympionikin für Monaco.

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