Prinz Laurent und die Apanage: Er versteht die Welt nicht mehr

Laurent von Belgien, jüngerer Bruder von König Philippe, ist ein Teil seiner Apanage los. Warum das so ist, kann er nicht einsehen

Prinz Laurent

Prinz Laurent sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Er pflegte sein Image als Playboy ganz ungeniert und bekam den Spitznamen „Prinz Vollgas“. Mit seinen royalen Pflichten und den höfischen Regeln hadert er ebenso, seine Fehltritte sind zahlreich.

Der Prinz äußert sich

Am 14. Dezember 2017 entschloss sich die belgische Regierung die Apanage von Prinz Laurent im Jahre 2018 um 15 Prozent zu verringern. Jetzt endlich hat sich Laurent selbst dazu geäußert.

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Während seines Besuches bei "We are Mobility" während des Autosalon in der Brussels Expo am gestrigen Donnerstag, sagte er zu den "VTM Nachrichten": "Ich verstehe nicht, warum wir nicht angehört worden sind und warum ein Teil der Apanage weg ist. Aber ich bin nicht klug genug, um zu verstehen, warum das so ist."

Prinz Laurent

Apanage steht auf dem Spiel

Prinz Laurent


Sein Anwalt, Laurent Arnauts, reagierte schon im Dezember und meinte, es handele sich um eine "Sanktion ohne Gleichen und unverhältnismäßige" handele. Faktisch gesehen, so sagt er, geht es "fast um das ganze Nettogehalt des Prinzen".

Regeln für Prinz Laurent

Vor einigen Jahren wurde verabredet, dass der jüngere Sohn von König Albert und Königin Paola für Treffen mit ausländischen Behördenvertretern um Zustimmung bitten muss.

Im Juli absolvierte er jedoch, wieder ohne Zustimmung der Regierung, einen unerwünschten Termin: Zum 90. Jubiläum der Stiftung der chinesischen Volksbefreiungsarmee ließ sich in belgischer Uniform mit chinesischen Behörden fotografieren. Der Premierminister überlegte anschließend mit König Philippe, Laurents Bruder, und entschloss sich Maßnahmen zu treffen.

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