Prinz Harry: "Fortnite"-Attacke schlägt hohe Wellen

Rundumschlag von Prinz Harry: Bei einem öffentlichen Auftritt fordert er ein "Fortnite"-Verbot und schießt gegen soziale Netzwerke.

Prinz Harry (34) sorgt derzeit mit ungewöhnlichen Aussagen für reichlich Wirbel. Auf einer Veranstaltung des Christlichen Vereins junger Menschen positionierte er sich klar gegen Online-Spiele und brachte dabei seine Ablehnung gegenüber dem Kult-Ballerspiel "Fortnite" deutlich zum Ausdruck. "Dieses Spiel sollte verboten werden", zitiert ihn unter anderem die BBC. Es habe keinen Vorteil, wenn man es in seinen Alltag integriert.

Es sei nur erschaffen worden, um Menschen süchtig zu machen: "Eine Sucht, die dich an den Computer fesselt. Das ist unverantwortlich." Eltern seien oft hilflos und wüssten nicht, was sie gegen die Sucht ihrer Kinder unternehmen sollten. Ganze Familien könnten daran zerbrechen. Doch nicht nur Online-Spiele waren das Ziel der Attacke des Prinzen auf die digitale Welt, sondern auch Soziale Netzwerke im Allgemeinen. Diese würden "abhängiger machen als Alkohol und Drogen". Es sei eine "globale Epidemie", die die Gesundheit der Jugendlichen gefährde.

Königin Letizia nicht amüsiert

Hier muss sie auf Felipes gute Manieren verzichten

Königin Letizia von Spanien
Nicht gerade die feine spanische Art: Beim Besuch der 38. Segelregatta Copa Del Rey Mapfre vor Mallorca lässt König Felipe von Spanien seine Ehefrau Letizia kurzerhand links liegen, als sie mit ihren High-Heels eine Yacht besteigen will.
©Gala

So sind die Reaktionen

Klar, dass Prinz Harry mit diesen teils drastischen Aussagen nicht nur positive Reaktionen erntet. Vor allem seine Beschreibung der angeblichen Gefahren von Social Media zieht einiges an Spott und Häme im Netz nach sich. Vor allem, weil seine Aussagen nur Stunden nach dem Startschuss seines neuen Instagram-Accounts durchaus auch zeitlich überraschen. Gerade der britische Königshof füttert seine Fans über zahlreiche Accounts bei Instagram, Twitter und Facebook.

Doch in den kritisierten Sozialen Netzwerken regt sich auch Widerstand gegen die Aussagen von Harry bezüglich "Fortnite". Zahlreiche Gamer finden die Generalverurteilung des Spiels völlig daneben - und auch überzogen. Der Tenor: Natürlich habe Zocken auch Suchtpotential, allerdings nützen die allermeisten User das Spiel als harmlosen Ausgleich zum Alltag. Es sei herablassend, wenn ein Royal so über normale Menschen spreche.

Themen

Erfahren Sie mehr:

Palastgeflüster: Das machen die Royals