Palast in Brüssel: Klimaaktivisten stürmen Zaun des Schlosses

Am Montag schafften es fünf Klimaaktivisten bis in den Garten des königlichen Schlosses in Brüssel. Sie wollten zum König

Blick auf den Eingangsbereich des Königlichen Palasts in Brüssel

Das, was die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg macht, wird auch in Belgien verfolgt - und es inspiriert. Am Montag, 30. September 2019, schafften es fünf Klimaaktivisten, bis in den Garten des königlichen Schlosses in Brüssel vorzudringen. Im Namen der radikalen Klimaorganisation "Extinction Rebellion" wollten die fünf Aktivisten dem belgischen König Philippe einen Brief überreichen. Sie hatten ausserdem Fahnen mit dem Logo der Organisation dabei. Ihr Ziel: Der König möge den Klimanotstand ausrufen. Die Mitglieder von "Extinction Rebellion" liefen durch den Warandepark und überquerten dann den Schlossplatz, um zum südlich des Parks gelegenen Königlichen Palast zu gelangen. Sie kletterten über das Gitter des Palasts.

Polizei stoppt sie im Garten

Polizisten haben die fünf Aktivisten gleich gestoppt und erklärt, dass derartiges Benehmen unerwünscht ist. Die Missetäter wurden nur zum Aufnehmen von Daten verhaftet und schnell wieder freigelassen. Wegen der Kletteraktion würden keine rechtlichen Schritte unternommen, schreibt die Tageszeitung "Het Laatste Nieuws". Mit einer Geldstrafe könnten die fünf Hitzköpfe aber rechnen. Hat das die Gruppe entmutigt? Nein, mitnichten.

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Neue Aktion am Schloss geplant

Am 12. Oktober 2019 wird eine neue Aktion organisiert, gab einer der Aktivisten bekannt. Sie möchten alle Belgier zu einer Versammlung im Garten des Palasts einladen. Man muss jedoch einen eigenen Stuhl mitbringen.

Durch sitzende Klimaaktivisten wird sich die belgische Königsfamilie samt Sicherheitsteam sicher nicht aus der Ruhe bringen lassen - die Protestaktion klingt ungefährlich. Und wer weiß, vielleicht erhält der König seinen Brief ja vorher noch mit der Post.

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