Königin Mathilde + König Philippe: Wie sicher sind ihre Schlösser?

Während die Sicherheitsmaßnahmen am Nationalfeiertag in Belgien verschärft werden, gibt es in einigen der königlichen Schlösser Probleme

Königin Mathilde + König Philippe

Die Sicherheitsmaßnahmen rund um Königin Mathilde, König Philippe und ihre Kinder sind ohnehin schon streng - zum anstehenden Nationalfeiertag am 21. Juli sogar strenger als bisher. Bei allen Events des Tages - am Vorabend gibt es im "Palais des Beaux-Arts" in Brüssel ein Konzert, am Nationalfeiertag selbst einen Dankgottesdienst, dann eine Militärparade und am Abend einen Besuch im Warandepark - wird das Königspaar erwartet. Die vier Kinder Elisabeth, Gabriel, Emmanuel und Eléonore sind nicht angekündigt, kommen wahrscheinlich aber wie immer in den letzten Jahren doch mit.

Strenge Sicherheitsmaßnahmen

Es wird extra Kontrolle geben, und auch die Gäste werden durchsucht. Hubschrauber werden die ganze Zeit sowie Scharfschützen in der Nähe der Kathedrale und dem Palast eingesetzt. Taschen und Rücksäcke sollte man am besten zu Hause lassen. Während der Militärparade wird den Hilfediensten gehuldigt, die im Rahmen der Terroranschlägen in Brüssel am 22. März gearbeitet haben.

Alarm in den Schlössern

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Zum Nationalfeiertag und der Parade zeigt sich Belgiens Königsfamilie oft geschlossen - entsprechend hoch müssen die Sicherheitsvorkehrungen sein.

Noch bevor der Nationalfeiertag aber über die Bühne geht, gibt es bereits Sicherheitsbedenken an anderer Stelle. Die belgische Zeitung "La Capitale" meldet, dank eines Polizeiberichts habe sich herausgestellt, dass das Kamerasystem der Schlösser von Laeken und Belvédère nicht gut funktionieren. Im Schloss Laeken leben Königin Mathilde und König Philippe mit ihren vier Kindern, Belvédère ist die offizielle Residenz von König Albert und Königin Paola. Die Alarmanlage ging in zwei Monaten etwa 130.000 Mal an, was einmal pro Minute bedeutet.

Bisher ist nichts passiert. Wenn es Alarm gibt, müssen aber die Kamerabilder jedes von der Polizei analysiert werden, was angesichts der vielen Auslösungen viel Arbeit bedeutet. Was die größten Sicherheitsproblemen um die Schlösser sind, ist mittlerweile wohl klar. Und da es Kameraprobleme und ein defektes Infrarotsystem gab, heißt das offenbar auch, dass noch immer Teile des Geländes nicht gut überwacht werden können.

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