Königin Margrethe + Prinz Henrik : Drama am dänischen Königshof! Was bisher geschah...

Seit Anfang August schweben dunkle Wolken über dem dänischen Königshaus. Gala gibt eine Zusammenfassung über die aktuelle Krise 

Königin Margrethe und Prinz Henrik 

Königin Margrethe, 77, und Prinz Henrik, 83, von Dänemark sorgen derzeit bei ihrem Volk für Unruhe; die Meldungen über die angespannte Lage in Schloss Amalienborg überschlagen sich. Damit Sie den Überblick behalten, können Sie nachfolgend alle wichtigen Ereignisse nachlesen. 

Mit diesen Statements sorgt Prinz Henrik für Aufregung 

  • Am 3. August sorgt eine offizielle Erklärung des Hofes für Wirbel. Darin wird bekannt gegeben, dass der Prinz entgegen der ursprünglichen Planung eines Tages nicht im Dom zu Roskilde beigesetzt werden möchte. Diese Entscheidung bedeutet, dass er seine letzte Ruhe nicht neben Königin Margrethe finden wird. Dabei war das Grabmahl laut dänischen Medienberichten erst für umgerechnet 3,9 Millionen Euro hergerichtet worden. Die Königin, so heißt es weiter, wisse um den Entschluss und akzeptiere diesen. An ihrer Absicht, sich im Dom beerdigen zu lassen, ändere sich nichts. Die Gerüchteküche über den Zustand der Ehe des Paares gerät einmal mehr ins Brodeln. 
  • Reaktionen auf die brisante Entscheidungen lassen nicht lange auf sich warten. "Das ist keine neue Nachricht für uns in der Familie und wir sind auch damit einverstanden", äußert sich Prinz Joachim als erster aus dem Königshaus zur Entscheidung seines Vaters. Die Medien sind weniger umsichtig. Von Majestätsbeleidigung ("Berlingske") über "unglücklich, verwöhnt und falsch" ("BT") bis hin zu "das hat die Königin nicht verdient" ("Jydske Vestkysten") reicht die Meinungen der Kommentatoren. 
  • Ebenfalls am 3. August veröffentlicht die dänische Boulevardzeitung "BT" ein Interview mit der Pressesprecherin des Hofes, Lene Balleby. "Für den Prinzen ist die Entscheidung, sich nicht an der Seite der Königin begraben zu lassen, die logische Konsequenz davon, dass er nicht gleichberechtigt zu seiner Ehefrau behandelt wurde, indem er nicht den Titel und die Funktion bekam, die er sich gewünscht hat", erklärt sie. Konkreter Stein des Anstoßes: Henrik möchte nicht den Titel eines Prinz, sondern eines Königsgemahls.

Neuer Eklat treibt die aktuelle Krise auf die Spitze 

  • Am 8. August kommt es zum erneuten Eklat, als die dänische Illustrierte "Se og Hör" die Abschrift eines exklusiven Gesprächs mit Prinz Henrik veröffentlicht. Darin wettert der 83-Jährige in deutlichen Worten gegen seine Frau: Sie halte ihn zum Narren und respektiere ihn nicht "wie eine normale Frau seinen Ehepartner." Doch Henrik geht noch weiter - und stellt seine Frau in aller Öffentlichkeit ein Ultimatum. "Wenn sie will, dass ich zusammen mit ihr begraben werde, muss sie mich zum Königsgemahl machen. Fertig. Mir ist es egal", treibt er das Skandal-Interview auf seinen Höhepunkt. Spätestens jetzt ist klar: Das Königshaus ist in der Krise. Henriks Beschwichtigungen, er liebe seine Frau trotz allem, geraten da fast ins Hintertreffen. Nach seinem Paukenschlag reist Prinz Henrik in sein Heimatland Frankreich ab und verschanzt sich auf Weinschloss Cayx bei Cahors im Südwesten des Landes. Dort verbringen er und Margrethe traditionell ihren Sommerurlaub. 
  • Am Abend desselben Tages wird bekannt, dass Königin Margrethe ihrem Mann trotz des Sturms der Entrüstung nach Frankreich gefolgt ist. Ein Hofexperte deutet dies als Versuch, alles "so normal wie möglich" wirken zu lassen. Er freue sich auf seine Frau, lässt Prinz Henrik vor Ort das Magazin "Billed Bladet" wissen. 

Kronprinz Frederik zeigt sich enttäuscht über seinen Vater

  • Am 10. August äußert sich schließlich auch Prinz Frederik, der seiner Mutter auf den Thron folgen wird, über die angespannte Situation bei den Royals: "Ich habe nur das Eine zu sagen, nämlich dass ich die Entscheidung meines Vaters sehr bedauere und das auf vielfältige Weise. Mehr kann man in der Sache zum jetztigen Zeitpunkt nicht sagen."

Prinz Henrik muss ins Krankenhaus

  • Am 14. August erreicht eine besorgniserregende Eilmeldung die Ticker der Nachrichtenagenturen: Prinz Henrik musste seinen Urlaub aus gesundheitlichen Gründen abbrechen und nach Dänemark zurückkehren. "Seine Königliche Hoheit Prinz Henrik wurde gestern Abend ins Rigshospital in Kopenhagen eingeliefert, nachdem er über Schmerzen im rechten Bein klagte", gibt Hofsprecherin Lene Balleby bekannt. Grund seien die Nachwirkungen einer OP, der sich der Prinz Mitte Juli unterzogen hatte. Bei dem Eingriff an der Leiste wurde die Beckenader erweitert worden, weil die Schlagader verengt gewesen war. Es sei nicht bekannt, wie lange der Krankenhausaufenthalt nötig sei, heißt es in dem Statement weiter. Brisant: Königin Margrethe bleibt in Frankreich. Offiziell ist der Sommerurlaub bis 23. August vorgesehen.
  • Am 17. August berichtet die dänische Illustrierte "Billed Bladet", dass sich der Prinz immer noch im Krankenhaus befinde und dort von seinen Söhnen Kronprinz Frederik und Prinz Joachim Besuch erhalten habe. Margrethe hingegen wurde nicht gesichtet. Ob dies noch erwartet werde, dazu wollte der Hof keine Stellungnahme abgeben.
  • Am 18. August teilt der Hof über den TV-Sender TV2 mit, dass Henrik sich "weiterer ergänzender Untersuchungen unterziehen" müsse. Scheint so, als sei das Drama im dänischen Königshaus noch lange nicht ausgestanden...

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