Königin Máxima sagt Reise ab: Gibt es Grund zur Sorge?

Eine Reise nach Tansania musste Königin Máxima schon absagen. Sie habe eine Darminfektion, hieß es von offizieller Stelle. Weitere Tests sollen Klarheit schaffen

Königin Máxima, 47, muss bei Terminen vorerst kürzer treten, wie am Freitag (2. November) bekanntgegeben wurde. Der Verdacht auf eine Darminfektion zwinge die Monarchin zu einer Pause, hieß es in einer offiziellen Mitteilung. Eine geplante UN-Reise nach Tansania sagte sie kurzfristig ab. 

Königin Máxima erhält ihre Diagnose

Die niederländische Tageszeitung "De Telegraaf" will jetzt erfahren haben, dass Máxima am heutigen Mittwoch (7.November) ihre Diagnose erhalte. In der Mitteilung des Informationsamtes der [niederländischen] Regierung, das über Angelegenheiten des Königshauses und seiner Mitglieder war eine intensive Untersuchung der 47-Jährigen angekündigt worden: "Weitere Tests müssen diese Diagnose noch bestätigen. Deswegen wird sie ihre geplante Reise nach Tansania, die sie am 6. und 7. November als UN-Generalsekretärs-Sonderbotschafterin für Finanzierung und Entwicklung unternehmen sollte, absagen." 

Engagment für die UN

Königin Máxima wurde im September 2009 vom damaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zur Sonderbotschafterin und Beraterin für Finanzen ernannt. In ihrer Funktion für die Vereinten Nationen reist die dreifache Mutter in der ganzen Welt umher, um Probleme und Möglichkeiten in Sachen Finanzen zu diskutieren, insbesondere in Entwicklungsländern. Bevor Máxima Willem-Alexander am 2. Februar 2002 ihr Jawort gab, hatte sie Wirtschaftswissenschaften studiert und bei Banken in New York und Brüssel gearbeitet.
Nach Tansania war Máxima bereits im Dezember 2013 gereist. Der zweite Besuch muss nun wegen der möglichen Darminfektion warten. Über einen Nachholtermin ist bisher nichts bekannt. 

Wann kommt sie zurück?

Ihre nächsten Termine stehen am 21. und 22. November im Kalender, wenn die Präsidentin von Singapur, Halimah Yacob, mit ihrem Ehemann zum Staatsbesuch kommt. Am 26. November soll Máxima den jährlichen Prins Bernhard Cultuurfonds Prijs 2018 (dt: Prinz Bernhard Kulturfonds Preis) verleihen. Normalerweise wäre sie am 27. November auch bei der Verleihung des Erasmuspreises 2017 dabei. 

Die Krankenakte der Königin

Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn Máxima weitere Auftritte absagen würde. Termine sagt sie laut "dana press" nur ungern ab. Zuletzt soll das - man höre und staune - im März 2005 der Fall gewesen sein. Wie hart die dreifache Mutter im Nehmen ist, zeigt ein Blick in ihre Krankenakte: Im Juli 2016 stürzte sie bei einem Auftritt, arbeitete aber tapfer trotz Kopfschmerzen weiter. Erst einige Tage später stellte ein Arzt eine leichte Gehirnerschütterung fest. Im Oktober 2015 litt die damals 44-Jährige an einer Nierenbeckenentzündung und Rückenschmerzen, die sie dazu zwangen, einen Staatsbesuch in China abzubrechen und heim in die Niederlande zu fliegen. 

Royaler Terminkalender 2018

Die königlichen Auftritte

24. Dezember 2018  Einen Tag vor Ausstrahlung der traditionellen Weihnachtsansprache von Queen Elizabeth veröffentlicht der Palast dieses festliche Bild der Königin und verrät schon ein paar Details. Glaube, Familie und Freundschaft seien ihr immer eine Stütze gewesen, und Respekt füreinander, trotz aller Differenzen, sei essentiell. Da können wir ihr nur zustimmen. Merry Christmas!   
15. Dezember 2018  Ein großer Tag für einen kleinen Prinzen: Philip und Danica von Serbien lassen ihren Sohn Prinz Stefan heute in Belgrad taufen. Geboren wurde er am 25. Februar 2018.
15. Dezember 2018  Prinzessin Danica hält ihren kleinen Blondschopf liebevoll im Arm.
15. Dezember 2018  Besonderen Gefallen scheint der süße Prinz aber nicht an seinem Bad im vermutlich kühlen Taufbecken gefunden zu haben. Patriarch Irinej muss selbst über den royalen Schreihals schmunzeln.

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Prinsjesdag in den Niederlanden

Königlicher Auftritt von Máxima und Willem-Alexander

Königin Máxima und König Willem-Alexander zum Prinsjesdag
Für einen so feierlichen Anlass wie den Prinsjesdag macht man sich schon mal schick, doch besonders Königin Máxima zog am 18. September alle Blicke auf sich.
©Gala

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