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Königin Letizia Sie soll ihrer Großmutter nicht die letzte Ehre erwiesen haben

Königin Letizia
© Dana Press
Privat und diskret, so wie sie es wollte, hat sich ihre Familie in dieser Woche von Menchu Álvarez del Valle verabschiedet. Doch ihre geliebte Enkelin, Königin Letizia von Spanien, war offenbar nicht dabei.

War es eine Entscheidung aus Vernunftsgründen oder steckt etwas anderes dahinter? Königin Letizia, 48, zählte offenbar nicht zu den Trauergästen am Mittwoch (28. Juli 2021) bei der Beisetzung ihrer Großmutter Menchu Álvarez del Valle, †93. Lediglich ihre beiden Kinder Jesús Ortiz und Henar Ortiz, ihre Schwiegertochter Ana Togores und ihre Schwester Marisol Álvarez del Valle sollen sie zu Grabe getragen haben.

Königin Letizia: Angst vor Medienrummel?

Gewünscht hatte sich die ehemalige Journalistin eine Beerdigung im engsten Kreis. Doch war es wirklich ihr Anliegen, dass ihre geliebte Enkelin Letizia den Trauerfeierlichkeiten fern bleiben sollte?  

Königin Letizia mit ihrer Großmutter Menchu Álvarez del Valle (†93) bei der Erstkommunion von Prinzessin Sofia im Mai 2017.
Königin Letizia mit ihrer Großmutter Menchu Álvarez del Valle (†93) bei der Erstkommunion von Prinzessin Sofia im Mai 2017.
© Dana Press

Die im spanischen Ribadesella bewunderte und geachtete Frau wollte keine großen Reden oder Blumen bei ihrer Beisetzung. Lediglich ein Dutzend Personen, die engste Familie und einige nahestehende Freunde haben sich am Friedhof der Pfarrei El Carmen in Sardeu von ihr verabschiedet, berichten die Zeitschrift "HOLA!", das Newsportal "Vanitatis" und andere spanische Medien. Nur Königin Letizia, ihre Schwester Telma Ortiz, 47, und ihre Familien fehlten offenbar. König Felipe, 53, war entschuldigt, da er sich aktuell in Peru aufhält, um dort der Vereidigung des neuen Präsidenten Pedro Castillo, 51, beizuwohnen. Wo Letizia, Prinzessin Leonor, 15, und Prinzessin Sofía, 14, waren, ist nicht bekannt.

Die Royal-Expertin Mariángel Alcázar erklärte in der TV-Sendung "El Programa del Verano", dass die Abwesenheit von Letizia ihrer Ansicht nach "nicht beabsichtigt war." Niemand könne behaupten, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht bei ihrer Familie sein wollte. 

Die Königin hätte bei der Beerdigung wahrscheinlich alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen, so die Journalistin. "Sie wollte nicht ablenken und nicht ein kleines Durcheinander von Struktur und Sicherheit schaffen." Alcázar vermutet hinter dem Fernbleiben der Monarchin, ihren Kindern und ihrer Schwester eine Familienvereinbarung – vermutlich, um den ungewollten Medienrummel abzuwenden.

Abschied von einer kämpferischen Frau

Dennoch blieb Menchu Álvarez del Valles Abschied nicht so unbemerkt, wie sie es sich gewünscht hatte, schreibt "Vanitatis". Bereits am Dienstagnachmittag läuteten die Glocken der Kirche San Salvador de Moru.

Tief empfundenes Beileid soll es auch von dem asturischen Präsidenten Adrián Barbón, 42, gegeben haben. Er nannte die Verstorbene in den sozialen Netzwerken "eine der bekanntesten und anerkanntesten Stimmen im asturischen Radio", mit einer "lebensgeschichtlichen Verbindung". Der Direktor der Prinzessin von Asturien-Stiftung, Graciano García, 81, schrieb "mit Tränen in den Augen und viel Traurigkeit", vor einigen Tagen noch mit ihr telefoniert zu haben.

"HOLA!" sprach auch mit Nelly Piñera Figaredo, die in Argüero ein Haus von Menchu gemietet hat. Sie beschreibt Menchu als eine sehr aktive Frau "mit vielen Werten und sehr kämpferisch" und erinnert sich, wie gerne die vitale Frau an den Stränden von Merón und Argüero spazieren gegangen ist und später noch Brombeeren gepflückt hat. "Sie war charmant und liebte ihre Enkelinnen sehr. Sie wollte allein leben, weil sie sehr unabhängig war, das war sie immer."

Verwendete Quellen: hola.com, vanitatis.elconfidencial.com, Dana Press

ama Gala


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