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Königin Letizia Ihr Ex verrät alle Details!

Königin Letizia
© Reuters
Königin Letizia von Spanien war schon mal verheiratet. Nun hat ihr erster Mann sein Liebesleid in einem Roman verarbeitet. GALA sprach mit ihm

Sein Buch ist der Hit. Einige Romane hat Alonso Guerrero, 55, be­reits veröffentlicht – sie fanden keine große Beachtung. Doch die gerade auf spanisch erschienene autobiografische Geschichte "Die Liebe der Penny Robinson", in der er von seiner Ehe mit der heutigen Königin Letizia erzählt, erlebt bereits ihre dritte Auflage. Jeder in Spanien möchte wissen, was wirklich zwischen den beiden lief.

Mediales Interesse nach der Verlobung

Als Felipe und Letizia am 1. Novem­ber 2003 ihre Verlobung bekanntgaben, erstarrte Alonso Guerrero vor dem Fernsehgerät: "Ich sah es erst im TV. Zwar hat mich Letizia ein paar Tage zuvor angerufen und gesagt, die Medien würden mich wahrscheinlich wegen einer Meldung aufsuchen, die sie mir noch nicht verraten könnte. Aber sie erwischte mich in der Schule. Ich war in Eile und ahnte nicht, wovon sie sprach", erinnert sich Guerrero im Gespräch mit GALA. Danach ging’s richtig los: "Für unsere Hochzeitsfotos bot man mir 300.000 Euro an!", ruft er empört. Weniger stand­hafte Charaktere hätten zugegriffen. Er nicht. "Ich habe die Bilder nicht verkauft."

Gibt es Parallelen zu Letizia?

Es passe nicht zu seiner Natur, sein Privatleben zu verscherbeln. "Das habe ich auch nicht im Buch gemacht. Letizia spiegelt sich in keiner der Figuren wider", versichert er. Ach ja? Der Charakter "Laura", mit der der Autor ein Nackt-Selfie produziert und auch sonst viel Spaß hat, scheint der Königin frappierend zu ähneln. Alonso Guerrero wiederum ähnelt seinem Nachfolger im echten Leben, Felipe. Als Letizia bei der Verlobung mit dem Kronprinzen gefragt wurde, was sie an ihm schätze, antwortete sie: "Er ist ein außergewöhnlicher Mensch, sehr respektvoll, intelligent, mit einer Vision vom Leben und der Welt, die ich teile. Er ist sehr belesen. Das ist wichtig für mich." Die Beschreibung passt auch perfekt auf Alonso Guerrero.

So haben sie sich kennengelernt

Bei einem Bier hatte es gefunkt. Letizia machte gerade Abi am Madrider Gymnasium Ramiro de ­Maeztu, war 17 Jahre alt. Guerrero war Lehrer an der Schule. "Letizia war aber nicht meine Schülerin. Wir lernten uns in einer Bar kennen, wo ein Freund von mir, Letizias Lehrer, mit einigen Schülern ein Bier trinken war und uns vorstellte." Von der klugen, witzigen Abiturientin war er völlig geflasht.

Große Liebe, großes Glück

Nach neun Jahren heiratete das Paar 1998. Doch die Ehe funktionierte nicht, nur ein Jahr später war alles vorbei. "Es war aber kein Drama, sondern eine schnelle, problemlose Scheidung. Wir sind Freunde geblieben", versichert Guerrero eilig. Er habe auch Felipe kennengelernt, wurde sogar zu einigen Events in den Palast eingeladen. "Er scheint ein guter Mensch zu sein. Ich mag ihn." Seine Ex-Frau hat er seit zwei Jahren nicht gesehen. "Ich habe ihr vor der Veröffentlichung aber das Buch geschickt." Was sie davon hält, will er lieber nicht verraten. Begeistert dürfte die Königin nicht gewesen sein.

Letizias Cousin denkt ganz anders

Wie schmerzhaft es sein kann, wenn der erweiterte Familienkreis Bücher schreibt, weiß Letizia zur Genüge. Ihr Cousin David Rocasolano schilderte sie in seinem Werk "Adiós, Princesa" als "herrisch" und "paranoid", machte sie sogar indirekt für den Selbstmord ihrer Schwester Érika verantwortlich. Gegen den krawalligen Cousin wirkt ihr Ex-Mann sanft wie ein Lämmchen.

Manuel Meyer Gala

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